Wie lief mein Nano?

Die Kurzfassung: Uff.

Die lange Fassung: Uffffffffffff.
Der Anfang lief schon recht ok, weil ich eine Kurzgeschichte geschrieben habe.
Dann ging es an die Überarbeitung von Theodor aus Riesenthal.
Ca 5k Wörter sind neu dazugekommen und 5k Wörter habe ich gelöscht und dann neu geschrieben. Also rund 10k Wörter.

Dann hat die Depression ordentlich zugeschlagen.
Es gibt Zeiten wo ich denke „Ich bin wieder gesund, es ist alles in Ordnung“, aber dann kommt sie doch wieder zurück. Der November war kräfteraubend für mich und ich habe keine Ahnung warum. Ja, ich hatte mit Vergraben Streß (was auch dazu geführt hat, dass ich weniger neues schreiben konnte) und das Lektorat von Girlem hat wesentlich mehr Energie gekostet als gedacht (was nicht an der Lektorin liegt, sie ist großartig).
Aber das war nicht so viel Streß, dass ich nichts hätte tun können.

Also keine Ahnung was das Problem ist. Evtl. zu wenig Vitamin D, weil ich aktuell überhaupt nicht mehr die Wohnung verlasse?
Es braucht sich keiner Sorgen machen, mir geht es aktuell nicht schlecht. Es kostet mich nur viel Kraft überhaupt etwas zu machen. Aber es wird besser.

War das Nano für mich ein Erfolg? Im klassischen Sinne: Nein.
Grob gerechnet habe ich irgend etwas zwischen 15-20k geschafft.
Aber ich habe an TaRt gearbeitet und auch bei Girlem einiges weitergebracht. Und nächstes Jahr will ich noch viel mehr schaffen. (Oder ich lege im Jänner einen Ersatz-Nano ein, mal schauen 😀 )

Hattet ihr Erfolg im Nano? Wie ist es bei euch gelaufen?

Arbeiten an Vergraben

Uff. Die Arbeit ist abgeschlossen. Also so halbwegs. Es warten noch rund 50kg Bücher darauf verschickt zu werden- aber der Gang zur Post ist nicht erwähnenswert.
Trotz kleiner Pannen und einer Verzögerung ist alles ziemlich glatt gelaufen.
Das Feedback war durchwegs positiv und die Beiträge haben gefallen- was will ich mehr?
Auch wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, möchte ich bei unser nächsten Anthologie Versunken einiges besser machen. Und darauf gehe ich jetzt in diesem Post ein.

Vor 8 Monaten habe ich die Ausschreibung von Vergraben gepostet. 68 Einsendungen sind es geworden. Mit so einem großen Zuspruch hatte ich nicht gerechnet.
Die Einsendungen habe ich mir mit der Sprachausgabe von meinem Surface angehört und war dadurch recht schnell. Das möchte ich definitiv so beibehalten.
Was ich nicht noch einmal machen will ist, dass ich die Beiträge während der laufenden Ausschreibung höre. Ich möchte sie dieses Mal sammeln und auf einmal auswerten.
Ich möchte mir dafür auch mehr Zeit lassen und nicht auf Biegen und Brechen alles so schnell wie möglich gelesen haben.

Für den Start der Startnext-Kampagne will ich mir ebenfalls mehr Zeit lassen.
Ich möchte die Autorinnen in Ruhe kennenlernen und erst alle Posts, Stretchgoals und Werbe-Bildchen vorbereiten, bevor es in die Kampagne geht.
Ich werde mir diesmal den notwendigen Betrag auch genau ausrechnen und nicht schätzen.
Ganz ehrlich, mit so viel Unterstützung habe ich nicht gerechnet. Die Versandkosten sind zwar noch grausam, aber das Projekt ist wirklich komplett finanziert.
Ich bin die Kampagne zu blauäugig angegangen und habe wirklich Glück, dass alles doch noch gut gelaufen ist.
Die nächste Kampagne wird also besser organisiert und übersichtlicher.
Die Bücher werden etwas kürzer (10 anstelle von 12 Beiträgen) und teurer (20+Versand anstelle von 15€).
Ich weiß auch mittlerweile, wie Startnext funktioniert.

