Schreibtagebuch Woche 3 2022

Schreibzeit: 10 Stunden.
Geschrieben an: Abgrund ruft nach Abgrund – Canto 1
Gelesen: 7 Bücher
Anime beendet: /

Ich habe es geschafft am Lektorat zu arbeiten. Diesmal hab ich mir richtig viel Zeit genommen um alles genau durchzulesen. Ich bin noch lange nicht durch, weil Überarbeiten irgendwie anstrengender als Schreiben ist. Und insgesamt hatte ich eine kleine Schaffenskrise, nichts böses.
Gerade über den Jahreswechsel sind wieder neue Themen und Dinge in mein Leben gekommen. Aktuell habe ich viel Spaß an Comedy.
Irgendwie ist es dann so beängstigend, wenn ich dann an so einer langen, düsteren Reihe wie ArnA arbeite. Aber gleichzeitig hilft sie mir eigene Gefühle zu verarbeiten.
Ich möchte in Woche 4 jedenfalls mehr Fortschritte machen und versuchen meine Sorgen nicht so sehr an mich heranzulassen. (Ergibt das Sinn?)
Jedenfalls gibt es zu ArnA aktuell nicht viel zu sagen. Noahs Lektorat war wie immer großartig. Also daran liegt es jedenfalls nicht, warum ich insgesamt eher langsam und etwas träge bin.

Auch wenn das Schreiben nicht so gut vorangegangen ist, habe ich dafür viel gelesen.
Von daher gibt es jetzt zu allen Geschichten ein kurzes Review.
Diese enthalten auch Spoiler- ihr seid also gewarnt.
(Auch wenn dies eigentlich Werbung ist, hab ich die Ebooks brav über KU bezogen und werde dafür leider nicht gesponsert :P)

Given to the Orc Hunter
Teil 1 der „Orc Bride Fated Mates“ (WTF ist das für ein Titel?) Reihe hatte ich ja im letzten Review.
Diese Woche habe ich mich an Band 2 getraut.
Plot: Eine jungfräuliche Nonne wird aus dem bösen Kloster von dem sexy Ork gerettet und verliebt sich dabei in ihn.
Rezi: Insgesamt hat mich dieses Buch nicht umgehauen.
Einfach, weil der zweite Teil so ziemlich derselbe war wie Band 1. Ok, nicht ganz dasselbe, aber die Unterschiede waren gefühlt minimal.
Shutterstock-Ork am Cover, Hauptfigur eine Nonne aus demselben Kloster wie die Prota aus Teil 1, Plotmäßig erzwungenes Gebimse bzw späteres Bims-Verbot, ebenfalls weil Plot. Charakterlich waren sich die Orcs aus Teil 1 und Teil 2 nicht nur optisch super ähnlich, sondern hatten beide keinerlei Persönlichkeit.
Teil 2 ist für mich einen Ticken schlechter, weil der Hauptkonflikt mit „Schaut mal, ein Baby!“ gelöst wird. (Warum braucht Smut überhaupt einen epischen Konflikt, der über Bettspiele hinausgeht?) Ich weiß, das ganze „Mach mir ein Baby großer Ork!“ Gerede gehört schon fast zu dem Ork-Romantasy (Orkomantasy?) Genre dazu… aber bitte keine echten Babies. Bittedanke. Teil 3 werde ich definitiv nicht lesen. Einfach, weil es darin wieder um eine Klosterschwester und einen Ork geht. (Die schon in Band 2 einen Auftritt hatte und genauso wie die anderen Figuren keine Persönlichkeit hat).
Generell ist die OCBFM-Reihe nicht empfehlenswert.

