Autor: Martina Seite 2 von 5

Nano 2021- Tag 4

Wordcount: 21 000
An dem Tag geschrieben: 775
Zeitplan: -4 497

Gestern war für mich erstaunlich produktiv. Zwar nicht unbedingt vom Word-Count, aber ich habe Canto 1 komplett überarbeitet und mit Canto 2 angefangen.
Canto 1 ist nun von ca 8 000 auf 10 000 Wörter angewachsen 🙂
Die Überarbeitungen für Canto 2 frustrieren mich ziemlich. Deswegen habe ich auch am Abend aufgehört. Ich muss sehr viel umschreiben.
Gerade am Anfang ist ein Kapitel in dem die Figuren rätseln was passiert ist. Also ein Mystery-Buch. Es macht Spaß falsche Spuren zu legen, aber die richtige Balance zwischen „Notwendiger Exposition“ und „Das ist zu viel Info“ zu finden ist für mich schwer und ein bisschen nervig.
Canto 2 hat aktuell so um die 4 000 Wörter und ich habe das Gefühl, dass ich hier noch seeeeeeeehr viel überarbeiten muss.

Nano 2021- Tag 3

Wordcount: 20 225
An dem Tag geschrieben: 1268
Zeitplan: -3 602

An Tag 3 bin ich so halbwegs in fahrt gekommen. Kapitel 1 bis 4 habe ich geschafft zu überarbeiten. Nicht am Stück, aber immer ein bisschen was in 20 Minuten Einheiten über den Tag verteilt.
Mir geht es noch immer nicht gut. Das Bett verlassen ist schwer und mich lange konzentrieren ebenfalls. Trotzdem macht es mir Spaß am Buch zu arbeiten.

Ich bin gerade sehr froh, dass ich für das Nano viel Zeit auf die Seite geschaufelt habe.
Das Schreiben, Kätzchen versorgen und mein „Brotjob“ geben mir jetzt jedenfalls halt. Die Kraft der Routine darf man nicht unterschätzen.

Nebenbei hole ich die aktuelle Anime-Season nach und organisiere ein paar Dinge, die ich nicht aufschieben kann.

Ich hoffe, dass ich an Tag 4 die Überarbeitungen beenden kann. Einen neuen Text zu schreiben wäre mal wieder etwas feines.

Nano 2021- Tag 2

Wordcount: 18 957
An dem Tag geschrieben: 80
Zeitplan: -3 200

Gestern war so mitunter einer der schlimmsten Tage meines Lebens.
Von daher hat das mit dem Schreiben leider nicht so geklappt, wie es schön gewesen wäre.

Momentan würde ich das Nano und eigentlich alles lieber sein lassen, aber ich hab einen Zeitplan. (Der zum Glück recht sanft zu mir ist)

Ich hoffe jedenfalls, dass ich mich ablenken kann und werde versuchen an Tag 3 mehr zu schaffen.

Nano 2021- Tag 1

Wörter beim Start: 18 817
An dem Tag geschrieben: 60
Zeitplan: -1610
Insgesamt: 18 877

Ich habe mir vorgenommen meinen Schreib-Blog wieder mit dem Nano zu starten. So als nettes Tagebuch, dass ich dann beim nächsten Nano wieder hervorholen und mich freuen kann. 🙂

Eigentlich wollte ich ja mit Girlem 2 anfangen, aber da ich noch so viele Projekte halb-fertig herumliegen habe, widme ich mich aktuell dem „Bezaubernden Blutbad“.

Der Status vor dem Nano war, dass ich schon einiges an Feedback von der Testlesie-Gang bekommen habe und es jetzt um die Einarbeitung ging.

