Monat: Februar 2022

Orc Eroica 1- Rezension

CN Sex, Sexuelle Gewalt, Vergewaltigung

Titel: Orc Eroica 1
Reihe: Orc Eroica
Autor:  Rifujin na Magonote  
Genre: Fantasy
Veröffentlichte Bände:  1 (engl.)/ 3 (jp.)
Zusätzliche Adaptionen: /

Gelesen als: Print
Sprache: Englisch
Gelesene Bände: 1


Ein Light Novel? Mit Orks? War doch klar, dass ich als Frau des besonders gehobenen Geschmacks dieses Buch kaufen (und lesen) musste.
(Dies ist also eine unbezahlte Werbung 😀 )

Die Story:
Lässt sich eigentlich sehr leicht zusammenfassen. Bash, unser Protagonist ist noch Jungfrau. Obwohl er ein berühmter und angesehener Ork-Held ist.
Da er aber nicht zu einem Ork-Zauberer werden will (japp, auch Orks werden mit 30 zum Wizard) macht er sich nun auf die Suche nach einer Frau.

Das Setting:
Wir haben hier ein ziemlich klassisches Fantasy-Setting. Der große Krieg ist vorbei, es gibt die klassischen Fantasy-Rassen… alles ziemlich so, wie man es kennt.

Wie in vielen (meist erotischen Werken) gibt es in dieser Welt nur männliche Orks. Für Nachwuchs müssen sie also Frauen anderer Rassen für sich gewinnen. Seitdem der Krieg geendet hat, ist Vergewaltigung jedoch verboten. (Schockierend, ich weiß!)
Die Orks selbst sind genauso durchschnittlich wie das Setting. Also groß, muskulös, grün und die Zähnchen dürfen auch nicht fehlen. Trotzdem sind sie hier mehr Demi-Menschen und im Vergleich zu anderen Settings recht konventionell attraktiv.

Die Charaktere:
Im ersten Band treffen wir auf Bash (Prota), Zell (Sidekick) und Judith (Love Interest) und noch 1-2 unwichtige Figuren, die eigentlich nur da sind um den Plot voranzubringen.
Ich kann schwer sagen woran es liegt, aber Orc Eroica fühlt sich fast schon wie eine Berserk AU Fanfiction an. Bash ist wie Guts, aber ohne tragische Vergangenheit. Zell ist wie Puck. Judith ist wie… ein Pappaufsteller von einer Frau.
Die Figuren haben bestenfalls 1-2 Charakter-Eigenschaften, fühlen sich aber nicht wie voll entwickelte Figuren an. Dafür, dass es so wenige Charaktere gibt, ist das etwas nervig.

Mein Eindruck:

Generell fällt es mir schwer das Buch wirklich in ein Genre einzuordnen. Offiziell wird es zwar je nach Seite als Action, Comedy, Ecchi, Romance eingeordnet… aber eigentlich trifft nur das Comedy wirklich auf das Buch zu (es gibt, wenn ich mich richtig erinnere nur zwei Kampfszenen und die sind wahnsinnig schnell vorbei). Romance und Ecchi sucht man hier vergebens. (Außer es ist Ecchi, wenn über vergewaltigte Frauen geredet wird? idk).
Wenn man einfach was dummes lesen und den Kopf abschalten will, ist Orc Eroica definitiv unterhaltsam. Wenn man mehr erwartet- also echte Gefühle, Charakterentwicklung, Story….. dann kann ich bessere WoW-Fanfictions empfehlen.

Mein Hauptkritikpunkt ist nämlich Rifujins Herangehensweise an das Thema selbst. „Ein Ork ist auf der Suche nach einer Frau“ ist zwar ein interessanter Startpunkt für eine Geschichte, aber die Geschichte hat starke „Frauen müssen vergewaltigt werden, damit sie mit Orks ins Bett wollen“-Vibes. Was natürlich ein vollkommener Blödsinn ist. Gerade, weil die Orks in dieser Geschichte wie schon oben erwähnt recht harmlos wirken. Sie sind im Grunde Demi-Menschen und nicht extremer als… sagen wir Catgirls. Gerade Bash geht auf den Illustrationen durchaus als Bishounen durch. (Mir persönlich sieht er ja zu wenig nach Ork aus, haha.)
Das Argument „Er kriegt keine ab, weil er ein Ork ist“ fühlt sich also genauso dämlich an wie „Er kriegt keine ab, weil er ein Gamer ist/Anime mag“.