Obscene Orcs-Reihe
Die Reihe besteht insgesamt aus drei Kurzgeschichten. Die Cover sind meiner Meinung nach recht gut gemacht.
Setting:
Warum auch immer gibt es keine Ork-Frauen. Die Orks selbst sind eher etwas grob von ihrem Verhalten und leben in einer Höhle, sind aber nicht besonders gewalttätig oder brutal. (Zumindest nicht zu ihren Frauen.) Optisch sind sie die Leder-tragenden „Stripper-Orks“, wie wir sie aus allen moderneren Fantasy-Geschichten kennen. Wie in vielen Erotik-Werken besitzen sie hier auch über den Baby-beschwörenden “Zauber-Saft“ und haben natürlich ohne Scham immer und überall Ständer oder Sex.
Wenn ich mich richtig erinnere, alle Frauen freiwillig bei den Orks, was definitiv Pluspunkte bringt.
Die Gesellschaft der Orks funktioniert so, dass es Abends immer eine große Swinger-Party gibt und die Orks sich Frauen aussuchen/für diese Bezahlen. Und wenn sie genug bezahlen, dann sind sie sowas wie verheiratet und starten eine Familie.
Beim Lesen ist relativ klar, dass dieses Ritual nur dazu dient, um den Inhalt „spicy“ zu präsentieren. Im Grunde profitiert ja nur der Ork-König von der Situation, weil er das ganze Gold für die Frauen bekommt.

Finding the Orcs:
Plot: Eine Frau, die eigentlich unfruchtbar ist sucht die Orks auf, damit deren-Zaubersaft ihr Babies macht.
Rezi: Auch wenn der Plot super trivial ist und das ganze eher eine Kurzgeschichte als ein Roman ist, war das bis jetzt eine der unterhaltsamsten Orc-Erotica, die ich so gelesen habe.
Zum einen, weil die Protagonistin freiwillig zu den Orks geht. Aber auch weil Warzug (ja, ich hab mir die Mühe gemacht mir seinen Namen zu notieren) zumindest ein wenig Persönlichkeit besitzt.
Jedenfalls genug dafür, dass sein Charakter in einer Kurzgeschichte funktioniert und ich ihn von den anderen Orks unterscheiden kann. Außerdem spricht er warum auch immer mit einem Dialekt, was echt putzig gewirkt hat.
Er und die Protagonistin haben eine nette Dynamik, die erst einmal in die Richtung “Enemies to lovers“ geht und ich war wirklich neugierig wie die Beiden dann zusammenfinden.  (Ok, Enemies ist fast schon übertrieben. Sie zanken sich und er ist ein bisschen gemein.)
Finding the Orcs ist also definitiv eine Empfehlung.

Running with Orcs
Plot: Die Protagonistin wird von ihrem Vater als Sklavin verkauft und dann von einem sexy Ork gerettet. Nebenbei hilft sie auch den Bruder vom Orkkönig zu befreien, aber wen interessiert schon der Plot? Der stört eigentlich nur.
Rezi: Die Protagonistin und ihr Ork hatten schon in Teil  einen kurzen Auftritt. Es war also nett zu erfahren, wie sie bei den Orks gelandet ist.
Targulg ist zwar eher ein Softie, aber zumindest zu Warzug ein guter Kontrast.
Was schon mal einen Pluspunkt gibt.
Ich mochte ebenfalls, dass die Protagonistin sind im Ende des Buches aktiv um ihren Ork bemüht und sozusagen für sich selbst beim König bezahlt.
Der ganze Plot um die Rettung von dem Random Bruder vom König hat mich jetzt eher gestört, war aber nicht komplett furchtbar.

Insgesamt war Teil 1 besser als Teil 2, einfach weil er sich auf das Wesentliche konzentriert hat.


Draining the Orcs:
Plot: Die Vorgeschichte wie die Elfinnen an den Ork-König geraten sind.

Rezi: Ich habs bis jetzt nicht erwähnt, aber der Ork-König hat in Teil 1 und 2 jeweils 1-2 Sexszenen. In Teil 1 hat das noch irgendwie edgy und zur Stimmung passend gewirkt, in Teil 2 war es fast schon nervig und Teil 3 geht mir sowas von auf die Nerven.
Die Persönlichkeit vom Ork König besteht im Endeffekt nur aus Schnieper und dicken Eiern.
Die Elfinnen sind so uninteressant, dass ich mir nicht einmal gemerkt habe, ob es jetzt drei oder vier sind. Es ist zwar auch hier positiv, dass sie freiwillig die Haustiere für den Ork-König spielen, aber das hat einfach nicht dafür gereicht um ein gutes Buch zu werden.

Teil 3 würde ich nicht empfehlen.  


