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Ich hasse alles -Tag 2

Nach einer viel zu langen Pause habe ich gestern wieder angefangen zu schreiben.
In der Zeit bin ich richtig eingerostet- das ist ja ein großartiger Start.
Zum Glück sind beide meiner Projekte gerade bei 16k Wörtern. Also theoretisch genug Platz zum Überarbeiten, um wieder richtig reinzukommen.

Ich bin dann gestern am bezaubernden Blutbad gesessen und war sehr unzufrieden mit mir.
Während ich am Buch gesessen habe, fand ich den Text wirklich gut. Jetzt, nach dem ersten Lesen seit 1-2 Monaten finde ich ihn furchtbar. Zu kompliziert geschrieben, zu unpassend für meine Hauptfigur. Einfach nur Pfui.
Und weil ich so eingerostet bin, habe ich keine Ahnung wie ich dies ändern kann… und natürlich, ob ich das hinbekomme.
Großartig Lust das vorhandene Buch komplett umzuschreiben ist nicht da.
Von daher war mein frischer Start ins Schreiben ungemein unappetitlich. Mehr als eine halbe Stunde habe ich nicht hinbekommen und dann irgendwo nach der der ersten Normseite aufgegeben.

Heute versuche ich mich wieder am ersten Band von “Chroniken eines Wanderers“ in der Hoffnung, dass ich es auch nicht genauso scheiße finden werde, wie das Blutbad.
Ich werde morgen davon berichten.

Strongest Gamer-Rezension

Titel: Strongest Gamer: Let’s Play in Another World
Autor:  Shinobu Yuki
Illustrationen:  Itsuwa Katou 
Genre: Isekai Light Novel
Veröffentlichte Bände: 2
Zusätzliche Adaptionen: /

Gelesen als: Ebook
Sprache: Englisch
Gelesene Bände: 2

Klappentext:
“I-Isn’t this a little too hardcore!?”
Kousaka Aoi is a young, avid gamer well-versed in all types of gaming. Down on his luck, he comes upon a suspicious job offer looking for those „proficient in games.“
Things were looking up, but before he knew it… he’s thrown into another world! And now finds himself stuck at the bottom of a ravine with nothing but a pickaxe and shovel.
At a loss of what to do, he slowly learns he can make a living in this by trading items he can craft. What other possibilities are there in this new ever-expanding, game-like world our protagonist finds himself in!?
„If that’s how it is, then I guess it’s time to use all the knowledge I’ve gained from games, and let my gaming spirit shine!“
Let’s get to writing a strategy guide! I may be stuck in another world, but I’ll do my best to make the most of it!

Was hat mich daran angesprochen?
Ich fand es spannend einen Light Novel zu lesen, bei dem das Kämpfen/Welt-Retten nicht im Vordergrund steht.
Aoi hat in dem Fall ja die Aufgabe, einen Dungeon wieder auf Vordermann zu bringen. Zu lesen, wie er die Welt um sich herum langsam aufbaut und welche Einflüsse dies hat, ist für mich sehr interessant.
Generell mag ich Slice of Life lastige Geschichten sehr.

Meine Meinung:

Uff.
Positiv ist zu sagen, dass der Light Novel hält was er verspricht. Der Fokus bleibt in beiden Bänden auf der Handlung. Oft wird in Isekais die spannende Handlung über Bord geworfen und durch Harem-Fanservice ersetzt.
Seltsame Nischen-Fetische gibt es hier keine, wobei das Verhältnis zwischen Aoi und seiner Kobold-Freundin immer so zwischen Love interest und “kleiner Schwester“ schwankt- was unangenehm zu lesen ist, aber wesentlich schlimmer sein könnte.
Das Worldbuilding ist solide, die Charaktere relativ oberflächlich- was aber auch daran liegt, dass nur zwei Bände da sind um sie zu etablieren.

Die Cover-Illustrationen sind sehr niedlich.
Die Bilder in Band 1 waren jetzt nicht ideal gewählt und haben teilweise recht langweilige Szenen gezeigt. z.B. hätte ich mir mehr von dem Dungeon selbst gewünscht, als Bilder von Aoi wie er ein Interface bedient. Band 2 hatte, wenn ich mich richtig erinnere nur zwei zusätzliche Illustrationen vorne im Buch, aber keine im Novel selbst. Das war schade, aber vollkommen in Ordnung.

Die Handlung selbst ist in Band 1 wesentlich besser und in sich geschlossener- Band 2 hat zu viele Themen, die dann zu schnell gelöst werden. Dadurch ist er nicht so spannend.