Eigentlich wollte ich am ersten Tag wesentlich mehr schaffen, aber ich war tatsächlich so müde und fertig von der YuniCon, dass ich den ganzen Tag im Bett gelegen bin.
Ich habe es also geschafft die ganzen Rechtschreibfehler auszubessern, habe aber noch 1-2 Feedbacks, auf die ich an Tag 2 genauer eingehen will. Ich hoffe, dass ich das alles an Tag 2 schaffe und dann spätestens an Tag 3 an einen neuen Text arbeiten kann 🙂

Ich und meine Projekte- ein Update

Diesen Post zu schreiben macht mir immer sehr viel Spaß.
Ihn jetzt zu schreiben ist also ein ziemliches Highlight für mich.
Und quasi eine „Belohnung“, weil ich heute den dritten Tag hintereinander schreibe. Etwas, dass mir schon lange nichtmehr gelungen ist.
Und da sich ein bisschen was getan hat, möchte ich euch diese Infos nicht vorenthalten. 😀


Ginga+

Was ist das? Science Fiction Novellen
Hier ist seit dem letzten Halbjahr ebenfalls nichts passiert.
Ein paar nette Ideen sind noch immer da, aber die Verkaufszahlen haben sich nicht wirklih verbessert.
Band 3 (Riamu) geht auf Messen recht gut weg. Band 1 (Momo) und 2 (Kao) sind aber richtige Ladenhüter und werden auch Bald das Sortiment für unbestimmte Zeit verlassen.
Wahrscheinlich werde ich hier irgendwann eine neue Kurzgeschichte oder Novelle schreiben, aber aktuell habe ich ein paar andere Projekte, die mich gerade mehr interessieren.

Chroniken eines Wanderers (Theodor aus Riesenthal)

Was ist das? Fantasy-Roman, seit 15 Jahren in Arbeit.
Mit diesem Baby will ich seit 2 Jahren fertig sein.
Es hat nicht nur den Arbeitstitel gewechselt, sondern ist auch auf 17,400 Wörter angewachsen (geplant sind 30,000-50,000). Ich muss noch einiges überarbeiten, aber ich hatte vor mich im Nanowrimo dem Projekt zu widmen.
Ich bin recht zufrieden mit diesem Projekt und froh, dass ich mir für die 5000 verschiedenen Überarbeitungen Zeit nehme. Das ist etwas, dass ich definitiv öfter tun sollte.
Ein Ende 2022 ist nicht garantiert, aber zumindest realistisch.


Girlem 2:


Was ist das? Girlem Band 2
Der Plot steht und ich möchte auch bald mit dem eigentlichen Text anfangen. Ich freue mich schon sehr auf diese Geschichte.
Girlem hat sich in diesem Jahr recht gut verkauft, wofür ich auch sehr dankbar bin.
Girlem ist mit zwei Bänden in sich abgeschlossen.
Wenn ich es nicht komplett verkacke, dann wird Band 2 2022 erscheinen.

Bezauberndes Blutbad

Was ist das? Horror-Fantasy-Reihe mit jungen Protas.
Ich hatte im letzten Update erwähnt, dass ich mit einer bestimmten Illustratorin arbeiten möchte. Ich habe dann an Raluca geplant und hatte relativ schnell Probleme mit dem Plot. Nicht einmal eine Kurzgeschichte als Schreibübung hat mir gefholen diese Probleme zu lösen.
Von daher habe ich mich an eine andere Idee gesetzt.
Bezauberndes Blutbad sollte eigentlich ein Roman mit ungefähr 75,000 Wörtern werden. Als mir aber dann schon am Anfang recht schnell klar wurde, dass ich dadurch zu wenig Platz (und Streß wegen den Lektoratskosten) haben werde, habe ich eine Pause von dem Projekt gebraucht.
Aktuell arbeite ich sehr intensiv daran, dass Teil 1 (10,000-15,000 Wörter) bald fertig wird und an die Testlesenden gehen kann.
Momentan hat das gesamte Manuskript 17,500 Wörter.
Die Illustrationen sind auch schon in Arbeit und sehen großartig aus.
Je nachdem wann meine Illustratorin fertig wird, kann ich mit der Reihe starten. Hoffe aber, dass es sich für Anfang 2022 ausgeht.