Orc Brides Reihe
Die Reihe gibt es soweit ich gesehen habe nur zusammen.
Das Cover ist ganz ok, wobei mich die grün retuschierten Six-Packs irgendwie irritieren. Die Schrift und das Design können sich aber sehen lassen und gefallen mir definitiv mehr als die von OBFM
Setting: Wie immer haben wir auch hier ein klassisches Fantasy-Setting. Die Orks selbst sind wie immer nicht extrem böse, aber auch nicht besonders nett (also zu anderen Leuten, die eigenen Frauen werden gut behandelt.) Für den Zaubersaft und das Fehlen von Ork-Frauen gibt es hier sogar eine Legende als Begründung, die in den Büchern erwähnt wird.
Positiv anzumerken ist, dass die Orks in einem Wald unter der Erde leben, was schon ein nettes Setting ist.
Die Bücher enthalten leichtes BDSM und es gibt im Ebook Content Notes. Ich finde das großartig.

Sold to the Orc.
Plot: Die Protagonistin wird von ihrem Vater an die Orks verkauft. Also sehr klassisch.
OBFM hat so ziemlich denselben Plot, nur ist er hier wesentlich besser umgesetzt.
Die Charaktere haben nicht so viel Persönlichkeit, aber gerade bei Smut habe ich nicht so große Ansprüche.
Die leichten BDSM-Szenen haben sich natürlich und nett gelesen. Insgesamt hatte die Geschichte auch nette Szenen, die mich zum Lachen gebracht haben.  

Ich würde den ersten Teil nicht unbedingt empfehlen, außer man steht auf das typische „Frau wird an Mann verkauft, sie passen perfekt zusammen. Happy End.“-Szenario.


Traded to the Orcs.
Plot: Die Protagonistin wird, weil sie eine körperliche Behinderung (in Folge einer nie behandelten Verletzung) mit den Orks getauscht.

Rezi: Die Protagonistin und Gedu entwickeln langsam eine Beziehung. Er ist zwar eher ein Lappen (aka sanfter Ork), aber immerhin Heiler, was eine schöne Abwechslung bietet.
Er hat auch wesentlich mehr Charakter als Ork aus Teil 1.
Die leichten BDSM-Szenen wirken auch sehr natürlich.
Sehr positiv anzumerken ist, dass sie keine Jungfrau mehr ist und es dafür kein Slutshaming gibt.

Durch die bessere Dynamik empfinde ich Teil 2 besser als Teil 1.
Wenn man gerne Ork-Smut liest, kann man mit dieser Geschichte also wenig falsch machen.

Ensnared by the orc:
Plot: Die Protagonistin geht einem Ork in dessen Falle. Zuerst verlieben sich die Hunde, dann die Zweibeiner.
Runa ist selbstbewusst, lebt allein mit ihrem Hund und ist Witwe.
Damit hat sie schon mehr Persönlichkeit als alle Protagonistinnen zusammen.
Sie und Pazul harmonieren und zanken recht viel. Also im liebevollen, sich gegenseitigen necken und nicht in der toxischen „Ich hasse meine Ehefrau“-Art.
Das Annähern ist langsam, wird aber leider von dem Plot ein bisschen gedrängt.
Trotzdem fand ich es sehr positiv, dass die Beiden wirklich gemeinsame Interessen (Hunde) haben und dadurch die Beziehung realistischer wirkt.

Auf der einen Seite ist es schön zu sehen, dass eine Autorin sich langsam verbessert, gewisse Klischees ablegt und dann auch noch Humor hinzufügt.
Allerdings habe ich bei diesem Teil auch einiges zu kritisieren.
Ich fand den „Unsere Hunde bekommen Welpen“-Plot nicht so ultimativ, aber die Babys haben mich wirklich genervt. Wir treffen nämlich so zwischendurch die ständig schwangeren Protagonistinnen und deren Babys aus den Büchern davor.
Es gibt eine Szene, in der sie mit Runa am Tisch sitzen und vorschwärmen, wie toll jetzt ihr Leben bei den Orks ist und sie super glücklich sind fünfzigtausend Babys zu haben.
So wie weiße Frauen aus der Oberschicht, die jetzt die neue Nachbarin für ihr Ork-Zaubersaft-MLM gewinnen wollen. Ich bin hier für den Smut und nicht für Babys.
Ja, ich weiß, dass ganze Baby-machen als Fetisch gibt es oft in Ork-Erotika, aber hier war mir das einfach zu viel des Guten.
Was auch zu meiner größten Kritik an der Reihe (und generell an den gelesenen Geschichten) führt: Warum müssen alle immer sofort heiraten und Kinder bekommen? Ist das so ein amerikanisches Ding? Warum nicht einfach nur Sex? Oder eine casual Beziehung?