Die große Schwäche dieses Light Novels ist der Erzählstil- bzw. der Hauptcharakter.
Aoi ist nämlich ein Gamer. Ja, ich verstehe. Das Buch soll junge Männer ansprechen, die Videospiele mögen und deswegen der Meinung sind, dass sie alle Probleme viel besser lösen können als nicht-Gamer.
Mit dem Teil der Geschichte kann ich ja noch leben. Jedoch werden wir immer an Aois Gamer-sein erinnert, weil er es nicht lassen kann ständig darüber zu sprechen oder in Erinnerungen zu schwelgen.
Egal wie spannend oder interessant die Szene doch ist, sie wird von einem „Damals im Spiel XYZ ist folgendes passiert. Deswegen bin ich jetzt in der Lage dieses Problem ebenfalls zu lösen.“
In Band 2 verbringt er dann auch viel Zeit im Dungeon bzw. mit seinen Freunden und zockt dort.
Ich verstehe, dass ein Gamer nicht einfach so aufhört an Spiele zu denken bzw. spielen zu wollen.
Aber aus Leser-sicht ist das wahnsinnig anstrengend. Der Spannungsbogen leidet mMn. Immens darunter. Genauso wie das Pacing. Die Bücher fühlen sich wahnsinnig langsam an und nichts ist wirklich ernst. Genauso hat der Autor das Konzept von “Show don`t tell“ nicht verstanden.

Zusammengefasst ist die Idee gut, aber die Umsetzung mehr auf Hobby-Niveau. Daher gibt es von mir keine Leseempfehlung.

Versunken- mein Resümee

Versunken- 47 Kurzgeschichten, 5+1, die eine Zusage bekommen haben.
88% der Bewerberinnen haben eine Absage bekommen.

Zuallererst möchte ich sagen, dass ich Dankbar bin. 48 Schreibende haben mein Thema als spannend genug empfunden und etwas geschrieben, damit ich es lesen kann. Das sind für mich unvorstellbar viele Arbeitsstunden. Weil ich die Arbeit von allen sehr schätze, möchte ich zusätzlich noch ein transparentes Resümee mit meinen Eindrücken allen zur Verfügung stellen, die bei einer meiner Ausschreibungen teilgenommen haben oder es noch planen.

Ich bin jemand, der sich eigentlich super leicht begeistern lässt.- Wenn jemand meine Arbeit gut findet, und bei mir ein Buch herausbringen will,  dann will ich das eigentlich auch und die beste Info und Hilfestellung bieten, damit diese Veröffentlichung auch möglich ist.
Deswegen macht es mich nicht glücklich, wenn ich Absagen schreiben muss. Während ich bei einer Novelle noch einen Spielraum für Korrekturen offen lassen kann, geht das bei einer Anthologie-Ausschreibung nicht. Ich habe nur einen limitierten Platz und muss zu den üblichen Dingen auch noch darauf achten, dass die Geschichten in irgendeiner Form zusammenpassen und dabei nicht zu ähnlich sind. Ich fände es unfair, wenn ich einer kleinen Anzahl an Schreibenden Revisionen erlauben würde, anderen jedoch nicht. Von daher hat hier jeder nur genau eine Chance, um dieses Mal zu überzeugen.



Wie ich auswerte/auswähle:



Ich lasse mir Kurzgeschichten von Word vorlesen. Das ist praktisch, weil ich nebenbei andere Dinge tun kann. Zb aufräumen. Bei Vergraben hat mir Katherina bei der Auswahl geholfen, Versunken habe ich komplett alleine entschieden.
Bei der nächsten Anthologie möchte ich Personen aus dem Team einladen, dass sie Feedback geben können.

Meine Entscheidungen treffe ich in erster Linie nach meinem persönlichen Geschmack.
Natürlich auch nach objektiven Kriterien wie „spielt es unter Wasser“, „wie sehr ist das Setting miteinbezogen“ oder dem allgemeinen Stil. Aber natürlich ist es mir auch wichtig, dass ich 1000% von den Beiträgen überzeugt bin. Ich möchte nicht zu den Leuten gehören, die nur nach „verkauft sich gut“ oder „spricht das Publikum an“, bewerten.
Diese Art zu bewerten, wird sich nicht ändern. Wobei ich bei der nächsten Ausschreibung versuchen werde, meine Vorstellungen besser zu beschreiben.

Gründe zur Ablehnung:

Gleich vorweg: Dieser Punkt ist NICHT da, um jemanden anzugreifen, oder mich über Schreibende lustig zu machen.  Ich möchte Einsicht geben, damit alle besseren Möglichkeiten haben, um meinen Standpunkt zu verstehen und um bei der nächsten Anthologie bessere Chancen zu haben. Alles was hier steht, wird auch in den nächsten Ausschreibungstext mit eingearbeitet.
Diese Dinge, die ich hier aufzähle, sind in Vergraben und Versunken aufgetreten, weswegen ich sie jetzt ansprechen möchte.

