Kategorie: Vergraben-Anthologie

Arbeiten an Vergraben

Uff. Die Arbeit ist abgeschlossen. Also so halbwegs. Es warten noch rund 50kg Bücher darauf verschickt zu werden- aber der Gang zur Post ist nicht erwähnenswert.
Trotz kleiner Pannen und einer Verzögerung ist alles ziemlich glatt gelaufen.
Das Feedback war durchwegs positiv und die Beiträge haben gefallen- was will ich mehr?
Auch wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, möchte ich bei unser nächsten Anthologie Versunken einiges besser machen. Und darauf gehe ich jetzt in diesem Post ein.

Vor 8 Monaten habe ich die Ausschreibung von Vergraben gepostet. 68 Einsendungen sind es geworden. Mit so einem großen Zuspruch hatte ich nicht gerechnet.
Die Einsendungen habe ich mir mit der Sprachausgabe von meinem Surface angehört und war dadurch recht schnell. Das möchte ich definitiv so beibehalten.
Was ich nicht noch einmal machen will ist, dass ich die Beiträge während der laufenden Ausschreibung höre. Ich möchte sie dieses Mal sammeln und auf einmal auswerten.
Ich möchte mir dafür auch mehr Zeit lassen und nicht auf Biegen und Brechen alles so schnell wie möglich gelesen haben.

Für den Start der Startnext-Kampagne will ich mir ebenfalls mehr Zeit lassen.
Ich möchte die Autorinnen in Ruhe kennenlernen und erst alle Posts, Stretchgoals und Werbe-Bildchen vorbereiten, bevor es in die Kampagne geht.
Ich werde mir diesmal den notwendigen Betrag auch genau ausrechnen und nicht schätzen.
Ganz ehrlich, mit so viel Unterstützung habe ich nicht gerechnet. Die Versandkosten sind zwar noch grausam, aber das Projekt ist wirklich komplett finanziert.
Ich bin die Kampagne zu blauäugig angegangen und habe wirklich Glück, dass alles doch noch gut gelaufen ist.
Die nächste Kampagne wird also besser organisiert und übersichtlicher.
Die Bücher werden etwas kürzer (10 anstelle von 12 Beiträgen) und teurer (20+Versand anstelle von 15€).
Ich weiß auch mittlerweile, wie Startnext funktioniert.

Die Autorinnen und Künstlerinnen haben alle großartig mitgearbeitet und mich unterstützt. Hier gibt es nichts zu meckern. Ich bin allen sehr dankbar und ich bin bereit mit jeder von ihnen wieder zu arbeiten.

Was meine Organisation und die Arbeit mit Dienstleistern betrifft, habe ich großes Verbesserungspotenzial. Ich hoffe, dass wir bei Versunken schon ein eingespieltes Team sein werden und keine großen Wechsel notwendig sein werden. (Der Satz wurde abgebrochen und an jemand anderen übergeben.)
Ich muss hier eindeutig mehr Zeit einplanen und sollte jemand ausfallen nicht das günstigste Angebot annehmen.

Beim Versand bin ich dann schließlich zu mir gekommen und habe genug Zeit eingeplant.
Ich denke, dass ich mir nächstes Mal einen noch größeren Zeitraum nehme, aber wenn es so klappt wie jetzt, dann passt das. Ich habe das Gewicht der Bücher eindeutig unterschätzt. 120kg für die komplette Auflage von 200 Stück!

Als Abschluss muss ich sagen, dass trotz Pannen (besonders beim Buchsatz) alles sehr gut funktioniert hat. Das Buch ist toll, das Feedback auch. Ich bin mit mir selbst und mit meiner Leistung sehr unzufrieden, weil ich organisierter sein muss und mehr Zeit einplanen unausweichlich ist.
Ich neige dazu alles sofort fertig haben zu wollen- was schlicht und ergreifend nicht funktioniert und mich nur unnötig stresst.
Ich freue mich schon sehr auf die Arbeit an Versunken.