Auf der einen Seite würde ich Teil 3 echt gerne empfehlen, aber die Kritikpunkte sind mir sowas von auf die Nerven gegangen, dass ich das einfach nicht empfehlen möchte.

Insgesamt war in dieser Woche Obscene Orcs 1 (Finding the Orcs) mein Favorit.
Die Geschichte ist gut in sich geschlossen, nicht zu lang, kein nerviger Plot, aber trotzdem genug Platz um Spannung aufzubauen. Es ist hirnloser Smut vom feinsten, aber darum geht es ja in dem Genre.

Schreibtagebuch Woche 2

Schreibzeit: 0 Stunden.
Geschrieben an: //
Gelesen: Taken by the orc warrior
Anime beendet: /

Puh, was für eine nichtssagende Woche.
Eigentlich hätte das Lektorat fertig werden sollen, daher hatte ich mir die Woche freigehalten um mich wirklich nur darauf zu konzentrieren. Aber das verspätet sich. Also hatte ich ein wenig die Arschkarte. Dafür hoffe ich, dass ich kommende Woche einiges schaffe.
Der Plan ist dann jedenfalls, dass ich den ersten Teil von „Abgrund ruft nach Abgrund“ überarbeite und mich dann auch gleich an Teil 2 und 3 setzen werde. Mal schauen wir gut das klappt.

Anime pausieren noch immer, da ich ja nicht geschrieben habe und sonst auch weiterhin mit dem Zeitplan im Verzug bin.

Lesen wollte ich eigentlich den ersten Band von Wandering Witch.
Der Light Novel ist nicht schlecht und eigentlich mag ich Slice of Life und Hexen total. Aber irgedwie werde ich mit Elaina nicht so ganz warm.
Ich plane also die fehlenden Seiten kommende Woche nachzuholen.
Stattdessen habe ich „Taken by the Orc warrior“ gelesen. Dies ist ein erotischer Ork-Kurzroman. Ich musste hier definitiv nicht viel denken.
Was mich etwas ärgert ist, dass die Geschichte ja eigentlich eine nette Romanze ist. Aber gleichzeitig auch super viele Klischees bedient. (Sie ist zb. eine Nonne/Jungfrau, die nach dem ersten Sex eine Wendung um 180 Grad macht.) Und es hat mich genervt, dass eine eher harte Geschichte mit Cover und Klappentext angeteasert wird, aber es dann doch eine 0815-Romanze wurde. Nicht, dass ich mich über 0815-Romanzen störe. Ich mochte den feministischen Gentle-Ork als Love-Interest.
Aber warum muss die Situation so konstruiert sein? Warum kann sie nicht von Anfang an eine positive Einstellung Sex gegenüber haben?
Magie? Voll ok! Frauen, die gerne Sex haben? Unrealistisch! (Was stimmt mit euch nicht?)
Warum kann sie den Ork nicht freiwillig Daten und muss an ihn „verkauft“ werden? Warum müssen wir immer an den alten Klischees festhängen?
Orks dürfen mittlerweile auch sexy sein. (Ich meine dich, Galek aus Raid Shadow Legends.) Und selbst wenn sie sexy sind, dürfen Frauen auch einen individuellen Geschmack bei der Partnerwahl haben.
Heißt ja immer „es kommt auf den Charakter an“ und so.
Insgesamt war das Buch ok, auch wenn es erst im letzten Kapitel zur Sache gegangen ist. Aber jetzt nichts was ich unbedingt empfehlen würde.
Den Ork vom Cover gibt es übrigens auch auf Shutterstock. (Falls jemand einen großen, fiesen Ork für das eigene Buchcover braucht)

Schreibtagebuch- Woche 1 2022

Schreibzeit: 20 Stunden.
Geschrieben an: Orks küssen besser (#orkomantasy)
Gelesen: Jojo Phantom Blood Sammelband 2
Anime beendet: /

Neues Jahr- neues ich. Oder so.
Ich habe den Jahreswechsel definitiv dazu genutzt wieder mein Schreibtagebuch auszugraben und werde jetzt wöchentlich etwas zu meiner Schreibroutine posten. (Also dreimal posten und dann das ganze Projekt bis zum Nanowrimo komplett vergessen.)

