Kategorie: Schreibtagebuch

Ich hasse alles -Tag 2

Nach einer viel zu langen Pause habe ich gestern wieder angefangen zu schreiben.
In der Zeit bin ich richtig eingerostet- das ist ja ein großartiger Start.
Zum Glück sind beide meiner Projekte gerade bei 16k Wörtern. Also theoretisch genug Platz zum Überarbeiten, um wieder richtig reinzukommen.

Ich bin dann gestern am bezaubernden Blutbad gesessen und war sehr unzufrieden mit mir.
Während ich am Buch gesessen habe, fand ich den Text wirklich gut. Jetzt, nach dem ersten Lesen seit 1-2 Monaten finde ich ihn furchtbar. Zu kompliziert geschrieben, zu unpassend für meine Hauptfigur. Einfach nur Pfui.
Und weil ich so eingerostet bin, habe ich keine Ahnung wie ich dies ändern kann… und natürlich, ob ich das hinbekomme.
Großartig Lust das vorhandene Buch komplett umzuschreiben ist nicht da.
Von daher war mein frischer Start ins Schreiben ungemein unappetitlich. Mehr als eine halbe Stunde habe ich nicht hinbekommen und dann irgendwo nach der der ersten Normseite aufgegeben.

Heute versuche ich mich wieder am ersten Band von “Chroniken eines Wanderers“ in der Hoffnung, dass ich es auch nicht genauso scheiße finden werde, wie das Blutbad.
Ich werde morgen davon berichten.

Bezauberndes Blutbad- Tag1

Hooray- es ist soweit.
Ab heute arbeite ich offiziell wieder an einem neuen Projekt.
Ich habe die Tendenz, dass ich Bücher verwerfe/pausiere, wenn ich nicht früh genug damit starte. Daher zwinge ich mich hier regelrecht täglich ein Update zu posten…. wobei zwingen der falsche Ausdruck ist. Es macht mir ja eh Spaß.

Als Arbeitstitel habe ich mich für bezauberndes Blutbad entschieden. Es kann sein, dass der Titel sich vor der Veröffentlichung noch ändert.
Da ich sehr in die Hintergründe meines Buchs eingehe, kann ich diesen Blog also nur allen empfehlen, die damit kein Problem haben.
Wer komplett unvoreingenommen das Buch lesen will, sollte meinen Blog ignorieren 🙂

Im Fokus des Projektes stehen junge Magierschüler*innen, die mit der Schuld ihrer Eltern Leben und diese verarbeiten müssen.
Eigentlich wollte ich erst einmal an anderen Projekten arbeiten, aber es hat sich aus Gründen gerade angeboten.
Eine zusätzliche Inspiration für dieses Buch sind Made in Abbys, Magical Girl Raising Project, Berserk, diverse Bücher von Clive Barker, die Werke von Sandro Botticelli und Dantes Inferno.

Die Kapitelstruktur bzw. die Ebenen der Reise sind stark an Dantes Inferno angelehnt. So komme ich aktuell auf 35 Kapitel (was bei mir ungefähr 70,000 Wörter ergibt! Mein längstes Projekt, ich bekomme schon Angst).
Normalerweise plane ich meine Kapitel sehr genau durch. Diesmal lasse ich sehr viel offen, weil ich das Gefühl habe, dass ich erst einmal sehen muss wie mir bestimmte Themen liegen und ob ich alles so umsetzen kann, wie ich es mir vorstelle.
Ich weiß auch nicht wie nahe ich am Original bleibe. Eine Reise durch die Hölle erzeugt doch starke „Made in Abbys“-Vibes.

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