-Rechtschreibung/Grammatik/Wordwiederholung: Es ist bei dieser Anthologie wesentlich besser gewesen als bei der letzten. Trotzdem habe ich Beiträge abgelehnt, weil sie stilistisch noch nicht ganz ausgereift waren, oder weil sie zu viele Fehler enthalten haben. Wortwiederholungen regen mich beim Lesen furchtbar auf. Das ist vielleicht eine Eigenart von mir, aber wenn ein Wort in mehreren Sätzen nacheinander wiederholt wird, dann wirft mich das sehr aus der Geschichte.
Wenn man selbst unsicher ist und Wort nicht alles anzeigt, hilft es auch die Beiträge laut vorzulesen. Testleser:innen findet man in allen gängigen sozialen Medien.

-Zu sehr Kinderbuch: Ich weiß nicht ob es an unserer Manga-Affinität liegt, aber es gibt immer wieder Beiträge, die in sich zwar gut sind, sich jedoch sehr märchenhaft/kindlich lesen. Das ist nicht abwertend gemeint, jedoch kann ich mich mit diesen Geschichten fast nie identifizieren und fühle mich nicht unterhalten. Die Hauptzielgruppe dieser Anthologie-Reihe ist New Adult bzw Erwachsene.
Ich möchte, dass Jugendliche sie auch lesen können, ohne davon traumatisiert zu werden, habe diese jedoch nicht als Hauptzielgruppe eingeplant.  

-Unpassende Themen: Ich fühle mich immer schräg, wenn ich eine lange Liste an No-Gos bis ins kleinste Detail beschreibe. Ist irgendwie komisch und ich habe das Gefühl, dass schnell etwas überlesen werden kann. Deswegen habe ich mich bei Versunken absichtlich kurzgefasst.
Ich gehe jetzt nicht darauf ein, aber dann, wenn die nächste Ausschreibung steht, werde ich eine umfangreiche Liste mit Erklärung schreiben. Also für alle, die es bis ins Detail lesen wollen.

-Zu lange Einleitung:  Ich denke, dass ich hierfür auch selbst mitverantwortlich bin, weil ich so lange Kurzgeschichten annehme. Die Länge wird also bei der nächsten Ausschreibung auf 10,000 Wörter gesenkt.  Viele Kurzgeschichten haben jedenfalls eine sehr langsame, lange Einleitung (zwischen 20% und 1/3), die besser zu einem Roman passen würde. Dadurch, bekommt das Pacing oft Probleme, weil ewig nichts weitergeht und dann alles sehr schnell ist.  Der Hauptteil und/oder der Schluss leiden darunter.
Bei der nächsten Ausschreibung werde ich zusätzlich noch Seiten verlinken, die Tipps zum Kurzgeschichten-Schreiben beinhalten.

Was ist besser? Lange oder kurze Beiträge?

Ich möchte es diplomatisch sagen: Es kommt auf die Geschichte an. Manche brauchen mehr Platz als andere. Von den Fünf Beiträgen in Versunken ist eine unter 5000 Wörter lang, eine zwischen 5000 und 10,000 und drei über 10,000. Es macht also ein bisschen den Anschein, als ob lange Geschichten bessere Chancen hätten. Aber es werden auch deutlich mehr lange Beiträge eingereicht.

Ich möchte Schreibenden auch diesen Freiraum nicht nehmen. Manche Geschichten brauchen Platz und diesen will ich auch zur Verfügung stellen.
Aber es muss sich niemand schlecht fühlen, weil der eigene Beitrag kürzer ist. Oder sich gezwungen fühlen etwas Langes zu schreiben. Kurze Beiträge haben bessere Chancen, dass ich sie doch noch dazu nehme und ich muss auch sagen, dass ich momentan kurze aber prägnante Geschichten vermisse, die mich staunend zurücklassen.

Hier ist mein Feedback also: Schreib was dich begeistert und überzeugt.

Abschließende Worte



Noch einmal vielen Dank an die 48 Schreibenden, die ihre Beiträge eingereicht haben. Ich bin euch sehr dankbar und ihr könnt stolz auf eure Leistung sein.

Danke an Petra, Julia, Mo, Yui und Anna, die es in die Anthologie geschafft haben
Danke an Sabine, deren Beitrag mich zu einer neuen Anthologie inspiriert hat.
Danke an alle, die diesen Beitrag gelesen haben und die den Verlag so großartig unterstützen.
Wie immer stehe ich für Feedback, Wünsche und Anregungen zur Verfügung. Ihr dürft mich kritisieren. Auch wenn es manchmal wehtut, bin ich dafür dankbar. Nur so lerne ich weiter und werde eine bessere Herausgeberin.

