Monat: September 2020

JK Haru is a sex worder in another world- Review

Titel:  JK Haru is a sex worker in another world
Autor: Ko Hatori
Illustrator: /
Genre: Fantasy, Isekai
Veröffentlichte Bände: 1 (+1 Kurzgeschichten Anthologie)
Zusätzliche Adaptionen: Manga

Gelesen als: Taschenbuch
Sprache:  Englisch
Gelesene Bände: 1


Klappentext:
I got transported another world; every otaku’s wet dream, right? But women are basically powerless here, so I had to become a sex worker to survive… This is my story.

*record scratch*
*freeze frame on Haru Koyama getting choked by a horny naked dude*
Yep, that’s me. You’re probably wondering how I got into this situation. Not by choice, I can tell you that! It started when my weirdo classmate, Chiba, tried to save me from a runaway truck and got us both killed instead. Idiot. Then we got transported to another world, which I guess is like an otaku dream come true, or something? Chiba ends up with cheat abilities, and what do I get? Nothing! Lucky me, I get to be a sex worker instead. Gotta earn money somehow ― but since I have to do it, I’m gonna kick ass at it. This world treats women even worse than the one we came from, so things get…rough. Still, I’ve made friends with some of the girls, and if I can juggle Chiba’s idiocy and Sumo the virgin’s emotions on top of all the various kinks my customers throw at me, things will be all right…won’t they?

Was hat mich daran angesprochen?
Es gibt sehr viele Light Novel Serien, die sich an jüngere Leser richtet. Dadurch bleibt das erotische Niveau meistens auf „hoho, ich habe ihr Höschen gesehen“ oder „Ihre Brüste sind weich und wackeln“. Daran ist nichts falsch, aber es ist auch schön Bücher lesen zu können, die sich direkt mit dem Thema Sexualität offen widmen. Auserdem hat Peter mir das Buch geborgt/direkt in die Hand gedrückt. Da konnte ich nicht nein sagen.  

Meine Meinung:
Dieser Teil des Reviews enthält Spoiler und eine Triggerwarnung für sexuelle Gewalt.

Ich muss gestehen, dass ich mich auch nach gut einem Jahr nicht entscheiden kann, ob ich dieses Buch mag oder nicht.
Die Aufmachung selbst ist schlicht. Das Buch ist bis auf das Cover nicht illustriert und auch der Buchsatz ist nicht verspielt. Man merkt also schon von der Aufmachung, dass dieses Buch „erwachsener“ ist, als viele andere Light Novel.
An manchen Stellen fand ich die fehlenden Bilder schade, aber die typischen Light Novel Illustrationen hätten irgendwie auch nicht ins Buch gepasst. Von daher habe ich nichts kritisieren und würde eher die Ebook-Variante empfehlen.
Die Geschichte spielt in einem sehr typisch düsteren Fantasy-Setting, in dem Frauen unterdrückt werden. Haru hat keine andere Möglichkeit und wird quasi in die Prostitution gedrängt.
Im Gegensatz zu Interspecies Reciewers wird das Thema Sexarbeit viel realistischer, aber dadurch auch bedrückender beleuchtet. Generell bin ich von dieser Art von Setting kein Fan.

Die Charaktere waren alle glaubhaft umgesetzt und nicht so wie man sie von typischen Isekai-Serien kennt. Gerade Chiba fühlt sich wie die Art von Kirito-Fanboy an, die einen auf Facebook angraben und die man so auf Conventions trifft. Haru selbst empfand ich als angenehme Hautpfigur.
Ungefähr die erst Hälfte bis zwei drittel wären von  mir auch eine Leseempfehlung gewesen- wäre da nicht der Plottwist passiert.
Es stellt sich nämlich heraus, dass Haru den speziellen Skill von jedem bekommt mit dem sie schläft.
Was sie im Endeffekt sehr schnell übermächtig macht.
Das an sich wäre jetzt nicht so ein Problem, jedoch geschieht dies nach einer Tage andauernden Gruppenvergewaltigung.
Der Rest des Buches konzentriert sich sehr auf die Rache an den Tätern.
Mich stört dabei sehr die Botschaft, die damit indirekt vermittelt wird.
Haru wird vergewaltigt und steckt es fast schon locker weg, weil sie jetzt Superkräfte hat (die sie ohne die Tat nicht erlangt hätte). Dadurch wird die Tat verharmlost und wird zu einem unerlässlichen Plot-Device. Die Sache ist einfach, dass Menschen nach einem Missbrauch nicht stärker und erwachsene werden. Missbrauch zerstört Leben.
Der Plotpunkt hat mir jedenfalls ziemlich die Freude an dem Buch genommen.
Wenn man keine Probleme mit Vergewaltigung in Büchern hat, ist es also durchaus eine Leseempfehlung, wenn man sich damit schlecht fühlt oder durchkämpfen müsste, dann würde ich sagen, dass es das Buch wirklich nicht wert ist und würde eher zu Interspecies Reviewers Ecstasy Days raten.  


