JK Haru is a sex worder in another world- Review

Titel:  JK Haru is a sex worker in another world
Autor: Ko Hatori
Illustrator: /
Genre: Fantasy, Isekai
Veröffentlichte Bände: 1 (+1 Kurzgeschichten Anthologie)
Zusätzliche Adaptionen: Manga

Gelesen als: Taschenbuch
Sprache:  Englisch
Gelesene Bände: 1


Klappentext:
I got transported another world; every otaku’s wet dream, right? But women are basically powerless here, so I had to become a sex worker to survive… This is my story.

*record scratch*
*freeze frame on Haru Koyama getting choked by a horny naked dude*
Yep, that’s me. You’re probably wondering how I got into this situation. Not by choice, I can tell you that! It started when my weirdo classmate, Chiba, tried to save me from a runaway truck and got us both killed instead. Idiot. Then we got transported to another world, which I guess is like an otaku dream come true, or something? Chiba ends up with cheat abilities, and what do I get? Nothing! Lucky me, I get to be a sex worker instead. Gotta earn money somehow ― but since I have to do it, I’m gonna kick ass at it. This world treats women even worse than the one we came from, so things get…rough. Still, I’ve made friends with some of the girls, and if I can juggle Chiba’s idiocy and Sumo the virgin’s emotions on top of all the various kinks my customers throw at me, things will be all right…won’t they?

Was hat mich daran angesprochen?
Es gibt sehr viele Light Novel Serien, die sich an jüngere Leser richtet. Dadurch bleibt das erotische Niveau meistens auf „hoho, ich habe ihr Höschen gesehen“ oder „Ihre Brüste sind weich und wackeln“. Daran ist nichts falsch, aber es ist auch schön Bücher lesen zu können, die sich direkt mit dem Thema Sexualität offen widmen. Auserdem hat Peter mir das Buch geborgt/direkt in die Hand gedrückt. Da konnte ich nicht nein sagen.  

Meine Meinung:
Dieser Teil des Reviews enthält Spoiler und eine Triggerwarnung für sexuelle Gewalt.

Ich muss gestehen, dass ich mich auch nach gut einem Jahr nicht entscheiden kann, ob ich dieses Buch mag oder nicht.
Die Aufmachung selbst ist schlicht. Das Buch ist bis auf das Cover nicht illustriert und auch der Buchsatz ist nicht verspielt. Man merkt also schon von der Aufmachung, dass dieses Buch „erwachsener“ ist, als viele andere Light Novel.
An manchen Stellen fand ich die fehlenden Bilder schade, aber die typischen Light Novel Illustrationen hätten irgendwie auch nicht ins Buch gepasst. Von daher habe ich nichts kritisieren und würde eher die Ebook-Variante empfehlen.
Die Geschichte spielt in einem sehr typisch düsteren Fantasy-Setting, in dem Frauen unterdrückt werden. Haru hat keine andere Möglichkeit und wird quasi in die Prostitution gedrängt.
Im Gegensatz zu Interspecies Reciewers wird das Thema Sexarbeit viel realistischer, aber dadurch auch bedrückender beleuchtet. Generell bin ich von dieser Art von Setting kein Fan.