Da momentan 10 Projekte so mehr oder weniger in Arbeit sind und ich mich vollkommen übernommen habe, wird die Arbeit an Versunken erst gegen Ende des Monats starten.
Ich möchte auch meine To-Do-Liste abarbeiten und zumindest Stahllilie 2 und Zwerg X Sylvan fertig haben, bevor ich mich wieder Anthologien widme.
Dafür werden dann zwei gleichzeitig ausgeschrieben. Die Themen werden diesmal nicht Setting-Abhängig, sondern Verbissen und Verspätet sein. Ihr könnt also jetzt schon darüber grübeln, wass es damit auf sich haben wird.

Bezauberndes Blutbad- Tag1

Hooray- es ist soweit.
Ab heute arbeite ich offiziell wieder an einem neuen Projekt.
Ich habe die Tendenz, dass ich Bücher verwerfe/pausiere, wenn ich nicht früh genug damit starte. Daher zwinge ich mich hier regelrecht täglich ein Update zu posten…. wobei zwingen der falsche Ausdruck ist. Es macht mir ja eh Spaß.

Als Arbeitstitel habe ich mich für bezauberndes Blutbad entschieden. Es kann sein, dass der Titel sich vor der Veröffentlichung noch ändert.
Da ich sehr in die Hintergründe meines Buchs eingehe, kann ich diesen Blog also nur allen empfehlen, die damit kein Problem haben.
Wer komplett unvoreingenommen das Buch lesen will, sollte meinen Blog ignorieren 🙂

Im Fokus des Projektes stehen junge Magierschüler*innen, die mit der Schuld ihrer Eltern Leben und diese verarbeiten müssen.
Eigentlich wollte ich erst einmal an anderen Projekten arbeiten, aber es hat sich aus Gründen gerade angeboten.
Eine zusätzliche Inspiration für dieses Buch sind Made in Abbys, Magical Girl Raising Project, Berserk, diverse Bücher von Clive Barker, die Werke von Sandro Botticelli und Dantes Inferno.

Die Kapitelstruktur bzw. die Ebenen der Reise sind stark an Dantes Inferno angelehnt. So komme ich aktuell auf 35 Kapitel (was bei mir ungefähr 70,000 Wörter ergibt! Mein längstes Projekt, ich bekomme schon Angst).
Normalerweise plane ich meine Kapitel sehr genau durch. Diesmal lasse ich sehr viel offen, weil ich das Gefühl habe, dass ich erst einmal sehen muss wie mir bestimmte Themen liegen und ob ich alles so umsetzen kann, wie ich es mir vorstelle.
Ich weiß auch nicht wie nahe ich am Original bleibe. Eine Reise durch die Hölle erzeugt doch starke „Made in Abbys“-Vibes.

Ich und meine Projekte- Ein Update

Vor nicht ganz einem Jahr habe ich einen Post über meine Projekte geschrieben und diesen gestern zufälligerweise beim Ausmisten gefunden.
Von daher bin ich sehr froh, dass ich jetzt ein Update posten kann.
Ich denke, dass ich in einem halben Jahr wieder ein Update posten kann, je nachdem ob ich vergesse oder nicht.


Ginga+

Was ist das? Science Fiction Novellen
Hier ist aktuell nichts passiert.
Ich habe zwar ein paar neue Ideen und an alten Ideen herumgewerkelt, aber ich bin nicht ganz so zufrieden. Dies hängt auch ein bisschen damit zusammen, dass ich für Band 2 (Kao) und 3 (Riamu) eher gemischtes Feedback bekommen habe, während Band 1 (Momo) sehr gelobt worden ist.
Wird 2021 hier etwas passieren? Wahrscheinlich nicht.
Und 2022? Vielleicht.


Turul

Was ist das? Urban Fantasy/Horror Kurzgeschichte, bei der ich nie mehr als einen Band geschafft habe.
Ich habs versucht und nachgedacht und noch mehr versucht- aber es hat einfach nicht so geklappt wie ich wollte. Ich wollte mehr dazu schreiben, hab mir zusätzliche Autorinnen gesucht, aber irgendwie ist das nichts geworden.
Ich habe nur eine begrenzte Zeit, die ich mir zum Bücher schreiben nehmen kann und obwohl mir Horror-Kurzgeschichten Spaß machen, sind mir andere Projekte wichtiger.
Mykorrhiza bleibt also eine abgeschlossene Kurzgeschichte, die weiterhin als Ebook erhältlich ist.