Eigentlich sollte ich am Bezaubernden Blutbad arbeiten, aber das Projekt macht mich gerade äußerst unglücklich- nicht jeden dem Projekt selbst. Das Feedback meiner Testlesies war zu 100% positiv. Der Text gefällt mir, ich bin mit meinem stilistischen Fortschritt zufrieden.
Allerdings sind die Umstände um das Projekt frustrierend. Wir erinnern uns daran, dass ich eine Illustratorin schon mit einem Tausch vor einem Jahr bezahlt habe, sie bis jetzt nicht fertig geworden ist und die Deadlines nicht einmal ansatzweise einhalten kann. Frust.
Aktuell warte ich wieder viel länger als vereinbart auf Illustratorin Nummer 2- die ich sehr schätze und die super zuverlässig ist. Das soll übrigens kein Rant über Illustratorinnen werden. Ich schätze beide Personen sehr. Ich weiß, dass sich die Welt nicht um mich kümmern. Aber ich bin frustriert. Gedämpft. Jetzt warte ich auf das Lektorat, Bilder und mein neues Autorinnen-Portrait (ja, ich warte auf zu viel Zeug. Scheiß Timing und so)

Daher habe ich mir über die Feiertage eine Pause vom Bezaubernden Blutbad gegönnt. Einfach, damit ich mich selbst entspannen und wieder Freude am Schreiben haben kann. Und die hatte ich!
Ich habe zum ersten Mal überhaupt Romantasy geschrieben. (Comedy natürlich.)
„Orks küssen besser“ ist wieder einmal so ein komplett neues, random Projekt für das ich zufälligerweise die Idee hatte.
Ich hab also geplottet, geschrieben, den Plot geändert, neu geschrieben, den Plot noch einmal geändert, noch einmal neu geschrieben…. und den Plot geändert. Zum Glück muss ich dafür nichts neu schreiben.
Dieses wunderbare Projekt hat als ein „hach, ich schreib einfach mal etwas zur Entspannung nebenbei“ angefangen und wurde dann schnell zu einem „Ich will neu im Orktober auf die Werbung schreiben. Ich muss es im Oktober herausbrinen“ geworden.
Wird es wirklich im Oktober erscheinen? Schauen wir mal. Noch bin ich nicht so zufrieden, wie ich es gerne wäre.
Mein Ziel ist jedenfalls, dass das Buch 50,000 Wörter oder mehr lang wird.
Ich schreibe zwar immer noch lieber kurze Bücher, aber ich nehme durchaus Feedback an. Und dieses Buch wird definitiv ein abgeschlossenes Buch. Aber definitiv nicht mein letztes über Orks.
Heute ist jedenfalls der letzte Tag, an dem ich mich meinem Ork widmen darf. Morgen geht es dann wieder weiter mit Canto 2 vom oben erwähnten und lange besudertem Blutbad.

Gelesen habe ich den zweiten Sammelband von der Phantom Blood Arc aus Jojos bizarre Adventure. Ich gebe zu, dass ich mich etwas durchgequält habe. Der Manga ist definitiv nicht gut gealtert. Aber ich habe so das Bedürfnis, dass ich alles lese und nicht erst später mit der Serie anfange.
Ich quäle mich auch durch Fate/ Stay Night obwohl ich die Reihe im Fate-Universum am wenigsten mag.

Auch wenn es da ein paar Anime gibt, die ich sehr gerne sehen möchte, bin ich einfach nicht zum schauen gekommen. Ich hoffe, dass sich das kommende Woche ändern wird. Ich freue mich sehr auf die neue Season und möchte ein paar Serien aus der Alten abschließen. Bevor ich frisch in das kommende Jahr stolpere sozusagen.