Fantasy-Restauranttester:


Fünf Minuten bevor ich mich hingesetzt habe, ist mir hier ein guter Einfall für einen Plot gekommen, mit dem ich auch ziemlich zufrieden bin.
Ein paar fertige Charakter-Designs habe ich auch schon.
Momentan entwickelt es sich in eine ganz andere Richtung als eigentlich geplant, aber ich freue mich schon darauf endlich mal daran zu arbeiten.


Wer ist Raluca? (Projekttitel)

Eigentlich wollte ich ja eine düstere Edgelord-Geschichte über Edgelord-Vampire schreiben. So viele Ecken, dass man sich bei jedem Umblättern am Papier schneidet (auch am Ebook).
Jedoch ist mir schnell klar geworden, dass eine dunkle Comedygeschichte wesentlich besser passt.
Ich habe also Charaktere, einen losen Plot und zumindest eine Grundahnung wie ich den ersten Band füllen kann. Eine Wunsch-Illustratorin habe ich hier auch schon ins Auge gefasst.
Neben dem Restaurranttester ist dies hier eines der Projekte, an denen ich im kommenden Jahr arbeiten will. Wichtig ist mir aber, dass ich die Projekte in Arbeit erst beende, bevor ich mich auf etwas komplett neues stürtze.




Laufende Projekte 2:



Girlem-Reihe
1. Girlem (erschienen)
2. Girlem 2 (in Arbeit)


Abgeschlossene Projekte 2:

Stein (Vergraben Anthologie, hier im Blog gratis)
Mykorrhiza


Woran ich gerade schreibe: 2

Bezauberndes Blutbad
Theodor aus Riesenthal


Irgendwie in Planung:

Fantasy-Restauranttester
Wer ist Raluca

Pausierte Projekte: 1

Ginga+
1. Momo (erschienen)
2. Kao (erschienen, gehört überarbeitet)
3. Riamu  (erschienen)


Abgebrochene Projekte. 1

-Arukemia Kurzgeschichten

Ich hasse alles -Tag 2

Nach einer viel zu langen Pause habe ich gestern wieder angefangen zu schreiben.
In der Zeit bin ich richtig eingerostet- das ist ja ein großartiger Start.
Zum Glück sind beide meiner Projekte gerade bei 16k Wörtern. Also theoretisch genug Platz zum Überarbeiten, um wieder richtig reinzukommen.

Ich bin dann gestern am bezaubernden Blutbad gesessen und war sehr unzufrieden mit mir.
Während ich am Buch gesessen habe, fand ich den Text wirklich gut. Jetzt, nach dem ersten Lesen seit 1-2 Monaten finde ich ihn furchtbar. Zu kompliziert geschrieben, zu unpassend für meine Hauptfigur. Einfach nur Pfui.
Und weil ich so eingerostet bin, habe ich keine Ahnung wie ich dies ändern kann… und natürlich, ob ich das hinbekomme.
Großartig Lust das vorhandene Buch komplett umzuschreiben ist nicht da.
Von daher war mein frischer Start ins Schreiben ungemein unappetitlich. Mehr als eine halbe Stunde habe ich nicht hinbekommen und dann irgendwo nach der der ersten Normseite aufgegeben.

Heute versuche ich mich wieder am ersten Band von “Chroniken eines Wanderers“ in der Hoffnung, dass ich es auch nicht genauso scheiße finden werde, wie das Blutbad.
Ich werde morgen davon berichten.

Strongest Gamer-Rezension

Titel: Strongest Gamer: Let’s Play in Another World
Autor:  Shinobu Yuki
Illustrationen:  Itsuwa Katou 
Genre: Isekai Light Novel
Veröffentlichte Bände: 2
Zusätzliche Adaptionen: /

Gelesen als: Ebook
Sprache: Englisch
Gelesene Bände: 2

Klappentext:
“I-Isn’t this a little too hardcore!?”
Kousaka Aoi is a young, avid gamer well-versed in all types of gaming. Down on his luck, he comes upon a suspicious job offer looking for those „proficient in games.“
Things were looking up, but before he knew it… he’s thrown into another world! And now finds himself stuck at the bottom of a ravine with nothing but a pickaxe and shovel.
At a loss of what to do, he slowly learns he can make a living in this by trading items he can craft. What other possibilities are there in this new ever-expanding, game-like world our protagonist finds himself in!?
„If that’s how it is, then I guess it’s time to use all the knowledge I’ve gained from games, and let my gaming spirit shine!“
Let’s get to writing a strategy guide! I may be stuck in another world, but I’ll do my best to make the most of it!