Arukemia KG


Was ist das? Peinliche Erotik-Kurzgeschichte
Im Nachhinein war dieser Versuch von mir Erotik zu schreiben ein Reinfall. Oh Gott, ist mir dieses Ding so peinlich. Und dafür habe ich Geld verlangt.
Ich lästere so wie jeder andere gerne über Autorinnen, die 5000 Projekte Anfangen und diese abbrechen. Aber bist-du-deppat ist diese Kurzgeschichte schlecht. Wir tun der Welt einen gefallen und brechen sie ab, ok?



Arukemia (Theodor aus Riesenthal)

Was ist das? Fantasy-Roman, seit 15 Jahren in Arbeit.
Mit diesem Baby will ich seit 1 ½ Jahren fertig sein.
Trotzdem traue ich mich nicht daran zu schreiben. Die Geschichte bedeutet mir so viel und ich fühle mich einfach zu schlecht dafür.
Das Gute: Ich habe das Worldbuilding nicht noch einmal über den Haufen geworfen.
Das Schlechte: Ich hab bis jetzt nicht viel weiter gebracht.
Das Neutrale: Ich arbeite daran und bitte um Geduld.


(Nec)Romantic:


Was ist das? Girlem Band 2
Ich hab dieses Projekt erwähnt, dann habe ich die zündende Idee für Girlem bekommen, das Buch zuerst geschrieben und jetzt sind wir wieder hier 😊
(Nec)Romantic wird der Nachfolge-Band zu Girlem.
Das Projekt ist mit zwei Bänden abgeschlossen.
(Nec)Romantic wird ziemlich sicher 2022 erscheinen.



Fantasy-Restauranttester:


Ich habe testweise einen Artikel geschrieben und bin draufgekommen, dass sich dieser ziemlich langweilig liest. Daher ist das Projekt in der Entwicklungsphase hängen geblieben.
Vielleicht schreibe ich ihn noch, oder ich mache eine Anthologie daraus? Mal sehen.


Wer ist Raluca? (Projekttitel)

Es wäre ja irgendwie uncool, wenn ich nur alte Projekte erwähnen würde.
Wie es der Zufall will, habe ich die Möglichkeit mit einer bestimmten Illustratorin zu arbeiten.
Da ihr Stil aber zu nichts Vorhandenem passt, plane ich hauptsächlich nebenbei daran herum.
Raluca ist ein guter Kandidat, um mich weiterhin von Theodor aus Riesenthal abzulenken. Aber ich versuche, dass ich mich nicht ablenken lasse.


Laufende Projekte 2:

Ginga+
1. Momo (erschienen)
2. Kao (erschienen, gehört überarbeitet)
3. Riamu  (erschienen)

Arbogast-Reihe
1. Girlem (erschienen, gehört überarbeitet)
2. (Nec)romantic (tba)

Abgeschlossene Projekte 2:
Stein (Vergraben Anthologie, hier im Blog gratis)
Mykorrhiza

Woran ich gerade schreibe: 2
Salat (Arbeitstitel) (Versunken Anthologie)
Theodor aus Riesenthal

Irgendwie in Planung:
Fantasy-Restauranttester
Wer ist Raluca

Abgebrochene Projekte. 1
-Arukemia Kurzgeschichten

Artist-Choice Auftragsbilder

Ich biete ganz offiziell „Artist Choice“-Auftragsbilder an.
-Der Preis beträft 3€ für ein Chibi/Portrait. (Das Angebot kann jederzeit beendet werden und ich behalte mir das Recht vor in Zukunft mehr zu verlangen.)
-Ich zeichne nur Menschen. (Portraits von echten Leuten, OCs und Fanarts sind für mich ok)-Ich behalte mir das Recht vor einen Auftrag abzulehnen, wenn mir das Motiv nicht zusagt.
-Auftraggeber*innen können sich entscheiden, ob ich ein Portrait (links) oder einen Chibi (rechts) zeichne.
-Artist Choice bedeutet, dass ich mir die Pose, den Hintergrund, etc.. selbst aussuche.
-Ich beginne mit der Arbeit sobald das Geld über ko-fi bezahlt worden ist.
-Bitte bei der Zahlung die Referenz, die ich zeichnen soll mit angeben. Wenn keine Info dabei steht, gehe ich davon aus, dass du mich nur so unterstützen willst.
-Ich brauche für ein Bild höchstens eine Woche.
-Die Bilder sind alle nur für persönliche Nutzung bzw. zum Herzeigen in den Socialen Netzwerken. Die Kommerzielle Nutzung ist nicht inklusive.
-NSFW zeichne ich nur auf Anfrage.
-Bei mehreren Charakteren, kommerziellen Bildern oder solchen, die nicht unter „Artist Choice“ fallen gelten andere Preise. Diese bespreche ich gerne auf Anfrage.
-Die originalen Zeichnungen bleiben bei mir.
-Sollte jemand ein Original wollen, verschicke ich dieses für 2€ Bearbeitungsgebühr + Versandkosten.
Bei Fragen- einfach Fragen 🙂
Mein Ko-fi account: https://ko-fi.com/magie