Es ist echt schräg mal Ork „Erotik“ für Männer zu lesen, wenn man davor gut 200,000 Wörter an Ork Erotik für Frauen und Fanfictions gelesen hat.
Interessanterweise ist „Orc Eroica“ mitunter das harmloseste, was ich in dem Zusammenhang mit Orks gelesen habe. Es wird zwar regelmäßig sexueller Missbrauch thematisiert, aber dies geschieht immer nur sehr oberflächlich und dadurch auch in einer sehr… nennen wir es ungeschickten Art. Es wirkt so, als wäre die sexuelle Gewalt rein als Fetisch in die Geschichte eingebaut. Der Plot würde auch sehr gut ohne die Erwähnung von sexueller Gewalt funktionieren. Und was hat Rape überhaupt in einem Comedy-Buch zu suchen?
Insgesamt hat mir das beim Lesen doch einen Dämpfer verpasst. Es war zwar stellenweise unterhaltsam und ich werde die Reihe weiterlesen- aber es ist was es ist- eine ziemlich seichte Geschichte für Leute, die sich nicht trauen richtigen Smut zu lesen.

Schreibtagebuch 2022- Woche 7

Schreibzeit: 10 Stunden.
Geschrieben an: ArnA, irgendwas mit Orks
Gelesen: Unmengen Interspecies Reviewers Band 6, Jojo Part 1 Band 3
Anime beendet: Mieruko-Chan, Mushoku Tensei Part 2

Diese Woche war relativ erfolgreich, würde ich mal sagen. Also wenn man die ganze Krise wegen der Buchmesse und so ignoriert. Ich habe es endlich geschafft das Lektorat für ArnA 1 abzuschließen. Ich bin mit der aktuellen Version des Textes sowas von zufrieden! Jetzt sitzt der Text im Korrektorat und ich warte darauf, dass ich mich bald an die Überarbeitungen machen kann.
Da sich momentan ein paar Herausforderungen (siehe Buchmesse) ergeben haben, bin ich mir grad nicht so sicher wann ich Canto 2 herausbringen kann. Also habe ich die Zeit genutzt und erst einmal an Hobby-Projekten geschrieben. Keine Ahnung wann ich neben ArnA noch dazu kommen werde ein Buch rauszubringen. Geplant war ja eigentlich Oktober, aber da müssen die finanzen mitspielen. Jedenfalls macht es mir sehr viel Spaß an Werken zu schreiben, die sehr scharf an der Fanfiction-Grenze vorbeischrammen. Eventuell lade ich die mal irgendwann gratis wo hoch um zu schauen, wie die so bei den Lesenden ankommen.

Gelesen habe ich zwei Manga, einfach um den SuB langsam abzubauen. Interspecies Reviewers hat mir wie immer gefallen. Jojo ist auch ganz nett- wobei ich jetzt von Part 1 kein so großer Fan bin.
Weil ich in dieser Woche mehr geschafft hab, hab ich dann am Wochenende (hauptsächlich beim Zeichnen) ein paar Anime-Folgen nachgeholt und zwei Serien beenden können. Mushoku Tensei ist so meine Hassliebe, Mieruko-Chan hat mir auch recht gut gefallen. Ich hoffe bei beiden Serien auf eine Fortsetzung.

Anime war ein Fehler 2

Alter ca 11 bis 20

Ok, die Zeit in meinem Leben war extrem schwer für mich. Psychische Probleme, Mobbing, etc… haben hier eine sehr große Rolle gespielt. Ich versuche auf diese Details wirklich nicht einzugehen, sondern mich rein auf die Serien/Bücher zu konzentrieren.

Honorable Mentions: Visions of Escaflowne, Magic the Gathering (Romane), One Piece, Naruto, Witchblade (Anime), Hellsing
Ok, die Serien bekommen von mir keinen längeren Beitrag, weil ich sie eine Zeit lang mochte und sie mir so in Erinnerung geblieben sind, aber sie mich kreativ in keinster weise geprägt haben. Aber es fühlt sich falsch an, wenn ich die nicht irgendwie erwähne.