Was hat mich daran angesprochen?
Ich fand es spannend einen Light Novel zu lesen, bei dem das Kämpfen/Welt-Retten nicht im Vordergrund steht.
Aoi hat in dem Fall ja die Aufgabe, einen Dungeon wieder auf Vordermann zu bringen. Zu lesen, wie er die Welt um sich herum langsam aufbaut und welche Einflüsse dies hat, ist für mich sehr interessant.
Generell mag ich Slice of Life lastige Geschichten sehr.

Meine Meinung:

Uff.
Positiv ist zu sagen, dass der Light Novel hält was er verspricht. Der Fokus bleibt in beiden Bänden auf der Handlung. Oft wird in Isekais die spannende Handlung über Bord geworfen und durch Harem-Fanservice ersetzt.
Seltsame Nischen-Fetische gibt es hier keine, wobei das Verhältnis zwischen Aoi und seiner Kobold-Freundin immer so zwischen Love interest und “kleiner Schwester“ schwankt- was unangenehm zu lesen ist, aber wesentlich schlimmer sein könnte.
Das Worldbuilding ist solide, die Charaktere relativ oberflächlich- was aber auch daran liegt, dass nur zwei Bände da sind um sie zu etablieren.

Die Cover-Illustrationen sind sehr niedlich.
Die Bilder in Band 1 waren jetzt nicht ideal gewählt und haben teilweise recht langweilige Szenen gezeigt. z.B. hätte ich mir mehr von dem Dungeon selbst gewünscht, als Bilder von Aoi wie er ein Interface bedient. Band 2 hatte, wenn ich mich richtig erinnere nur zwei zusätzliche Illustrationen vorne im Buch, aber keine im Novel selbst. Das war schade, aber vollkommen in Ordnung.

Die Handlung selbst ist in Band 1 wesentlich besser und in sich geschlossener- Band 2 hat zu viele Themen, die dann zu schnell gelöst werden. Dadurch ist er nicht so spannend.

Die große Schwäche dieses Light Novels ist der Erzählstil- bzw. der Hauptcharakter.
Aoi ist nämlich ein Gamer. Ja, ich verstehe. Das Buch soll junge Männer ansprechen, die Videospiele mögen und deswegen der Meinung sind, dass sie alle Probleme viel besser lösen können als nicht-Gamer.
Mit dem Teil der Geschichte kann ich ja noch leben. Jedoch werden wir immer an Aois Gamer-sein erinnert, weil er es nicht lassen kann ständig darüber zu sprechen oder in Erinnerungen zu schwelgen.
Egal wie spannend oder interessant die Szene doch ist, sie wird von einem „Damals im Spiel XYZ ist folgendes passiert. Deswegen bin ich jetzt in der Lage dieses Problem ebenfalls zu lösen.“
In Band 2 verbringt er dann auch viel Zeit im Dungeon bzw. mit seinen Freunden und zockt dort.
Ich verstehe, dass ein Gamer nicht einfach so aufhört an Spiele zu denken bzw. spielen zu wollen.
Aber aus Leser-sicht ist das wahnsinnig anstrengend. Der Spannungsbogen leidet mMn. Immens darunter. Genauso wie das Pacing. Die Bücher fühlen sich wahnsinnig langsam an und nichts ist wirklich ernst. Genauso hat der Autor das Konzept von “Show don`t tell“ nicht verstanden.