Interspecies Reviewers- Review

CN Sex

3000 Jahre ist es her, dass ich dieses Review versprochen habe. Endlich ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich es schreibe.
Der Plot der Geschichte lässt sich sehr einfach zusammenfassen. Unsere Helden Stunk (Mensch), Zel (Elf) und Crim (Engel) bumsen sich durch die Bordelle einer kunterbunten Fantasywelt und schreiben zu diesen Reviews.
Als mir der Anime zum ersten Mal empfohlen wurde, war ich mir nicht so sicher, ob er meinen Geschmack treffen wird. Ich habe grundsätzlich kein Problem mit erotischen Inhalten, jedoch mag ich nicht wie diese oft in Anime-Serien dargestellt werden.
Sexuelle Belästigung, Bodyshaming und die Reduzierung von weiblichen Charakteren als reine Sexobjekte sind Dinge, über die ich mich schon sehr lange (und Leidenschaftlich) aufrege.
Wenn schon die durchschnittliche Light-Novel-Adaption es nicht auf die Reihe bekommt Frauen wie normale Menschen zu behandeln, wie soll es dann mit so einem Plot besser werden?
Ich muss gestehen: Ich habe mich geirrt.
Auch wenn unsere Pufftester Punkte für ihre Reviews vergeben, wird immer nur der Akt selbst bzw. die Erfahrung bewertet- nie die Sexarbeiterin. Es gibt kein Body oder Kinkshaming.
Die Protagonisten sind alle sehr sympathisch und die Succu-Girls sind alle fröhliche Damen verschiedenen Alters, die ihren Job gerne machen und mit beiden Beinen im Leben stehen.
(Also wenn sie Beine haben…)
 Das Sexarbeit in unserer Welt wesentlich kontroverser ist und seine Schattenseiten hat, ist denke ich jedem klar. Ich finde es jedoch gut, dass dieser Serie nicht darauf Bezug nimmt und alle Beteiligten Spaß an ihrem Job haben. Da der Fokus von Interspecies Reviewers auf dem Comedy-Aspekt liegt, würde die Serie mit einem düsteren Unterton einfach nicht so gut funktionieren.

Genug vorgewortet, hier kommt das eigentliche Review:


Der Manga
Autor*in: Amahara
Illustrator*in: Masha
Erscheint seit: August 2016
Erschienene Bände: 5 (Gelesen 4)
Stilistisch ist der Manga sehr einfach gehalten. Wer nach detaillierten Erotik-Szenen sucht, der ist hier an der Falschen Adresse. Bis auf ein paar Nippel-Blitzer gibt es hier nichts zu sehen.
Die bisher ausgelassenen Kapitel haben teilweise ihre Probleme und ich kann verstehen, warum sie es nicht in den Anime geschafft haben. Ich kann den Manga jedoch allen empfehlen, die schon den Anime gut fanden.


Der Light Novel
Autor*in: Tetsu Habara
Illustrator*in: W18
Erscheint seit: Dezember 2018
Erschienene Bände: 2 (Gelesen 1)
Stilistisch empfinde ich die Illustrationen vom Light Novel am ansprechendsten.
Auch wenn die Bilder selbst nicht zu explizit sind, kommt man vollends auf seine Kosten, wenn man auf Erotik steht. Der Text selbst hat einen guten Schreibstil und lässt sich angenehm lesen.
Der Comedy-Teil rückt hier in den Hintergrund und die erotischen Abenteuer unserer Helden sind sehr detailreich geschrieben. Dies ist ein Vorteil, wenn man mit vielen Kinks etwas anfangen kann.
Für mich war es zeitweise uninteressant. Viele Kinks kennenzulernen ist für mich in Ordnung, aber ich muss sie nicht bis ins kleinste Detail beschrieben bekommen.
Der erste Band enthält drei Kapitel, die sich mit dem Anime und dem Light Novel überschneiden.