Serie: Harry Potter
Liebingscharakter: keine Ahnung

Ok, Harry Potter ist kein Anime, aber ein Fehler. Also passen die Bücher hier sehr gut rein. Damals, als der erste Band bei uns rausgekommen ist, konnte dem glaube ich niemand wirklich entgehen. Ich habe das Buch sogar in der Schule lesen müssen. HP war so eine Serie, die ich einfach mochte um dazuzugehören, würde ich so sagen. Es ist auch ein Franchise, von dem es einfach leicht ist Fan zu sein. Das ganze Magie-Thema war schon immer meines und durch Anime war ich auch schon an das Schul-Setting gewöhnt.
Nach dem dritten oder vierten Band habe ich dann jedenfalls aufgehört und mich nie wieder damit beschäftigt.
Aber ich wollte es einfach erwähnen, weil ich so mit 13/14 wegen Harry Potter meine ersten Fanfictions geschrieben habe. Die waren alle Smut bzw. Rapefiction….. oh boy. Aber so war ich halt in der Pubertät und depressiv. Eine stolze Eckenritterin durch und durch.
Einflüsse haben die Bücher überhaupt nicht auf mich gehabt. Auch wenn ich gerade etwas über Magierschüler schreibe… aber den Einfluss kann ich dann im nächsten Blog-Post genauer erklären 😀

Serie: Bleach
Lieblingscharakter: Mayuri

Japp, ich war für sicher 2-3 Jahre so ein richtiges Bleach-Fangirl (oder länger? bin mir gerade nicht sicher).
Und zusätzlich sozial extrem inkompetent und noch immer depressiv.
Eine wunderbare Mischung, oder? Mein Lieblingscharakter war natürlich der, der von Ruysei Nakao gesprochen wird. (Ich denke sogar, dass ich über den Synchronsprecher die Motivation zu der Serie gefunden habe?)
Mitlerweile mag ich den großteil seiner synchronisierten Charaktere nicht, weil ich zwar noch immer eine Eckenritterin bin, aber nicht so eine. (Ergibt das Sinn?) Vielleicht langweilt mich die Abwechslung? Oder ich bin generell aus der Zielgruppe rausgewachsen? Fragen, die wir nie beantwortet bekommen werden.
Bleach hat ein recht spannendes Worldbuilding, dass Platz für eigene Ideen und Geschichten bietet. Dazu kommt, dass es das einzige Franchise war, durch dass ich wirklich einen echten Freundeskreis hatte. Also so mit fast täglich zusammen abhängen, miteinander chatten, etc…
So einen Freundeskreis hatte ich nur einmal und seitdem nie wieder.
Ich weiß nicht wie ich darüber denken soll. Zum einen hätte ich gerne wieder diese regelmäßigen Kontakte… aber ich hab auch super gern meine Ruhe und Zeit zum Schreiben.
In der Zeit habe ich jedenfalls angefangen regelmäßig Doujinshi zu zeichnen. Was ich mitlerweile nicht mehr mache, aber die Serie hat mich zumindest bewegt kreativ zu werden.
Einflüsse von Bleach kann man in meinem jetzigen Arbeiten nicht erkennen und ich habe weder den Anime, noch den Manga komplett gesehen/gelesen.

Schreibtagebuch Woche 5+6

Schreibzeit:2 Stunden.
Geschrieben an: ArnA
Gelesen: Unmengen WoW-Fanfictions, Wandering Witch Elaina Band 1
Anime beendet: /