Zusammengefasst ist die Idee gut, aber die Umsetzung mehr auf Hobby-Niveau. Daher gibt es von mir keine Leseempfehlung.

Versunken- mein Resümee

Versunken- 47 Kurzgeschichten, 5+1, die eine Zusage bekommen haben.
88% der Bewerberinnen haben eine Absage bekommen.

Zuallererst möchte ich sagen, dass ich Dankbar bin. 48 Schreibende haben mein Thema als spannend genug empfunden und etwas geschrieben, damit ich es lesen kann. Das sind für mich unvorstellbar viele Arbeitsstunden. Weil ich die Arbeit von allen sehr schätze, möchte ich zusätzlich noch ein transparentes Resümee mit meinen Eindrücken allen zur Verfügung stellen, die bei einer meiner Ausschreibungen teilgenommen haben oder es noch planen.

Ich bin jemand, der sich eigentlich super leicht begeistern lässt.- Wenn jemand meine Arbeit gut findet, und bei mir ein Buch herausbringen will,  dann will ich das eigentlich auch und die beste Info und Hilfestellung bieten, damit diese Veröffentlichung auch möglich ist.
Deswegen macht es mich nicht glücklich, wenn ich Absagen schreiben muss. Während ich bei einer Novelle noch einen Spielraum für Korrekturen offen lassen kann, geht das bei einer Anthologie-Ausschreibung nicht. Ich habe nur einen limitierten Platz und muss zu den üblichen Dingen auch noch darauf achten, dass die Geschichten in irgendeiner Form zusammenpassen und dabei nicht zu ähnlich sind. Ich fände es unfair, wenn ich einer kleinen Anzahl an Schreibenden Revisionen erlauben würde, anderen jedoch nicht. Von daher hat hier jeder nur genau eine Chance, um dieses Mal zu überzeugen.



Wie ich auswerte/auswähle:



Ich lasse mir Kurzgeschichten von Word vorlesen. Das ist praktisch, weil ich nebenbei andere Dinge tun kann. Zb aufräumen. Bei Vergraben hat mir Katherina bei der Auswahl geholfen, Versunken habe ich komplett alleine entschieden.
Bei der nächsten Anthologie möchte ich Personen aus dem Team einladen, dass sie Feedback geben können.

Meine Entscheidungen treffe ich in erster Linie nach meinem persönlichen Geschmack.
Natürlich auch nach objektiven Kriterien wie „spielt es unter Wasser“, „wie sehr ist das Setting miteinbezogen“ oder dem allgemeinen Stil. Aber natürlich ist es mir auch wichtig, dass ich 1000% von den Beiträgen überzeugt bin. Ich möchte nicht zu den Leuten gehören, die nur nach „verkauft sich gut“ oder „spricht das Publikum an“, bewerten.
Diese Art zu bewerten, wird sich nicht ändern. Wobei ich bei der nächsten Ausschreibung versuchen werde, meine Vorstellungen besser zu beschreiben.

Gründe zur Ablehnung:

Gleich vorweg: Dieser Punkt ist NICHT da, um jemanden anzugreifen, oder mich über Schreibende lustig zu machen.  Ich möchte Einsicht geben, damit alle besseren Möglichkeiten haben, um meinen Standpunkt zu verstehen und um bei der nächsten Anthologie bessere Chancen zu haben. Alles was hier steht, wird auch in den nächsten Ausschreibungstext mit eingearbeitet.
Diese Dinge, die ich hier aufzähle, sind in Vergraben und Versunken aufgetreten, weswegen ich sie jetzt ansprechen möchte.

-Rechtschreibung/Grammatik/Wordwiederholung: Es ist bei dieser Anthologie wesentlich besser gewesen als bei der letzten. Trotzdem habe ich Beiträge abgelehnt, weil sie stilistisch noch nicht ganz ausgereift waren, oder weil sie zu viele Fehler enthalten haben. Wortwiederholungen regen mich beim Lesen furchtbar auf. Das ist vielleicht eine Eigenart von mir, aber wenn ein Wort in mehreren Sätzen nacheinander wiederholt wird, dann wirft mich das sehr aus der Geschichte.
Wenn man selbst unsicher ist und Wort nicht alles anzeigt, hilft es auch die Beiträge laut vorzulesen. Testleser:innen findet man in allen gängigen sozialen Medien.