Die Autorinnen und Künstlerinnen haben alle großartig mitgearbeitet und mich unterstützt. Hier gibt es nichts zu meckern. Ich bin allen sehr dankbar und ich bin bereit mit jeder von ihnen wieder zu arbeiten.

Was meine Organisation und die Arbeit mit Dienstleistern betrifft, habe ich großes Verbesserungspotenzial. Ich hoffe, dass wir bei Versunken schon ein eingespieltes Team sein werden und keine großen Wechsel notwendig sein werden. (Der Satz wurde abgebrochen und an jemand anderen übergeben.)
Ich muss hier eindeutig mehr Zeit einplanen und sollte jemand ausfallen nicht das günstigste Angebot annehmen.

Beim Versand bin ich dann schließlich zu mir gekommen und habe genug Zeit eingeplant.
Ich denke, dass ich mir nächstes Mal einen noch größeren Zeitraum nehme, aber wenn es so klappt wie jetzt, dann passt das. Ich habe das Gewicht der Bücher eindeutig unterschätzt. 120kg für die komplette Auflage von 200 Stück!

Als Abschluss muss ich sagen, dass trotz Pannen (besonders beim Buchsatz) alles sehr gut funktioniert hat. Das Buch ist toll, das Feedback auch. Ich bin mit mir selbst und mit meiner Leistung sehr unzufrieden, weil ich organisierter sein muss und mehr Zeit einplanen unausweichlich ist.
Ich neige dazu alles sofort fertig haben zu wollen- was schlicht und ergreifend nicht funktioniert und mich nur unnötig stresst.
Ich freue mich schon sehr auf die Arbeit an Versunken.

27 Fakten über Girlem

Gestern habe ich während einer kleinen Aktion auf Twitter, Instagram und Facebook zufällige Fakten über mein nächstes Buch Girlem gepostet.
Hier sind allle kombiniert.
Blogger können sich noch hier um ein Rezensionsexemplar bewerben.
Wenn dich die Fakten neugierig gemacht haben, kannst du das Buch hier in der limitierten Edition vorbestellen.
Welcher Fakt gefällt dir am besten?

Fakt 1-Girlem ist eine Wortkombination aus “Golem“ und “Girl“. Also ein Mädchen-Golem.

Fakt 2-Lieselotte ist nach einer Puppe benannt, welche die Autorin haben will, aber sich aktuell nicht leisten kann. (Volks SD Lieselotte)

Fakt 3- Der Dungeon ist angelehnt an die 9 Höllenkreise aus Dantes Inferno.

Fakt 4- Die Hauptinspiration für das Buch war ein Youtube-Video von „Shu and Tree“. Darin wird ein niedliches Hündchen frisiert.

Fakt 5- Der Totenbeschwörer Arbogast lebt unter einer Brücke. Sein Nachbar ist ein Halbtroll.

Fakt 6- Obwohl Girlem in sich abgeschlossen ist, wird es eine Fortsetzung geben. Deren Protagonist ist allerdings Arbogast

Fakt 7- Das älteste Charakter-Konzept aus dem Girlem Universum ist das von Rosina.

Fakt 8- Rosina wurde von einem Charakter aus „Der Golem“ von Gustav Meyrink benannt.

Fakt 9- Carmilla wurde nach der gleichnamigen Novelle benannt.

Fakt 10- Der Obermotz des Dungeons wird demokratisch gewählt.

Fakt 11- Die Idee für Arbogasts Charakter entstand, als die Autorin bemerkte, dass „romantic“ in „Necromantic“ enthalten ist.

Fakt 12- Petzivals Name ist eine Anspielung an Parzival

Fakt 13- Die Autorin hat beim Schreiben die Duftkerze „Warm Woods“ von Woodwick angezündet gehabt.