Nano 2021- Fazit

Ich habe es tatsächlich nicht geschafft mein Nano-Projekt zu beenden.
Ich ärgere mich darüber.
Im Endeffekt hatte ich zu viel Angst, habe zu viel umschreiben müssen und war mit meiner ganzen Situation sehr überfordert.
Interessanterweise fühle ich mich viel entspannter, nachdem alle Stricke gerissen sind und der Druck weg ist.
So frei nach dem Motto „Ich bin eh schon komplett zu spät- was ändert da eine Woche daran?“

Bezauberndes Blutbad wird jedenfalls fertig geschrieben, ordentlich überarbeitet und Band 1 macht sich bald auf den Weg ins Lektorat.
Im nächsten Nano hoffe ich, dass davor keine Katze stirbt und die Depressionen mir eine Pause gönnen. Ich werde es jedenfalls versuchen und dann ein komplett neues Projekt anfangen.

Das mit dem Schreibtagebuch werde ich auch beibehalten und zumindest versuchen in regelmäßigen Abständen zu posten wie es mir so geht und was ich gerade mache.

Nano 2021: Tag 24

Wordcount: 31 181
An dem Tag geschrieben:1 664
Zeitplan: -27 716

Puh, was soll ich sagen? Vom Wordcount her bin ich nicht ganz so weit gekommen, wie es cool gewesen wäre. Dafür habe ich Teil 1 ergänzt und in Teil 2 einige Änderungen eingebracht, die notwendig waren, damit das ganze mehr Sinn macht. Pina ist jetzt auch keine salty bitch mehr- was defintiv eine Verbesserung ist.
Dann bin ich draufgekommen, dass ich in Teil 3 noch grobe Probleme habe, weil ich einiges noch nicht umgeschrieben habe bzw noch umschreiben muss. Das wird dann das Thema für den kommenden Tag.
Von dem Nano-Ziel bin ich ziemlich weit entfernt, aber das ist aktuell mein kleinstes Problem.

Jedenfalls bin ich relativ zufrieden mit dem was ich geschafft habe und möchte gerne an Tag 25 mit Teil 3 und 4 weiterkommen. Ich bin schon gespannt, wie lange es dauert, bis mir neue Ideen kommen, die ich unbedingt in die Bände davor verpacken muss.

Zusätzlich gibt es aktuell eine Übersicht:

Teil 1 – ca 4 400 Wörter

Teil 2 -ca 10 300 Wörter

Teil 3- ca 6 300 Wörter

Die restlichen +/- 10 000 Wörter sind herausgeschnittene Textschnipsel und Kapitel, die weiter in der Zukunft spielen. Das ganze ist ein ziemliches Chaos. Und das Endziel ist, dass Jeder Teil so zwischen 10 und 15 k Wörter lang ist.

Nano 2021: Tag 23

Wordcount: 29 517
An dem Tag geschrieben:2 293
Zeitplan: -27 710

Gestern war mein erfolgreichster Tag im Nano- also bis jetzt.
Ich habe heute sehr viel am neuen ersten Band gearbeitet. Dabei habe ich gemerkt, dass ich auch bei dem alten Band 1 (und Band 2) sehr viel umschreiben muss. Einfach ,um den Stil beizubehalten und noch ein paar Infos einzubauen, damit der Erzählstrang insgesamt sanfter wirkt.
Auch muss ich 1-2 Kapitel ergänzen. Ich treffe hier ne relativ gewagte Entscheidung aber ich denke, dass ich persönlich damit zufriedener sein werde.

Momentan macht mir schreiben sehr viel Spaß, auch wenn ich mich sehr von den ganzen Wörtern und der Handlung erschlagen fühle. So ein langes Projekt habe ich seit Jahren nicht geschrieben.