Der Anime
Studio: Passione
Erschienen: 1 Staffel (12 Episoden)
Von dem Anime existiert eine unzensierte und eine zensierte Version. Ich habe aus Neugierde in Beide hineingeschaut, mich aber dann für die zensierte entschieden.
Der Anime bildet für mich eine ausgewogene Mischung aus Erotik und Comedy.
Stilistisch liegt er zwischen dem Light Novel und dem Manga.
Insgesamt hat er mir am besten gefallen, weil die Reviews vertont wurden und passend „bebildert“ waren. Das macht einfach viel mehr Spaß als nur am Ende jedes Kapitels ein Review zu lesen.
Von daher ist der Anime für mich die beste Version dieser Geschichte.

Da ich den zweiten Light Novel Band, die Anthologie und den fünften Mana-Band noch nicht gelesen habe, werde ich mein Review irgendwann einmal ergänzen.

„Der Selfpublishing-Fahrplan für Anthologien: Ein Leitfaden“ Review

Titel: Der Selfpublishing-Fahrplan für Anthologien: Ein Leitfaden  
Reihe: /
Autorin: Roxane Bicker, Sarah Mahlus  
Genre: Sachbuch
Veröffentlichte Bände:  1
Zusätzliche Adaptionen: /

Gelesen als: Ebook
Sprache: Deutsch
Gelesene Bände: 1

Klappentext: „Du hast vor, eine Anthologie herauszugeben, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst?
Mit diesem Fahrplan liegt dir ein praxisorientierter Leitfaden vor, der dich Schritt für Schritt von der Idee zum fertigen Buch begleitet – denn die Welt braucht mehr Anthologien!“

Was hat mich daran angesprochen?
Das Thema. Ich gebe ja selbst meine zweite „große“ Anthologie im Verlag heraus und möchte immer etwas dazulernen. Das Cover hat mir auch sehr gefallen.

Meine Meinung:
In diesem Leitfaden wird perfekt zusammengefasst wie eine Anthologie entstehen sollte. Ich kann dem ganzen eigentlich nichts hinzufügen oder mich beschweren. Es ist ein tolles Buch und ich kann es allen empfehlen, die sich an einer Anthologie versuchen wollen.

Gefangen zwischen Eis und Feuer – Rezension

Im Zuge meiner #KaldLiest2021-Challenge habe ich „Gefangen zwischen Eis und Feuer“ von June T. Michael gelesen.

Titel: Gefangen zwischen Eis und Feuer  
Reihe: Erotische Abenteuer in Arl Sere 1
Autorin: June T. Michael     
Genre: Lesbische Erotik, BDSM, Fantasy
Veröffentlichte Bände:  1
Zusätzliche Adaptionen: /


Gelesen als: Ebook
Sprache: Deutsch
Gelesene Bände: 1

Klappentext:
„Als Fenia von ihrer Familie nach Erytan geschickt wird, ist dies Segen und Fluch zugleich. Dort muss sie nicht geheim halten, dass sie es liebt, sich sexuell zu unterwerfen, benutzt und geschlagen zu werden.
Doch als gleich zwei schöne Frauen mit ihr spielen wollen, fürchtet sie nichts mehr als die Entscheidung, ob sie vor dem Feuer oder dem Eis knien will.
Wird sie lernen, ihre Bedürfnisse zu akzeptieren und von alten Verletzungen zu heilen?

BDSM-Fantasy in einer fremdartigen Welt. Ein Roman über Selbstakzeptanz, leckeres Essen und heiße Sessions.“

Was hat mich daran angesprochen?
Ich habe mich entschieden 2021 zumindest 50% deutschsprachige Autorinnen zu lesen. Da ich June kenne und sie mit dem Kauf unterstützen wollte, habe ich mich für dieses Buch entschieden. Und erotische Fantasy spricht mich ja generell an.

Meine Meinung:
June hat einen angenehmen Schreibstil. Obwohl ich keine Favoritin habe, sind mir die Charaktere sympathisch. Die Welt wirkt ebenfalls gut durchdacht. Obwohl es sich hierbei um eine Erotik-Geschichte handelt, ist das Miteinander zwischen den Figuren sehr wholesome. Es wird zusammen geweint, umarmt und BDSM wird für mich als jemanden, der nichts damit anfangen kann respektvoll und positiv dargestellt. Als Leserin bekomme ich mit, wie sehr die Protagonistinnen einander vertrauen.
Der ranzige Beigeschmack und das Fremdschämen, dass ich oft habe, wenn BDSM in Anime-Serien thematisiert wird, fehlt hier komplett.

Wodurch ich aber schon zu meinem aber komme.
BDSM-Erotik spricht mich einfach nicht an. Dadurch habe ich mich bei den Sexszenen gelangweilt. Da das Buch ja wesentlich mehr Erotik als Romance ist, war das Kennenlernen der Protagonistinnen für meinen Geschmack zu knapp gehalten. Diese beiden Punkte sind aber weniger als Kritik gemeint, sondern eine Feststellung meinerseits, warum das Buch einfach nicht so meinen Geschmack getroffen hat.