Fakt 14- Arbogasts Magierrobe ist ein Nachthemd seiner Oma

Fakt 15- Gombert ist laut einer Liste im Internet ein beliebterer Name als Arbogast.

Fakt 16- Arbogast ist 1,65m groß

Fakt 17- Lieselotte ist 1,75 m groß

Fakt 18- Gobslyns Name ist eine Kombination aus Goblin und Marylin

Fakt 19- Die Monsterkatze Bussi von Puma ist nach dem Lieblingskater der Autorin benannt.

Fakt 20- Lieselotte und Arbogast sind hetero.

Fakt 21- Rosina, Carmilla und ihre verlobte sind lesbisch

Fakt 22- Gombert und Gobslyn sind seit zwei Jahren verheiratet und acht Jahre zusammen.

Fakt 23- Arbogast ist arbeitslos, weil er sich um seine Großmutter kümmert.

Fakt 24- Arbogasts Eltern sind berühmte Restaurantkritiker und seit 10 Jahren auf Weltreise.

25- Jede Ebene des Dungeons hat einen eigenen Wächter

26- im Dungeon leben 300 Monster. Platz wäre für 20.000

27- Goblins sind geschlechtslos und wachsen auf Bäumen.

Sweet! Sweat! Swoop! Rezension

Titel: Sweet! Sweat! Swoop!     
Autor: Anne Atsusa       
Illustrator: Nana Yaa
Genre: Comedy, Magical Girl
Veröffentlichte Bände:  0 (von 3)
Zusätzliche Adaptionen: /

Gelesen als: Ebook
Sprache: Deutsch
Gelesene Bände: 1


Klappentext:

Taro hat schon immer davon geträumt ein Superheld zu werden und schreibt sich, nachdem er die Aufnahmeprüfung für die Oberschule wortwörtlich verkackt hat, an der Saint Claus Academy im Nirgendwo von Nordeuropa ein. Doch der dortige スーパー部 (Super-Club) entpuppt sich als falsch übersetzter スパ部 (Spa-Club), der aus vier stinkreichen Saunagängern besteht. Zum Glück hat Taro eine besondere Flasche Sauna-Essenz, mit der jeder noch so absurde Wunsch wahr wird. Nun heißt es: Saunieren oder Blamieren!

Was hat mich daran angesprochen?
Anne Atsusa ist eine von wenige Light Novel Autorinnen.
Kolleg*innen zu unterstützen ist mir sehr wichtig, gerade wenn sie eine so qualitativ hochwertige Arbeit abliefern.

Meine Meinung:
Sw3 ist noch nicht erschienen und aktuell über das Crowdfunding bestellbar.
Ich war stolz die Erste, die eine Finanzierung beigetragen hat und hoffe, dass sie erfolgreich endet.
Da ich gebeten wurde das Buch zu rezensieren, habe ich es schon vorab gelesen.
(Normalerweise nehme ich keine Rezensions-Exemplare an, aber ich möchte mit dieser Rezension die Kampagne unterstützen).

Stilistisch und bezüglich der Aufmachung kann ich nicht viel sagen, da ich die unlektorierte Version des Buches gelesen habe und auch die Illustrationen nicht fertig sind.
Die Bilder, die ich zu Gesicht bekommen habe, gefallen mir aber sehr. Nana und Anne liefern qualitativ eine sehr gute Arbeit ab, die mit japanischen Light Novels absolut mithalten kann.

Inhaltlich ist Sw3 eine typische Magical Boy Serie mit starkem Fokus auf Comedy.
Ich war überrascht, dass die Geschichte selbst kein Shonen Ai ist.
Die Character-Designs sind schön bunt und abwechslungsreich. Ich habe keinen Lieblingscharakter, was aber nicht an dem Text selbst liegt, sondern an meinem persönlichen Geschmack. Ich mag männliche Charaktere meistens so in meiner Altersklasse.
Ein paar der Figuren sind etwas übertrieben dargestellt, was mich beim Lesen gestört hat.
Da dies wie gesagt die unlektorierte Version ist, weiß ich nicht wie viel das Lektorat noch ändern wird. (ich gehe aber aus, dass hier auch Feedback von der Lektorin kommen wird).

