Ich kann mich noch erinnern, wie ich fast vor einem Jahr in der Lounge eines Capsule Hotels in Tokyo saß und zum ersten Mal etwas über diesen mysteriösen Corona-Virus gelesen habe. (Es war eine Meme-Seite auf Facebook. Sorry not sorry) Wird schon nicht so schlimm werden, dachte ich.
Und dann ist 2020 passiert.
Das Jahr war wild. Und seltsam.
Wir haben den Sprung von Messen auf online-Verkauf relativ gut hinbekommen. (Worüber ich mich selbst wundere. )
Kurz gesagt, es ist viel passiert, aber nichts nach Plan verlaufen.

Die Reste von 2020Vergraben ist zwar komplett verschickt, aber ein paar Bücher sind noch nicht angekommen und erreichen hoffentlich nach Weihnachten ihr Ziel.

Ich schulde euch noch den Kalender und die Hardcover-Bücher von Girlem.
Der Kalender ist im Druck, das                   eigentliche Buch wird am Montag an die Druckerei geschickt.
Beides macht sich also so schnell wie möglich auf den Weg.

Feenis Alberon befindet sich noch im Lektorat. Ich hoffe, dass ich bald einen neuen Erscheinungstermin ankündigen kann. Aktuell habe ich keinen Einfluss auf das Projekt, freue mich aber schon sehr auf das fertige Werk.

Teil Zwei

Zum Jahreswechsel startet das Crowdfunding für Stahllilie 2. Wir (also eigentlich Katherina) haben schon einiges vorbereitet und die Kampagne wird planmäßig losgehen.

Zur Jahresmitte endet dann auch die Ausschreibung für unsere zweite Anthologie, Versunken.
Aktuell gibt es drei Einsendungen, die ich noch nicht gelesen habe und auf die ich mich sehr freue.
Wie genau unser Zeitplan für die Anthologie aussehen wird, steht noch in den Sternen… aber ich werde mir definitiv mehr Zeit für alles nehmen.

Die großen Änderungen

Auch wenn ich mich fürchte, werden alle neuen Projekte erst einmal über Crowdfunding veröffentlicht. Zumindest, bis a) es wieder Messen gibt oder b) ich besser darin werde Bücher online zu verkaufen. Ich rechne pro Buch/Kampagne 3-4 Monate. (1 Monat laufzweit, 2-3 Monate um das Buch fertig zu überarbeiten, zu drucken und an alle Unterstützer zu schicken)
Realistisch betrachtet sind also 3-4 Bücher pro Jahr machbar.
Ich  habe den ersten Band einer Fantasy-Reihe unter vertrag (hier warte ich noch auf eine überarbeitete Version von der Autorin), und warte auf Manuskripte von Anna Kleve, Heike Pflüger und P.A Aschenbach.
Ohne meine eigenen Projekte bin ich also schon bei 6 Büchern.  Eindeutig mehr, als ich im kommenden Jahr herausbringen kann.

Von daher war es für mich klar, dass ich im kommenden Jahr keine Manuskripte mehr annehme (außer Autorinnen, mit denen ich schon gearbeitet habe).
Je nachdem wie 2021 so läuft, werde ich 2022 wieder Manuskripte annehmen… oder auch nicht. Lassen wir uns überraschen 🙂