Restaurant to another world- Rezension

Titel: Restaurant to another world
Autor: Junpei Inuzuka
Illustrator: Katusmi Enami
Genre: Fantasy, Isekai, Essen
Veröffentlichte Bände: 4
Zusätzliche Adaptionen: Manga, Anime

Gelesen als: Ebook
Sprache: Englisch
Gelesene Bände:1


Klappentext:

The basis for the beloved anime about a restaurant that welcomes fantasy creatures to dine!

In Tokyo lies a small restaurant called “Western Cuisine Nekoya,” ordinary in every way—save one. Every Saturday, its door connects to another world! Follow along as a cavalcade of curious guests from half-elves to samurai, dragons, halflings and vampires enter its premises, all with the same goal in mind: to fill their stomachs with the most mouth-watering of foods.

Was hat mich daran angesprochen?
Der Titel. Essen als Grundthema.

Meine Meinung:
Restaurant to another world war einer meiner ersten Light Novel.
Die einzelnen Kapitel bauen ein wenig aufeinander auf, sind aber als alleinstehende Kurzgeschichten konzipiert. Dadurch fühlt sich das Buch eher wie eine Anthologie als wie ein Roman an.
Die Kapitel sind meistens gleich aufgebaut: Wir lernen neue Bewohner der Fantasywelt kennen, die das Nekoya besuchen und dort etwas leckeres essen.
In jedem Kapitel wird also ein mMn typisch japanisches Gericht vorgestellt.
Die Charaktere und die Gerichte sind dabei abwechslungsreich. Da ich die meisten Gerichte schon einmal gegessen habe, wurde ich nach dem Lesen immer hungrig.
Der Schreibstil war angenehm. Die Illustrationen haben mir ebenfalls gefallen.
Die Charaktere selbst sind nur kurz vorgekommen, daher empfinde ich deren Design als neutral. Es ist mir niemand positiv oder negativ im Gedächtnis geblieben.
Ich habe die Reihe nach einem Band pausiert. Nicht, weil ich sie als schlecht empfinde, sondern weil es so viele, andere Bücher gibt, die ich noch lesen möchte. Und, weil mir ein Band für diese Thematik vollkommen ausreicht.
Ich habe aber vor sie irgendwann weiterzulesen.

Do You Love Your Mom and Her Two-Hit Multi-Target Attacks? – Rezension

Titel: Do You Love Your Mom and Her Two-Hit Multi-Target Attacks?
Autor: Dachima Inaka
Illustrator: Pochi Ida
Genre: Isekai, Comedy Ecchi
Veröffentlichte Bände: 8
Zusätzliche Adaptionen: Manga, Anime(+OVA)

Gelesen als: Ebook
Sprache: Englisch
Gelesene Bände: 1 (danach abgebrochen)

Klappentext:
Masato thought he was part of a random survey, but when he gets involved in a secret government scheme, he winds up trapped in the game world. Even more surprising-his mother’s there, too!


Was hat mich daran angesprochen?
Ich war vom Grundkonzept ziemlich begeistert. Gerade in der Pubertät kann das Verhältnis zwischen Jugendlichen und deren Müttern sehr schwierig sein. Es ergeben sich viele Möglichkeiten, wie man dies in einer Buchreihe verarbeiten kann. Ich hatte gehofft, dass hier auf die Dynamik zwischen Masato und Mamako eingegangen wird. Mamakos Design gefiel mir ebenfalls sehr.

Meine Meinung:
Die Illustrationen und das Cover gefallen mir.
Mit den meisten Character-Designs bin ich leider nicht warm geworden.
Zum einen, weil mich die Designs wenig ansprechen, aber auch, weil die Charaktere so furchtbar stereotypisch sind.
Masato war die meiste Zeit ein Arschloch und Mamako dumm wie Brot.
Das Verhältnis der Beiden wirkt für mich nicht realistisch oder interessant, sondern wird auf Comedy und Ecchi reduziert. Besonders die Ecchi-Elemente habe ich als sehr unangenehm empfunden.
Stilistisch und vom Pacing her war ich von dem Light Novel nicht überzeugt.
Im Vergleich fand ich den Anime etwas weniger anstrengend. (Band 1 wird innerhalb der ersten 5 Episoden umgesetzt.)

TLDR: Tolle Idee, zu viele Inzest-Anspielungen.  


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