Der größte Schwachpunkt des Buches ist, dass sehr viel passiert und es von Anfang an einen großen Cast an Charakteren gibt. Gerade die Nebenfiguren habe ich hin und wieder miteinander verwechselt. Ich denke, dass alle Charaktere dadurch zu kurz gekommen sind.
Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt und ich habe an jeder Serie etwas auszusetzen.
Der erste Band war unterhaltsam, ich habe ihn in 3 ½ Stunden durchgelesen und ich werde die Reihe natürlich weiterhin unterstützen.

Das Crowdfunding findest du hier:
https://www.startnext.com/sweet-sweat-swoop/
Diese Werbung für das Buch ist unbezahlt 😊

JK Haru is a sex worder in another world- Review

Titel:  JK Haru is a sex worker in another world
Autor: Ko Hatori
Illustrator: /
Genre: Fantasy, Isekai
Veröffentlichte Bände: 1 (+1 Kurzgeschichten Anthologie)
Zusätzliche Adaptionen: Manga

Gelesen als: Taschenbuch
Sprache:  Englisch
Gelesene Bände: 1


Klappentext:
I got transported another world; every otaku’s wet dream, right? But women are basically powerless here, so I had to become a sex worker to survive… This is my story.

*record scratch*
*freeze frame on Haru Koyama getting choked by a horny naked dude*
Yep, that’s me. You’re probably wondering how I got into this situation. Not by choice, I can tell you that! It started when my weirdo classmate, Chiba, tried to save me from a runaway truck and got us both killed instead. Idiot. Then we got transported to another world, which I guess is like an otaku dream come true, or something? Chiba ends up with cheat abilities, and what do I get? Nothing! Lucky me, I get to be a sex worker instead. Gotta earn money somehow ― but since I have to do it, I’m gonna kick ass at it. This world treats women even worse than the one we came from, so things get…rough. Still, I’ve made friends with some of the girls, and if I can juggle Chiba’s idiocy and Sumo the virgin’s emotions on top of all the various kinks my customers throw at me, things will be all right…won’t they?

Was hat mich daran angesprochen?
Es gibt sehr viele Light Novel Serien, die sich an jüngere Leser richtet. Dadurch bleibt das erotische Niveau meistens auf „hoho, ich habe ihr Höschen gesehen“ oder „Ihre Brüste sind weich und wackeln“. Daran ist nichts falsch, aber es ist auch schön Bücher lesen zu können, die sich direkt mit dem Thema Sexualität offen widmen. Auserdem hat Peter mir das Buch geborgt/direkt in die Hand gedrückt. Da konnte ich nicht nein sagen.  

Meine Meinung:
Dieser Teil des Reviews enthält Spoiler und eine Triggerwarnung für sexuelle Gewalt.

Ich muss gestehen, dass ich mich auch nach gut einem Jahr nicht entscheiden kann, ob ich dieses Buch mag oder nicht.
Die Aufmachung selbst ist schlicht. Das Buch ist bis auf das Cover nicht illustriert und auch der Buchsatz ist nicht verspielt. Man merkt also schon von der Aufmachung, dass dieses Buch „erwachsener“ ist, als viele andere Light Novel.
An manchen Stellen fand ich die fehlenden Bilder schade, aber die typischen Light Novel Illustrationen hätten irgendwie auch nicht ins Buch gepasst. Von daher habe ich nichts kritisieren und würde eher die Ebook-Variante empfehlen.
Die Geschichte spielt in einem sehr typisch düsteren Fantasy-Setting, in dem Frauen unterdrückt werden. Haru hat keine andere Möglichkeit und wird quasi in die Prostitution gedrängt.
Im Gegensatz zu Interspecies Reciewers wird das Thema Sexarbeit viel realistischer, aber dadurch auch bedrückender beleuchtet. Generell bin ich von dieser Art von Setting kein Fan.