Stein

Dies sind die letzten Worte einer verzweifelten Seele, die ich nun in der Hoffnung niederschreibe, dass sie jemand findet und ihm mein grausiges Schicksal erspart bleibt, denn der unheilvolle Fluch, der nun auf mir lastet, treibt mich in den Wahnsinn.
Ich bin, oder besser gesagt war, Agstein aus dem Hause Bitterkalk. Einst ein stolzer, gottesfürchtiger und fleißiger Zwerg. Unser Haus bekam von der großen Göttin einst die Aufgabe, tief in das Innere der Erde auf den Straßen unseres Volkes zu marschieren und die Kostbarkeiten abzubauen, die uns Mutter Stein schenkte. Unsere wunderschönen und geschickten Zwergenfrauen waren in der Lage, aus den groben, verdreckten Klumpen Ketten, Ringe und andere Geschmeide herzustellen, während diejenigen, die mit einer goldenen Zunge gesegnet waren, die Hauptaufgabe besaßen, die hergestellten Schmuckstücke zu verkaufen. Da ich keine Frau und auch nicht sehr feinfühlig war, trug ich mit Stolz meine Streitaxt, um meine Brüder, die das Erz abbauten, vor Gefahren zu schützen, die unter der Erde auf uns lauerten. Es war auch eine dieser Reisen, die meine Begleiter ins Verderben lockte und mich in diese missliche Lage brachte.
Wie sehr wünschte ich, dass ich noch einmal diesen Morgen erleben konnte, als ich in den Armen meiner geliebten Frau Carneol aufgewacht war. Wie gerne würde ich ihr noch einmal über den Bart und das dichte, gelockte Brusthaar streichen. Doch ich werde sie niemals wiedersehen und das ist auch gut so. Ich würde ihr nur Leid und Verderben bringen. Sie soll lieber glauben, dass ich gefallen bin und nicht von meinem grausamen Schicksal erfahren. Als ich mich von ihr verabschiedete, flüsterte sie noch „Komm gut zurück, mein Liebster. Ich fühle mich nur komplett, wenn alle meine sieben Männer bei mir sind.“ Ich hoffe, dass meine sechs Vertreter mich gut ersetzen und sie über den Verlust hinwegtrösten können. Vielleicht hat sie, wenn jemand diese Nachricht findet, auch schon erneut geheiratet und weint nicht mehr wegen meines Verschwindens.
Unsere Reise stand von Anfang an unter keinem guten Stein, denn innerhalb der ersten Tage, die wir unterwegs waren, bebte die Erde stark. Wir, die einfachen Arbeiter, baten die Priesterinnen umzudrehen, denn wir fürchteten, Mutter Stein verärgert zu haben und sahen dieses Beben als eine Art der Warnung.
Jetzt, wo ich jedoch weiß, was uns auf unserer Reise widerfahren sollte, glaube ich eher, dass unsere geliebte Mutter auf diese Art und Weise vor dem Grauen, das in der Tiefe lauerte, warnen wollte.
Wir setzten trotz leichter Schwierigkeiten, die aus halb eingestürzten Stollen bestanden, unseren Weg wie geplant fort und unsere Priesterinnen ließen sich nicht von unseren Sorgen beirren. Sie glaubten fest daran, dass Mutter Stein uns dieses Mal mehr denn je belohnen würde. „Fürchtet euch nicht, Kieselsteine!“, redeten sie uns gut zu. „Mutter Stein hat uns bis jetzt immer mit ihren Gaben belohnt und wird sich weiterhin gut um uns kümmern. Wir sind nicht mehr weit weg und können bald mit dem Abbau beginnen.“
Wir verließen uns auf die Weisheit der Priesterinnen. Unsere Zweifel verstummen.
Am zwölften Tag unserer Reise erreichten wir eine große Höhle. Sie wurde durch schwaches Sonnenlicht, dass aus einer Felsspalte, die viele Meter über unseren Köpfen lag, erhellt. Es war ein seltener Anblick, denn ich sah nicht oft Tageslicht. Wir Zwerge lebten in ständigem Zwielicht dicht unter der Erde und unsere Lichtquellen waren Fackeln oder das Glühen von Lavaströmen, die das Blut des Berges darstellten. Als sich meine Augen an das ungewohnte Licht gewöhnt hatten, konnte ich auch die Kreatur erkennen, die eindeutig nicht aus dem Herzen der Erde kommen konnte. Sie war dazu von viel zu dürrer, lang gezogener Gestalt und viel zu glatt, ohne jegliche Ecken und Kanten, die wir hatten, da der Stein das Vorbild für alle Arten von Leben hier unten war. Diese Kreatur machte den Eindruck, als ob sie jederzeit zerfallen könnte, wenn man etwas fester zupackte, so schwach wirkte sie auf mich.