Ich weiß auch, dass June das Cover mag. Ich persönlich finde es leider nicht ansprechend und es hat mich fast davon abgehalten das Buch zu kaufen.
Ich empfinde es als zu düster, das Eis wirkt für mich nicht wie Eis und es hat diesen „Schmuddelfaktor“ an sich, den es oft bei „Pornobüchern“ gibt.
„Als Sklavin verkauft und durchgenudelt“ würde genauso gut als Titel passen, wenn ich jetzt nur von dem Cover ausgehe. Trotz der Sexszenen ist das Buch jedoch kein „Schmuddelroman“.
Ich persönlich hätte eher hellere Farben gewählt. Bzw das Foto von einem Seil oder einem Fächer. Irgendetwas, dass zwar verführerisch wirkt und neugierig macht, aber dabei nicht ganz so „in your face“ ist.

Werde ich weiterlesen?
Jain. Wie es mit Fenia weitergeht, ist mir persönlich ziemlich egal. Das Ende ist auch geschlossen genug und lässt für mich keine Fragen offen. Allerdings würde ich weiteren Geschichten aus dem Universum eine Chance geben.

Littera Magia 2021 Was wird uns erwarten?

Ich kann mich noch erinnern, wie ich fast vor einem Jahr in der Lounge eines Capsule Hotels in Tokyo saß und zum ersten Mal etwas über diesen mysteriösen Corona-Virus gelesen habe. (Es war eine Meme-Seite auf Facebook. Sorry not sorry) Wird schon nicht so schlimm werden, dachte ich.
Und dann ist 2020 passiert.
Das Jahr war wild. Und seltsam.
Wir haben den Sprung von Messen auf online-Verkauf relativ gut hinbekommen. (Worüber ich mich selbst wundere. )
Kurz gesagt, es ist viel passiert, aber nichts nach Plan verlaufen.

Die Reste von 2020Vergraben ist zwar komplett verschickt, aber ein paar Bücher sind noch nicht angekommen und erreichen hoffentlich nach Weihnachten ihr Ziel.

Ich schulde euch noch den Kalender und die Hardcover-Bücher von Girlem.
Der Kalender ist im Druck, das                   eigentliche Buch wird am Montag an die Druckerei geschickt.
Beides macht sich also so schnell wie möglich auf den Weg.

Feenis Alberon befindet sich noch im Lektorat. Ich hoffe, dass ich bald einen neuen Erscheinungstermin ankündigen kann. Aktuell habe ich keinen Einfluss auf das Projekt, freue mich aber schon sehr auf das fertige Werk.

Teil Zwei

Zum Jahreswechsel startet das Crowdfunding für Stahllilie 2. Wir (also eigentlich Katherina) haben schon einiges vorbereitet und die Kampagne wird planmäßig losgehen.

Zur Jahresmitte endet dann auch die Ausschreibung für unsere zweite Anthologie, Versunken.
Aktuell gibt es drei Einsendungen, die ich noch nicht gelesen habe und auf die ich mich sehr freue.
Wie genau unser Zeitplan für die Anthologie aussehen wird, steht noch in den Sternen… aber ich werde mir definitiv mehr Zeit für alles nehmen.

Die großen Änderungen

Auch wenn ich mich fürchte, werden alle neuen Projekte erst einmal über Crowdfunding veröffentlicht. Zumindest, bis a) es wieder Messen gibt oder b) ich besser darin werde Bücher online zu verkaufen. Ich rechne pro Buch/Kampagne 3-4 Monate. (1 Monat laufzweit, 2-3 Monate um das Buch fertig zu überarbeiten, zu drucken und an alle Unterstützer zu schicken)
Realistisch betrachtet sind also 3-4 Bücher pro Jahr machbar.
Ich  habe den ersten Band einer Fantasy-Reihe unter vertrag (hier warte ich noch auf eine überarbeitete Version von der Autorin), und warte auf Manuskripte von Anna Kleve, Heike Pflüger und P.A Aschenbach.
Ohne meine eigenen Projekte bin ich also schon bei 6 Büchern.  Eindeutig mehr, als ich im kommenden Jahr herausbringen kann.

Von daher war es für mich klar, dass ich im kommenden Jahr keine Manuskripte mehr annehme (außer Autorinnen, mit denen ich schon gearbeitet habe).
Je nachdem wie 2021 so läuft, werde ich 2022 wieder Manuskripte annehmen… oder auch nicht. Lassen wir uns überraschen 🙂

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