Die Charaktere waren alle glaubhaft umgesetzt und nicht so wie man sie von typischen Isekai-Serien kennt. Gerade Chiba fühlt sich wie die Art von Kirito-Fanboy an, die einen auf Facebook angraben und die man so auf Conventions trifft. Haru selbst empfand ich als angenehme Hautpfigur.
Ungefähr die erst Hälfte bis zwei drittel wären von  mir auch eine Leseempfehlung gewesen- wäre da nicht der Plottwist passiert.
Es stellt sich nämlich heraus, dass Haru den speziellen Skill von jedem bekommt mit dem sie schläft.
Was sie im Endeffekt sehr schnell übermächtig macht.
Das an sich wäre jetzt nicht so ein Problem, jedoch geschieht dies nach einer Tage andauernden Gruppenvergewaltigung.
Der Rest des Buches konzentriert sich sehr auf die Rache an den Tätern.
Mich stört dabei sehr die Botschaft, die damit indirekt vermittelt wird.
Haru wird vergewaltigt und steckt es fast schon locker weg, weil sie jetzt Superkräfte hat (die sie ohne die Tat nicht erlangt hätte). Dadurch wird die Tat verharmlost und wird zu einem unerlässlichen Plot-Device. Die Sache ist einfach, dass Menschen nach einem Missbrauch nicht stärker und erwachsene werden. Missbrauch zerstört Leben.
Der Plotpunkt hat mir jedenfalls ziemlich die Freude an dem Buch genommen.
Wenn man keine Probleme mit Vergewaltigung in Büchern hat, ist es also durchaus eine Leseempfehlung, wenn man sich damit schlecht fühlt oder durchkämpfen müsste, dann würde ich sagen, dass es das Buch wirklich nicht wert ist und würde eher zu Interspecies Reviewers Ecstasy Days raten.  


Restaurant to another world- Rezension

Titel: Restaurant to another world
Autor: Junpei Inuzuka
Illustrator: Katusmi Enami
Genre: Fantasy, Isekai, Essen
Veröffentlichte Bände: 4
Zusätzliche Adaptionen: Manga, Anime

Gelesen als: Ebook
Sprache: Englisch
Gelesene Bände:1


Klappentext:

The basis for the beloved anime about a restaurant that welcomes fantasy creatures to dine!

In Tokyo lies a small restaurant called “Western Cuisine Nekoya,” ordinary in every way—save one. Every Saturday, its door connects to another world! Follow along as a cavalcade of curious guests from half-elves to samurai, dragons, halflings and vampires enter its premises, all with the same goal in mind: to fill their stomachs with the most mouth-watering of foods.

Was hat mich daran angesprochen?
Der Titel. Essen als Grundthema.

Meine Meinung:
Restaurant to another world war einer meiner ersten Light Novel.
Die einzelnen Kapitel bauen ein wenig aufeinander auf, sind aber als alleinstehende Kurzgeschichten konzipiert. Dadurch fühlt sich das Buch eher wie eine Anthologie als wie ein Roman an.
Die Kapitel sind meistens gleich aufgebaut: Wir lernen neue Bewohner der Fantasywelt kennen, die das Nekoya besuchen und dort etwas leckeres essen.
In jedem Kapitel wird also ein mMn typisch japanisches Gericht vorgestellt.
Die Charaktere und die Gerichte sind dabei abwechslungsreich. Da ich die meisten Gerichte schon einmal gegessen habe, wurde ich nach dem Lesen immer hungrig.
Der Schreibstil war angenehm. Die Illustrationen haben mir ebenfalls gefallen.
Die Charaktere selbst sind nur kurz vorgekommen, daher empfinde ich deren Design als neutral. Es ist mir niemand positiv oder negativ im Gedächtnis geblieben.
Ich habe die Reihe nach einem Band pausiert. Nicht, weil ich sie als schlecht empfinde, sondern weil es so viele, andere Bücher gibt, die ich noch lesen möchte. Und, weil mir ein Band für diese Thematik vollkommen ausreicht.
Ich habe aber vor sie irgendwann weiterzulesen.