Ich blieb gespannt stehen, bis ich den Befehl einer Priesterin hörte, sich das Wesen gemeinsam mit meinem Bruder Baumstein etwas genauer anzusehen, denn es atmete und bewegte sich nicht. Da unsere Priesterinnen das Sprachrohr von Mutter Stein waren, gehorchten wir natürlich und blieben unbesorgt, denn wir erwarteten nicht, dass von der schwächlich wirkenden Gestalt eine Gefahr ausgehen würde. Wir näherten uns vorsichtig dem fremden Geschöpf und blieben gut einen Meter vor dem Felsen stehen, auf dem es lag. Jetzt, wo wir näher dran waren und es noch besser sehen konnten, fiel mir auf, dass die aus leichten Stoffen bestehende Kleidung zerrissen und blutverschmiert war. Unter den zerrissenen Stellen konnte ich sehr helle und weiche Haut erkennen, die zwar leicht im Sonnenlicht glitzerte, aber unversehrt war. Da es tot zu sein schien, nahm ich an, dass die Verletzungen noch unter seiner Kleidung verborgen sein mussten.
Ich warf Baumstein einen ratlosen Blick zu und überlegte, was wir mit diesem fast komplett haarlosen Ding anstellen sollten. Am liebsten hätte ich es einfach liegen gelassen und meine Reise wie geplant fortgesetzt, doch dieses Wesen machte mir einen Strich durch die Rechnung. Gerade, als ich mich umdrehen und der Priesterin etwas zurufen wollte, begann es zu zucken und gurgelnde Geräusche zu machen, ehe es sich schlagartig aufrichtete und uns aus roten, blutunterlaufenen Augen anstarrte. Und dann, im Bruchteil einer Sekunde, sprang es meinen Bruder an. Dieser war durch seine schwere Rüstung nicht in der Lage, sich zu verteidigen, denn als er seine Axt hob, hatte das Ding schon die Zähne in seinem Hals vergraben und begann, gierig zu saugen.
Trotz meines Schocks musste ich so schnell wie möglich handeln und schlug der Gestalt mit meiner Axt den Schädel ein. Durch die Wucht wurde es zu Boden geschleudert und ich hieb noch so lange darauf ein, bis ich mir sicher sein konnte, dass es nie wieder aufstehen würde. Ich war so von Raserei gepackt, dass ich nicht einmal mehr mitbekam, wie die Priesterinnen zu uns eilten und sich um die tiefe Halswunde kümmerten, die das Ding meinem armen Bruder zugefügt hatte.
Kurz darauf erreichten wir die Stelle, an der Mutter Stein ihre Gaben für uns freigelegt hatte und wir begannen mit dem Abbau, während Baumstein noch immer ohnmächtig war und wir ihn bis hierhergetragen hatten. Jetzt lag er in unserem Lager und wurde von den Priesterinnen gepflegt, während ich meine Brüder bewachte, die den Stein abbauten. Ich konnte ihn zwar nur am Ende meiner Schicht, wenn ich müde und hungrig ins Lager zurückkehrte sehen, war aber den ganzen Tag über mit meinen Gedanken bei ihm. Er hatte hohes Fieber und trotz der guten Pflege unserer schönen Priesterinnen verschlechterte sich sein Zustand von Tag zu Tag. Er konnte nicht einmal mehr Met bei sich behalten. Es war ein schrecklicher Anblick, seinen Todeskampf zu beobachten, doch ich wich ihm während seiner letzten Tage nicht mehr von der Seite. Die anderen verstanden dies und übernahmen meine Schichten, während ich bei ihm saß und Geschichten von Mutter Stein erzählte, die ich noch aus meiner Kindheit kannte. Ich half ihm auch dabei, seine letzten Vorbereitungen zu treffen und schrieb Briefe, die er an seine Liebsten richtete und betete mit ihm.
Es war eine sehr intensive Zeit, die nach einer Woche endete. Seine Seele machte sich in der Nacht auf den Weg zu Mutter Stein. Da meine Brüder und Schwestern von der Arbeit stark ermüdet waren, legten wir ihn in eine kleine Nebenhöhle mit dem Vorsatz, ihn am nächsten Morgen rituell zu bestatten.