-Zu sehr Kinderbuch: Ich weiß nicht ob es an unserer Manga-Affinität liegt, aber es gibt immer wieder Beiträge, die in sich zwar gut sind, sich jedoch sehr märchenhaft/kindlich lesen. Das ist nicht abwertend gemeint, jedoch kann ich mich mit diesen Geschichten fast nie identifizieren und fühle mich nicht unterhalten. Die Hauptzielgruppe dieser Anthologie-Reihe ist New Adult bzw Erwachsene.
Ich möchte, dass Jugendliche sie auch lesen können, ohne davon traumatisiert zu werden, habe diese jedoch nicht als Hauptzielgruppe eingeplant.  

-Unpassende Themen: Ich fühle mich immer schräg, wenn ich eine lange Liste an No-Gos bis ins kleinste Detail beschreibe. Ist irgendwie komisch und ich habe das Gefühl, dass schnell etwas überlesen werden kann. Deswegen habe ich mich bei Versunken absichtlich kurzgefasst.
Ich gehe jetzt nicht darauf ein, aber dann, wenn die nächste Ausschreibung steht, werde ich eine umfangreiche Liste mit Erklärung schreiben. Also für alle, die es bis ins Detail lesen wollen.

-Zu lange Einleitung:  Ich denke, dass ich hierfür auch selbst mitverantwortlich bin, weil ich so lange Kurzgeschichten annehme. Die Länge wird also bei der nächsten Ausschreibung auf 10,000 Wörter gesenkt.  Viele Kurzgeschichten haben jedenfalls eine sehr langsame, lange Einleitung (zwischen 20% und 1/3), die besser zu einem Roman passen würde. Dadurch, bekommt das Pacing oft Probleme, weil ewig nichts weitergeht und dann alles sehr schnell ist.  Der Hauptteil und/oder der Schluss leiden darunter.
Bei der nächsten Ausschreibung werde ich zusätzlich noch Seiten verlinken, die Tipps zum Kurzgeschichten-Schreiben beinhalten.

Was ist besser? Lange oder kurze Beiträge?

Ich möchte es diplomatisch sagen: Es kommt auf die Geschichte an. Manche brauchen mehr Platz als andere. Von den Fünf Beiträgen in Versunken ist eine unter 5000 Wörter lang, eine zwischen 5000 und 10,000 und drei über 10,000. Es macht also ein bisschen den Anschein, als ob lange Geschichten bessere Chancen hätten. Aber es werden auch deutlich mehr lange Beiträge eingereicht.

Ich möchte Schreibenden auch diesen Freiraum nicht nehmen. Manche Geschichten brauchen Platz und diesen will ich auch zur Verfügung stellen.
Aber es muss sich niemand schlecht fühlen, weil der eigene Beitrag kürzer ist. Oder sich gezwungen fühlen etwas Langes zu schreiben. Kurze Beiträge haben bessere Chancen, dass ich sie doch noch dazu nehme und ich muss auch sagen, dass ich momentan kurze aber prägnante Geschichten vermisse, die mich staunend zurücklassen.

Hier ist mein Feedback also: Schreib was dich begeistert und überzeugt.

Abschließende Worte



Noch einmal vielen Dank an die 48 Schreibenden, die ihre Beiträge eingereicht haben. Ich bin euch sehr dankbar und ihr könnt stolz auf eure Leistung sein.

Danke an Petra, Julia, Mo, Yui und Anna, die es in die Anthologie geschafft haben
Danke an Sabine, deren Beitrag mich zu einer neuen Anthologie inspiriert hat.
Danke an alle, die diesen Beitrag gelesen haben und die den Verlag so großartig unterstützen.
Wie immer stehe ich für Feedback, Wünsche und Anregungen zur Verfügung. Ihr dürft mich kritisieren. Auch wenn es manchmal wehtut, bin ich dafür dankbar. Nur so lerne ich weiter und werde eine bessere Herausgeberin.