Nano 2021: Tag 22

Wordcount: 27 224
An dem Tag geschrieben: 1 870
Zeitplan: -28 333

Was soll ich sagen? Gestern hab ich mich ins Zeug gelegt. Der Wordcount ist zwar nicht überwältigend, aber ich habe etwas geschafft und darüber freue ich mich sehr.
Hauptsächlich habe ich mich dem neuen ersten Band gewidmet- viele der Facetten meiner Charaktere habe ich bis jetzt nicht unterbringen können. Dies in Rückblicken nachzuholen wäre einfach nicht so glaubwürdig gewesen. Ich denke auch, dass die Spannung dadurch noch zunimmt. Meine größte Angst ist es immer ein langweiliges Werk zu schreiben. Action ist aber einfach nicht meins. Und ich denke, dass es auch keinen Sinn macht, wenn ich mich hier zu sehr verbiege um Action zu zeigen.
Meine Magie-Szenen sind denke ich gut geschrieben, die Charaktere sind unterhaltsam und man kann sie anscheinen auch recht gut unterscheiden.
(Für 5 Minuten lang bin ich mal selbstbewusst, bitte gönnt mir den Moment)

Der Fokus auf den ersten Teil bleibt jedenfalls vorhanden, weil der natürlich auch als erstes ins Lektorat muss. Wie ich eine der Szenen umsetze weiß ich noch nicht. Aktuell sieht es so aus, als würde der erste Teil aus drei bis vier längeren Kapiteln bestehen. Aber momentan ist alles nur in einer Rohfassung vorhanden.

Danach steht ein Umschreiben von Teil 2 auf dem Programm. Inhaltlich bin ich schon sehr zufrieden, aber der Sprachstil von 1-2 Charakteren (besonders Pina) muss noch angepasst werden.

Nano Tag 12-21: 2021

Wordcount: 25 354
An dem Tag geschrieben: 1 676
Zeitplan: -28 533

Uff- was soll ich sagen? Ich hatte einen ordentlichen Hänger. Oder viel besser, ich habe ihn noch immer.
Auf der einen Seite habe ich ganz viele Ideen, die ich umsetzen möchte und auf die ich mich so richtig freue. Und auf der anderen Seite fühle ich mich komplett von meiner Idee überfordert.
Und das, obwohl ich bis jetzt nur gutes Feedback bekommen habe und sich alle auf mein Buch freuen.
Ich bin einfach blockiert.
Irgendwie stehe ich vor einem gut gefüllten Kühlschrank aber nichts was da ist spricht mich an. (Also im übertragenen Sinne)
Und dazu kommen noch gaaaaanz viele, private Probleme, die mich zurückhalten und belasten. Natürlich muss immer alles gleichzeitig kommen, oder so.

Ich werde versuchen die restliche Zeit intensiv an dem Buch zu arbeiten und hoffe, dass ich es noch irgendwie hinbekomme. Ich möchte wirklich dieses Nano schaffen. Keine Ausreden.
Jeden Tag daran zu arbeiten wäre die beste Option gewesen, aber es klappt leider nicht alles so wie man es möchte.

Nano 2021: Tag 10-11

Wordcount: 23 670
An dem Tag geschrieben: 1 000
Zeitplan: -13 509

Kaum war ich an Tag 10 halbwegs im Plan, hab ich an Tag 11 nichts geschafft. Ich bin nämlich draufgekommen, dass ich Teil 1 noch ordentlich umschreiben muss… uff.
Wenn ich schon daran denke, vergeht mir die Lust auf alles.
Ich bin jedenfalls so weit in Verzug, dass es mich frustriert und es nervig zum nachholen wird. Von daher wird dieses Wochenende sehr viel geschrieben. Also theoretisch. Schauen wir mal

Nano 2021: Tag 6-9

Wordcount: 22 200
An dem Tag geschrieben: 1 200
Zeitplan: -11 247

Okay, ich war die Tage depressiv. Am Freitag habe ich noch am Abend die Couch zusammengebaut und dann war alle meine Energie für die nächsten Tage weg. Migi, die potenzielle neue Katze, die Antwort vom Tierheim… alles belastet mich gerade.

Ich bekomme einfach den Arsch nicht hoch. Alles außer im Bett liegen kotzt mich an.
Jedenfalls habe ich es heute geschafft das Bett zu verlassen, die Medikamente zu nehmen und gleich geht es wieder ans Schreiben. (Und es gibt Knoblauchbrot+Dracola. Gesunde Ernährung kann ich 😉 )

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