Do You Love Your Mom and Her Two-Hit Multi-Target Attacks? – Rezension

Titel: Do You Love Your Mom and Her Two-Hit Multi-Target Attacks?
Autor: Dachima Inaka
Illustrator: Pochi Ida
Genre: Isekai, Comedy Ecchi
Veröffentlichte Bände: 8
Zusätzliche Adaptionen: Manga, Anime(+OVA)

Gelesen als: Ebook
Sprache: Englisch
Gelesene Bände: 1 (danach abgebrochen)

Klappentext:
Masato thought he was part of a random survey, but when he gets involved in a secret government scheme, he winds up trapped in the game world. Even more surprising-his mother’s there, too!


Was hat mich daran angesprochen?
Ich war vom Grundkonzept ziemlich begeistert. Gerade in der Pubertät kann das Verhältnis zwischen Jugendlichen und deren Müttern sehr schwierig sein. Es ergeben sich viele Möglichkeiten, wie man dies in einer Buchreihe verarbeiten kann. Ich hatte gehofft, dass hier auf die Dynamik zwischen Masato und Mamako eingegangen wird. Mamakos Design gefiel mir ebenfalls sehr.

Meine Meinung:
Die Illustrationen und das Cover gefallen mir.
Mit den meisten Character-Designs bin ich leider nicht warm geworden.
Zum einen, weil mich die Designs wenig ansprechen, aber auch, weil die Charaktere so furchtbar stereotypisch sind.
Masato war die meiste Zeit ein Arschloch und Mamako dumm wie Brot.
Das Verhältnis der Beiden wirkt für mich nicht realistisch oder interessant, sondern wird auf Comedy und Ecchi reduziert. Besonders die Ecchi-Elemente habe ich als sehr unangenehm empfunden.
Stilistisch und vom Pacing her war ich von dem Light Novel nicht überzeugt.
Im Vergleich fand ich den Anime etwas weniger anstrengend. (Band 1 wird innerhalb der ersten 5 Episoden umgesetzt.)

TLDR: Tolle Idee, zu viele Inzest-Anspielungen.  


Orte in Riesenthal

Der Mondweg

Der Mondweg ist eine ca 120 km lange Straße und verbindet Funkelstadt im Norden mit Vielbrück im Süden.
Er wurde bei der Besiedelung Riesenthals vor 350 Jahren angelegt und wird seit rund 100 Jahren nur in seltenen Fällen von Reisenden genutzt- meistens nur wenn diese einen ausreichenden Geleitschutz mitbringen.
Neben dem wandernden Wald zählen Mondweg und Wald zu den gefährlichsten Orten in Riesenthal.
Auf der gesamten Strecke gibt es keine Raststädten oder Unterschlupfe.

Der Mondwald

Der Mondwald ist ein ca 9000 qkm großer Mischwald im Herzen Riesenthals.
Er beherbergt eine große Vielfalt an Lebewesen. Neben den klassischen Waldbewohnern leben in ihm Schlingfatze, Pilzmännchen, Baumlämmer und Gobbser.
Das größte Lebewesen des Waldes ist ein ca 1000qm großer Hallimasch.
Er war früher ein Teil des wandernden Waldes, wurde jedoch durch die Besiedlung des Landes und das Abholzen der Wälder von diesem abgetrennt.

Der Mondwald als Domäne

Trotz seiner Größe besitzt der Wald wenig eigene Essenz, weswegen er diese aus dem Umfeld zieht.
Dies führt dazu, dass es nur zwei echte Domänen in Riesenthal gibt und sorgt auch dafür, dass keine weiteren Wälder im Landesinneren entstehen.
Der Wald und Teile des Weges stehen zu Vollmond unter der Domäne der Mondgottheit Branwen.
Da das Gebiet ansonsten keinen Protektor hat, gilt es als Pseudo-Domäne.