Hah! Ich wusste es, ihr habt gedacht, dass ich vergessen habe. Aber so ist es nicht! Ich hatte nur in Woche 5 nicht wirklich etwas zu berichten.
Im Grunde habe ich diese…. innere Unzufriedenheit, dass ich aktuell nichts auf die Reihe bekomme. Eigentlich liebe ich Schreiben und alles, was damit zutun hat. Aktuell ist schreiben für mich aber einfach nur eine Belastung und ich weiß nicht einmal warum.
Woche 5 war jedenfalls echt schräg. Ich hatte nämlich angefangen WoW-Fanfictions zu lesen und bin voll dabei hängen geblieben.
Zuerst waren es in erster Linie Garrosh X Varian (oder Anduin) Fanfics, weil die sehr oft den Plot „Garrosh muss um den Frieden herzustellen irgendeinen Kerl (also Varian oder Anduin) heiraten“ haben. Und das klingt für mich als Eckenritterin wahnsinnig unterhaltsam.
Was aber auch daran lag, dass ich Garrosh wirklich nicht mochte. (Sind wir doch mal ehrlich. Er hat ein Gesicht, dass nur eine Mutter lieben kann.)
Danach habe ich Fanfictions mit Grom gelesen, aber das war irgendwie weird. Grom ist so ein pures und unschuldiges Wesen. Ich fühle mich äußerst schmutzig, wenn er in meinem Smut vorkommt.
Danach habe ich Thrall-Smut gelesen, weil ich den damals noch mochte.
Dann habe ich Varok Saurfang X Anduin Wrynn Fanfictions gelesen, weil der BoA-Trailer mich dazu gezwungen hat.
Nachdem ich alle halbwegs interessant klingenden Pairings durch hatte, bin ich irgendwie bei Drabbles gelandet und irgendwie bei Vol`Jin Smut hängen geblieben. Idk, aber er ist in den Fanfictions immer sehr kinky.
Dann habe ich eine Zeit lang Character X Reader Fanfictions gelesen, weil die einfach voll mein Ding sind und ich echt gerne in zweiter Person lese.
Der Höhepunkt meiner Fanfictions-Eskapaden war dann eine Garrosh X Reader Fanfiction mit 66k Wörtern, die ich an einem Tag am Stück gelesen habe. (Ich glaube das war Donnerstag?)
Seitdem bin ich Garrosh-Simp. Sorry not sorry. Ich bin mir sicher, dass sich Stockholm-Syndrom so anfühlt.
Dann habe ich erfahren, dass Garry gleich zweimal stirbt und 3-4 neue Buch-Ideen geplottet und aufgeschrieben. So wütend war ich!

So, kommen wir zu Woche 6.
Ich habe es tatsächlich geschafft nur ganz wenige Fanfictions zu lesen und sogar zwei Stunden lang an Blog-Posts und dem ArnA-Lektorat gearbeitet.
Hätte besser sein können, aber ich bin gerade froh, wenn ich mal überhaupt etwas auf die Reihe bekomme.
Ich ärgere mich hier aber sehr über mich selbst. Das Feedback von Noah ist so gut und hilfreich, aber ich kann mein eigenes Buch nicht anschauen, obwohl ich es eigentlich so gut finde. Aber ich bin froh, dass ich überhaupt etwas daran gemacht habe. Es gibt jetzt jedenfalls einen spürbaren aufwärts-Trend und ich freue mich schon auf kommende Woche.
Gelesen habe ich den ersten Band von Wandering Witch Elaina.
Bzw es zumindest versucht. Das letzte Kapitel habe ich dann sein lassen. Das Buch war sowas von langweilig. Das Konzept und die Idee dahinter liebe ich total. Aber die Umsetzung war ein ziemlicher Griff ins klo.
Und in dieser Woche habe ich natürlich auch sehr intensiv an Verspätet gesessen. Die Ausschreibung ht 270 Einsendungen bekommen und um die 70 davon haben wir schon ausgewertet. Es wird also definitiv nicht so lange dauern, wie ich es mir vorgestellt habe, weil ich ne tolle Hilfe habe.

Anime war ein Fehler 1

Alter: ca. 10-14

Okay, der Post wird lang. Bzw in mehrere Teile aufgeteilt, weil es schwer ist die Zeit strenger voneinander abzugrenzen und ich meistens auch mehrere Fandoms gleichzeitig gut fand, die sich dann aber fliesend abgewechselt haben.
In dem Alter haben meine psychischen Probleme sich langsam bemerkbar gemacht. Ich war ein Tomboy (ok, bin es immer noch) und habe nicht so richtig reingepasst. Ich war leider das einzige, hyper-fixierte Anime-Kind in meiner Klasse und hatte große Schwierigkeiten mich irgendwie anzupassen und einen Platz zu finden.
Anime waren da meine Flucht aus der Realität, die ich damals einfach gebraucht habe.

Serie: Pokemon
Lieblingscharakter: Mewtu


Pokemon war zwar nicht mein erster Anime (Sailor Moon oder Mila Superstar habe ich zuvor auch schon gerne gesehen), aber hat dann so richtig eingeschlagen.
Ich habe den Anime geliebt und auch die Game Boy spiele gesuchtet.
Inspirationstechnisch hat die Serie so überhaupt nicht auf mich abgefärbt, obwohl meine ersten Geschichten Pokemon-Fanfictions waren.
Mein Lieblingspokemon war Mewtu, der alte emo-Edgelord.
Ich war in dem Alter auch schon ein Edgelord und hatte starke „Ich bin nicht so wie andere Mädchen“-Vibes. Kein wunder, dass ich, ein sich nicht verstanden fühlendes Kind am Anfang der Pubertät (mit den sozialen Skills einer Kartoffel) sich voll mit dem Charakter identifizieren konnte.
Im Grunde ist Mewtu eh die freundliche Pokemon-Version von Freeza.
(Sorry not sorry) Aber das wusste ich damals ja noch nicht, würde es aber definitiv als Fore-Shadowing betrachten.
Auch wenn ich später wie alle Pokemon Go gespielt habe, ist mir das ganze Franchise mitlerweile relativ egal.
Mein Lieblingspokemon ist seit gut 10 Jahren übrigens Flegmon.