Da momentan 10 Projekte so mehr oder weniger in Arbeit sind und ich mich vollkommen übernommen habe, wird die Arbeit an Versunken erst gegen Ende des Monats starten.
Ich möchte auch meine To-Do-Liste abarbeiten und zumindest Stahllilie 2 und Zwerg X Sylvan fertig haben, bevor ich mich wieder Anthologien widme.
Dafür werden dann zwei gleichzeitig ausgeschrieben. Die Themen werden diesmal nicht Setting-Abhängig, sondern Verbissen und Verspätet sein. Ihr könnt also jetzt schon darüber grübeln, wass es damit auf sich haben wird.

Bezauberndes Blutbad- Tag1

Hooray- es ist soweit.
Ab heute arbeite ich offiziell wieder an einem neuen Projekt.
Ich habe die Tendenz, dass ich Bücher verwerfe/pausiere, wenn ich nicht früh genug damit starte. Daher zwinge ich mich hier regelrecht täglich ein Update zu posten…. wobei zwingen der falsche Ausdruck ist. Es macht mir ja eh Spaß.

Als Arbeitstitel habe ich mich für bezauberndes Blutbad entschieden. Es kann sein, dass der Titel sich vor der Veröffentlichung noch ändert.
Da ich sehr in die Hintergründe meines Buchs eingehe, kann ich diesen Blog also nur allen empfehlen, die damit kein Problem haben.
Wer komplett unvoreingenommen das Buch lesen will, sollte meinen Blog ignorieren 🙂

Im Fokus des Projektes stehen junge Magierschüler*innen, die mit der Schuld ihrer Eltern Leben und diese verarbeiten müssen.
Eigentlich wollte ich erst einmal an anderen Projekten arbeiten, aber es hat sich aus Gründen gerade angeboten.
Eine zusätzliche Inspiration für dieses Buch sind Made in Abbys, Magical Girl Raising Project, Berserk, diverse Bücher von Clive Barker, die Werke von Sandro Botticelli und Dantes Inferno.

Die Kapitelstruktur bzw. die Ebenen der Reise sind stark an Dantes Inferno angelehnt. So komme ich aktuell auf 35 Kapitel (was bei mir ungefähr 70,000 Wörter ergibt! Mein längstes Projekt, ich bekomme schon Angst).
Normalerweise plane ich meine Kapitel sehr genau durch. Diesmal lasse ich sehr viel offen, weil ich das Gefühl habe, dass ich erst einmal sehen muss wie mir bestimmte Themen liegen und ob ich alles so umsetzen kann, wie ich es mir vorstelle.
Ich weiß auch nicht wie nahe ich am Original bleibe. Eine Reise durch die Hölle erzeugt doch starke „Made in Abbys“-Vibes.

Ich und meine Projekte- Ein Update

Vor nicht ganz einem Jahr habe ich einen Post über meine Projekte geschrieben und diesen gestern zufälligerweise beim Ausmisten gefunden.
Von daher bin ich sehr froh, dass ich jetzt ein Update posten kann.
Ich denke, dass ich in einem halben Jahr wieder ein Update posten kann, je nachdem ob ich vergesse oder nicht.


Ginga+

Was ist das? Science Fiction Novellen
Hier ist aktuell nichts passiert.
Ich habe zwar ein paar neue Ideen und an alten Ideen herumgewerkelt, aber ich bin nicht ganz so zufrieden. Dies hängt auch ein bisschen damit zusammen, dass ich für Band 2 (Kao) und 3 (Riamu) eher gemischtes Feedback bekommen habe, während Band 1 (Momo) sehr gelobt worden ist.
Wird 2021 hier etwas passieren? Wahrscheinlich nicht.
Und 2022? Vielleicht.