Mich hatte die Situation stark mitgenommen. Durch die letzten Tage war unser Verhältnis noch enger geworden und ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen jemals wieder einen Zwerg kennenzulernen, dem ich so vertrauen konnte wie ihm. Ich hatte noch lange an seinem Grab gesessen, zur großen Mutter gebetet und sie gefragt, warum sie ihn so früh zu sich nehmen musste, doch ich erhielt keine Antwort. Es war spät, als ich wieder zu Bett ging und bis auf die Wachen, die unser Lager schützten, war niemand mehr auf den Beinen.
Es war ein unerträglicher Schmerz an meinem Hals, der mich weckte. Bevor ich nachdenken konnte, was sich da auf mich gestürzt hatte, reagierte mein Körper durch das jahrelange Training fast wie von selbst. Ich griff nach meiner Streitaxt und stieß den Angreifer, der auf mir hockte, mit aller Kraft von mir weg. Dies gelang mir erst nach mehreren Versuchen, denn das Ding auf meiner Brust saugte mir nicht nur den Lebenssaft aus, sondern drückte auch die Lust aus meinen Lungen. Ich sprang dem Wesen hinterher, nachdem ich mich endlich befreit hatte, und musste mit Schrecken erkennen, dass es sich dabei um meinen toten Freund handelte. Er sah noch immer tot und kränklich aus und seine Eckzähne waren lang und spitz geworden. Genau wie bei dem Fremden. Ich musste kein Gelehrter sein, um zu erkennen, dass er genau wie der Fremde von einer Art Fluch besessen sein musste, der sich durch den Biss übertragen hatte.
„Warum machst du das? Ich bin es doch, dein Freund Agstein!“, rief ich ihm zu, bekam jedoch keine Antwort. Es war so, als ob alles Lebende und Gute aus ihm vertrieben worden war. Ich wusste also, was zu tun war. Ohne noch zu zögern, tötete ich die leere Hülle, denn das, was mich da angriff war nicht mehr mein Bruder Baumstein. Der Tod war eine Erlösung für ihn, denn so konnte er seinen ewigen Frieden finden.
Ich packte hastig meinen Rucksack und verließ, so schnell ich konnte, das Lager, immer weiter in die Tiefe des Felsens. So weit, dass sie mich niemals aufspüren würden. Ich war ebenfalls gebissen und somit verflucht worden. Die Krankheit würde mich genauso wie meinen Bruder langsam töten und danach in ein Monster verwandeln. Ich war eine viel zu große Gefahr für meine Gemeinde.
Trotz der Vorkommnisse würden sie mich nicht einfach so töten, sondern am Leben lassen und so lange versuchen, ein Gegenmittel zu finden, bis ich entweder geheilt war oder es keinen anderen Ausweg gab, weil ich einen von ihnen angriff. Dies wollte ich aber nicht riskieren, denn jeder tote Zwerg war einer zu viel.
Ich ging so tief in die Erde, wie noch nie zuvor. Mein Weg führte mich stetig bergab und es wurde langsam auch immer heißer. Ich schwitzte stark, wollte aber meine schwere Kleidung nicht ausziehen. Hier unten lauerten auch natürliche Gefahren auf mich, wie zum Beispiel große Spinnen und die großen, haarigen Talpas, die sich durch die Erde gruben und alles fraßen, was sich ihnen in den Weg stellte. Allerdings traf ich auf meiner letzten Reise auf kein lebendiges Wesen. Wahrscheinlich konnten sie sogar spüren, dass etwas mit mir nicht stimmte, und ließen mich daher in Ruhe.
Nicht nur die Temperatur, sondern auch mein Umfeld änderte sich stark. Ich ging nicht mehr auf den sauber gehauenen Wegen meiner Vorfahren, die diese Stollen angelegt hatten. Diese Wege waren grob in den Felsen gehauen und wirkten vergleichsweise primitiv. Im Stillen fragte ich mich, ob sie auch von Zwergen, anderen Wesen oder Mutter Stein selbst angelegt worden waren.
Als ich schließlich sehr geschwächt und nicht mehr in der Lage war, weiterzugehen, schlug ich mein Lager ein letztes Mal af und begann meine Geschichte aufzuschreiben. Ich werde diesen Text geschützt in einem Krug so sichtbar wie möglich platzieren und dann mit letzter Kraft tiefer in das Innere der Erde vordringen. Bitte sucht nicht nach mir und macht meinem Dasein ein Ende, wenn ihr mir doch noch begegnet, damit ich die ewige Ruhe in den Armen meiner Göttin Stein finden kann.