Serie: Dragonball
Lieblingscharakter: Freeza

Dragonball als Serie hat mich wahnsinnig lange durch eine recht schwere Zeit in meiner Kindheit und Jugend begleitet.
Ich mag die klassische Serie (also bis Son Gokou dann erwachsen ist) noch immer sehr. Dragonball Z mochte ich ebenfalls sehr, wobei ich es mir aktuell nicht noch einmal ansehen könnte. (Besonders die ganzen Filler…. ufff. Und auch wenn das Kämpfen nett ist, bevorzuge ich aktuell doch einen Fokus auf Figuren und Handlung).
GT habe ich dann ausgelassen, weil ich damals schon wusste, dass es irgendwie Mist ist.
Freeza ist noch immer einer meiner absoluten Lieblingscharaktere.
Er ist total putzig und ich mag seine Art. Bösewichte wie er bringen ordentlich Chaos in die Geschichten. Gerade als junge Edge…lady? Eckenritterin? mochte ich es, dass ich einen Charakter toll finden konnte, der selbstbewusst ist und zwar an seinen eigenen Problem zu 100% selbst schuld ist, aber trotzdem positiv in die Zukunft blickt.
Mit Mitte/Ende 20 hatte ich dann meine zweite Dragonball-Phase. Einfach, weil der zweite Dragonball Super Film sowas von klasse war. Und auch, weil mir die Serie sehr gut gefallen hat.
Interessnterweise war ich damals auch an einer super schweren Stelle in meinem Leben. Ich hab mir den Film angeschaut und musste an mein 13/14 Järhiges ich denken. Und dann habe ich mich gefragt „Was würde mein Vergangenheits-Ich jetzt zu mir sagen? Wäre sie begeistert davon, dass ich in einer wahnsinnig beschissenen Lebenssituation bin und nicht selbst bereit bin etwas zu ändern?“. Das war jedenfalls der Anstoß für mich etwas zu ändern und mein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen.
Das Ende von Dragonball Super fand ich klasse. Den vierten Film habe ich mir zwar auch noch angeschaut, aber habe relativ mit dem Franchise abgeschlossen. Einfach, weil die Charaktere alle nicht dazulernen dürfen und immer mehr zu parodien ihrer selbst verkümmern. Wenn sich die Welt ändert, aber alle Figuren gleich bleiben, ist das nicht so toll.
Und die typischen Dragonball-Fans gehen mir sowas von am Arsch.

Dragonball ist die erste Serie, die wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Ich bin über die Serie zu meinem Lieblings-Synchronsprecher Ryusei Nakao gekommen und sammle jetzt seine uralten Schallplatten :D.Wenn er einen Charakter gesprochen hat, ist es auch sehr wahrscheinlich, dass ich den Charakter zumindest kenne.
Ich stehe total auf Arcs mit Kampfturnieren. (Ich hatte auch mal ein Freeza-Tattoo, aber das war nicht ganz so schön, deswegen ist es jetzt gecovert.)
Meine Geschichten gehen nicht ganz so sehr in Richtung Dragonball, aber zumindest hatte ich regelmäßig „Wutkinder“, die zumindest etwas inspiration von Freeza mitgenommen haben, wobei ich hier nie in die Vollen gegangen bin.
In „Abgrund ruft nach Abgrund“ ist es aber dann endlich soweit und ich habe zumindest zwei richtige „Oujo-Samas“. Wie weit die Beiden gehen werden, kann ich jetzt noch nicht sagen. Jedenfalls war Freeza der Grund, warum ich mit dem Oujo-Sama Stereotyp überhaupt warm geworden bin.
Früher habe ich mich nicht so richtig daran getraut zu emotionale/extreme Charaktere zu schreiben. Das ändert sich aber langsam und ich bin froh, dass ich das so langsam hinbekomme.

Honorable Mentions: Sailor Moon, Digimon, Monster Ranger

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