Orte in Riesenthal 1- Die Funkel

Die Funkel ist der östlichste Fluss in Riesenthal.
Innerhalb des Landes ist sie ungefähr 180km lang und durchschnittlich 120m breit.
Ihr Ursprung ist irgendwo im wandernden Wald und unbekannt.

Sie endet im ca 1000 qkm großen Funkelsee.

Ungefähr 20 Brücken sorgen für eine sichere Überquerung.
Die größten drei sind (v.o.n.u)

1-Stadttorbrüke (bei Funkelstadt)
2- Turmbrücke
3- Die neue Brücke

Ihren Namen verdankt sie ihrem besonders klaren und funkelndem Wasser.
Es wird behauptet, dass sie Gold und Schätze aus dem wandernden Wald mit sich nach Riesenthal führt. In seltenen Fällen werden Gewittern Halbedelsteine oder Kadaver von unbekannten Tieren durch sie angespült.

Die Funkel ist Lebensraum für viele Tier und Pflanzenarten. Am prominentesten sind die Funkelforelle und die Schimmermuschel.

Zenobias Entwicklung

Das erste Design


Zenobias fertiges Design entstand kurz bevor mein erstes Buch Knochenfrost erschien.
Fröhlich-frech war sie eine gute Ergänzung zur Hauptfigur Sigma und deren Love Interest Niall.
In dieser Version war sie eine Dämonin. Jede ihrer Verletzungen heilte automatisch, dafür bekam sie an der Stelle sofort eine Narbe. Sie war bi, Frauen jedoch stärker zugeneigt.
Ihre Primärwaffe war ein Schwert.
Generell waren alle meine Dämonen intergender.
Einen Bezug zu Ordeal/Theodor hatte sie damals ebenfalls schon.
Sie hatte eine startende Beziehung mit Sonya und eine ältere Schwester namens Apollinaria.  
Nach der Veröffentlichung des Buches war sie mein beliebtester Charakter.

Zenobia, gezeichnet von Yunuyei

Theodor aus Riesenthal


!Dieser Absatz enthält Spoiler für das fertige Buch. Daher nur lesen, wenn das für euch in Ordnung ist!
 
Mir war schnell klar, dass Theodor und Zenobia eine gute Charakterdynamik haben.
Er ist sehr lebhaft und aktiv, während sie in die Kategorie „harte Schale, weicher Kern“ fällt.
Er bring sie aus der Fassung, sie beschützt ihn.  
Das rein platonische Verhältnis zwischen den Beiden hat eine sehr angenehme Dynamik und die Szenen mit ihnen zu schreiben macht mir sehr viel Spaß.
Meine Dämonen wurden im laufe der Zeit irgendwann zu Mondfeen.
Da Zenobia auf Theodor aufpassen muss (und nicht sehr beliebt unter Menschen ist), war ich gezwungen ihr Design zu überarbeiten. Auch wenn ich das alte Design noch sehr mag, ist es für den Zweck sehr ungeeignet. Ihre spitzen Zähne durfte sie behalten, die Hörner und die Narben mussten gehen. Die spitzen Zähne durfte sie jedoch noch behalten 😊
Es passt so jedenfalls viel besser zu der geheimen Beschützerin, die unauffällig bleiben muss.
Ihre Kleidung ist nun auch viel schützender und wenig abstrakt und ihre Primärwaffe ist ein Bogen. (Immer nur Schwerter ist langweilig).
Zenobia ist noch immer inter, jedoch ausschließlich an Frauen interessiert.

Zenobia, gezeichnet von Primarella

Wird es irgendwann wieder zu der Ausganssituation von Knochenfrost kommen?
Schwer zu sagen, wahrscheinlich nicht in der Form.
Zum einen, weil die Welt sich sehr verändert hat. Aber auch, weil ich nicht so weit in die Zukunft geplant habe. Sollte ein Treffen zwischen den Dreien möglich sein, wird es dies aber auf jeden Fall geben.

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