Vergraben: Hinter den Kulissen

Da immer mehr Kurzgeschichten für unsere Anthologie eingereicht werden, will ich heute erzählen was mit diesen passiert und wie ich und Katherina eine Auswahl für die Anthologie treffen.

Was Bewerbungen betrifft, bin ich generell sehr schnell.
Ich mag es nicht Dinge unerledigt am virtuellen Schreibtisch liegen zu haben und versuche sie daher so schnell wie möglich zu bearbeiten.
Kurzgeschichten (und auch Leseproben von regulären Bewerbungen) höre ich mir nebenbei an. (Zb. beim Kochen, Aufräumen, oder wenn ich in meinem Job eine Pause mache)
Die „Laut vorlesen“-Funktion von Word ist mein bester Freund und macht es möglich, dass ich teilweise schon am selben Tag eine Einsendung fertig gesichtet habe. Zusätzlich fallen mir Wortwiederholungen, Grammatikfehler oder seltsame Formulierungen auf die Art besser auf.
Beim Hören achte ich auch noch zusätzlich auf folgende Punkte:
-Spielt die Geschichte unter der Erde?
-Gibt es inhaltliche Red Flags (zb. Sexismus) oder Plotlöcher, die gegen eine Veröffentlichung sprechen?
-Passt die Kurzgeschichte zur Zielgruppe? (Ich verlege noch immer keine Kinderbücher)
-Gab es schon eine ähnliche Einsendung?

Auf diese Art treffe ich eine Vorauswahl von Einsendungen, die für die Anthologie infrage kommen.
Diese Kurzgeschichten schicke ich dann anonymisiert an Katherina, damit sie diese ebenfalls sichtet und beurteilt, wobei wir bis jetzt immer einer Meinung waren.

Wenn es dann soweit ist, stellen wir aus den für passend befundenen Kurzgeschichten eine Anthologie zusammen, die 200-300 Seiten lang sein wird.

Wie es zu „Vergraben“ kam

Meine erste Veröffentlichung war eine Kurzgeschichte in einer Anthologie. (Die ebenfalls die erste Veröffentlichung des Verlages war)
Nach mehreren Jahren wurde die Anthologie schließlich aus dem Verlagsprogramm gestrichen und ich bekam zum Jahreswechsel die Rechte zurück.
Da die Kurzgeschichte komplett fertig korrigiert ist, fände ich es schade, wenn ich nichts mit ihr machen würde. Klar, sie ist nicht mein bester Text, jedoch denke ich gerne nostalgisch an sie zurück.

Der eigentliche Plan war die Geschichte einzeln zu drucken und günstig anzubieten. Reich werde ich damit nicht, aber gerade die kurzen Bücher werden gerne auf Messen gekauft.
Jedoch habe ich die Länge meiner Kurzgeschichte vollkommen überschätzt- mit 10 Seiten ist sie eindeutig zu kurz, um einzeln gedruckt zu werden.
Die Entscheidung doch eine Anthologie herauszubringen war also recht naheliegend.
Die Suche nach einem Thema war ebenfalls sehr pragmatisch. Die Geschichte spielt unter der Erde und die Thematik lässt sich gut in eine Reihe verpacken, sollte die Anthologie gut bei den Autor*innen und Leser*innen ankommen.
Ich bin jetzt schon sehr von den Einsendungen begeistert und hoffe, dass sie euch ebenfalls gefallen werden. Die Auswahl wird mir jedenfalls sehr schwer fallen 😊

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