Turul

Was ist das? Urban Fantasy/Horror Kurzgeschichte, bei der ich nie mehr als einen Band geschafft habe.
Ich habs versucht und nachgedacht und noch mehr versucht- aber es hat einfach nicht so geklappt wie ich wollte. Ich wollte mehr dazu schreiben, hab mir zusätzliche Autorinnen gesucht, aber irgendwie ist das nichts geworden.
Ich habe nur eine begrenzte Zeit, die ich mir zum Bücher schreiben nehmen kann und obwohl mir Horror-Kurzgeschichten Spaß machen, sind mir andere Projekte wichtiger.
Mykorrhiza bleibt also eine abgeschlossene Kurzgeschichte, die weiterhin als Ebook erhältlich ist.

Arukemia KG


Was ist das? Peinliche Erotik-Kurzgeschichte
Im Nachhinein war dieser Versuch von mir Erotik zu schreiben ein Reinfall. Oh Gott, ist mir dieses Ding so peinlich. Und dafür habe ich Geld verlangt.
Ich lästere so wie jeder andere gerne über Autorinnen, die 5000 Projekte Anfangen und diese abbrechen. Aber bist-du-deppat ist diese Kurzgeschichte schlecht. Wir tun der Welt einen gefallen und brechen sie ab, ok?



Arukemia (Theodor aus Riesenthal)

Was ist das? Fantasy-Roman, seit 15 Jahren in Arbeit.
Mit diesem Baby will ich seit 1 ½ Jahren fertig sein.
Trotzdem traue ich mich nicht daran zu schreiben. Die Geschichte bedeutet mir so viel und ich fühle mich einfach zu schlecht dafür.
Das Gute: Ich habe das Worldbuilding nicht noch einmal über den Haufen geworfen.
Das Schlechte: Ich hab bis jetzt nicht viel weiter gebracht.
Das Neutrale: Ich arbeite daran und bitte um Geduld.


(Nec)Romantic:


Was ist das? Girlem Band 2
Ich hab dieses Projekt erwähnt, dann habe ich die zündende Idee für Girlem bekommen, das Buch zuerst geschrieben und jetzt sind wir wieder hier 😊
(Nec)Romantic wird der Nachfolge-Band zu Girlem.
Das Projekt ist mit zwei Bänden abgeschlossen.
(Nec)Romantic wird ziemlich sicher 2022 erscheinen.



Fantasy-Restauranttester:


Ich habe testweise einen Artikel geschrieben und bin draufgekommen, dass sich dieser ziemlich langweilig liest. Daher ist das Projekt in der Entwicklungsphase hängen geblieben.
Vielleicht schreibe ich ihn noch, oder ich mache eine Anthologie daraus? Mal sehen.


Wer ist Raluca? (Projekttitel)

Es wäre ja irgendwie uncool, wenn ich nur alte Projekte erwähnen würde.
Wie es der Zufall will, habe ich die Möglichkeit mit einer bestimmten Illustratorin zu arbeiten.
Da ihr Stil aber zu nichts Vorhandenem passt, plane ich hauptsächlich nebenbei daran herum.
Raluca ist ein guter Kandidat, um mich weiterhin von Theodor aus Riesenthal abzulenken. Aber ich versuche, dass ich mich nicht ablenken lasse.


Laufende Projekte 2:

Ginga+
1. Momo (erschienen)
2. Kao (erschienen, gehört überarbeitet)
3. Riamu  (erschienen)

Arbogast-Reihe
1. Girlem (erschienen, gehört überarbeitet)
2. (Nec)romantic (tba)

Abgeschlossene Projekte 2:
Stein (Vergraben Anthologie, hier im Blog gratis)
Mykorrhiza

Woran ich gerade schreibe: 2
Salat (Arbeitstitel) (Versunken Anthologie)
Theodor aus Riesenthal

Irgendwie in Planung:
Fantasy-Restauranttester
Wer ist Raluca

Abgebrochene Projekte. 1
-Arukemia Kurzgeschichten

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