Die Charaktere waren alle glaubhaft umgesetzt und nicht so wie man sie von typischen Isekai-Serien kennt. Gerade Chiba fühlt sich wie die Art von Kirito-Fanboy an, die einen auf Facebook angraben und die man so auf Conventions trifft. Haru selbst empfand ich als angenehme Hautpfigur.
Ungefähr die erst Hälfte bis zwei drittel wären von  mir auch eine Leseempfehlung gewesen- wäre da nicht der Plottwist passiert.
Es stellt sich nämlich heraus, dass Haru den speziellen Skill von jedem bekommt mit dem sie schläft.
Was sie im Endeffekt sehr schnell übermächtig macht.
Das an sich wäre jetzt nicht so ein Problem, jedoch geschieht dies nach einer Tage andauernden Gruppenvergewaltigung.
Der Rest des Buches konzentriert sich sehr auf die Rache an den Tätern.
Mich stört dabei sehr die Botschaft, die damit indirekt vermittelt wird.
Haru wird vergewaltigt und steckt es fast schon locker weg, weil sie jetzt Superkräfte hat (die sie ohne die Tat nicht erlangt hätte). Dadurch wird die Tat verharmlost und wird zu einem unerlässlichen Plot-Device. Die Sache ist einfach, dass Menschen nach einem Missbrauch nicht stärker und erwachsene werden. Missbrauch zerstört Leben.
Der Plotpunkt hat mir jedenfalls ziemlich die Freude an dem Buch genommen.
Wenn man keine Probleme mit Vergewaltigung in Büchern hat, ist es also durchaus eine Leseempfehlung, wenn man sich damit schlecht fühlt oder durchkämpfen müsste, dann würde ich sagen, dass es das Buch wirklich nicht wert ist und würde eher zu Interspecies Reviewers Ecstasy Days raten.  


Restaurant to another world- Rezension

Titel: Restaurant to another world
Autor: Junpei Inuzuka
Illustrator: Katusmi Enami
Genre: Fantasy, Isekai, Essen
Veröffentlichte Bände: 4
Zusätzliche Adaptionen: Manga, Anime

Gelesen als: Ebook
Sprache: Englisch
Gelesene Bände:1


Klappentext:

The basis for the beloved anime about a restaurant that welcomes fantasy creatures to dine!

In Tokyo lies a small restaurant called “Western Cuisine Nekoya,” ordinary in every way—save one. Every Saturday, its door connects to another world! Follow along as a cavalcade of curious guests from half-elves to samurai, dragons, halflings and vampires enter its premises, all with the same goal in mind: to fill their stomachs with the most mouth-watering of foods.

Was hat mich daran angesprochen?
Der Titel. Essen als Grundthema.

Meine Meinung:
Restaurant to another world war einer meiner ersten Light Novel.
Die einzelnen Kapitel bauen ein wenig aufeinander auf, sind aber als alleinstehende Kurzgeschichten konzipiert. Dadurch fühlt sich das Buch eher wie eine Anthologie als wie ein Roman an.
Die Kapitel sind meistens gleich aufgebaut: Wir lernen neue Bewohner der Fantasywelt kennen, die das Nekoya besuchen und dort etwas leckeres essen.
In jedem Kapitel wird also ein mMn typisch japanisches Gericht vorgestellt.
Die Charaktere und die Gerichte sind dabei abwechslungsreich. Da ich die meisten Gerichte schon einmal gegessen habe, wurde ich nach dem Lesen immer hungrig.
Der Schreibstil war angenehm. Die Illustrationen haben mir ebenfalls gefallen.
Die Charaktere selbst sind nur kurz vorgekommen, daher empfinde ich deren Design als neutral. Es ist mir niemand positiv oder negativ im Gedächtnis geblieben.
Ich habe die Reihe nach einem Band pausiert. Nicht, weil ich sie als schlecht empfinde, sondern weil es so viele, andere Bücher gibt, die ich noch lesen möchte. Und, weil mir ein Band für diese Thematik vollkommen ausreicht.
Ich habe aber vor sie irgendwann weiterzulesen.

Do You Love Your Mom and Her Two-Hit Multi-Target Attacks? – Rezension

Titel: Do You Love Your Mom and Her Two-Hit Multi-Target Attacks?
Autor: Dachima Inaka
Illustrator: Pochi Ida
Genre: Isekai, Comedy Ecchi
Veröffentlichte Bände: 8
Zusätzliche Adaptionen: Manga, Anime(+OVA)

Gelesen als: Ebook
Sprache: Englisch
Gelesene Bände: 1 (danach abgebrochen)

Klappentext:
Masato thought he was part of a random survey, but when he gets involved in a secret government scheme, he winds up trapped in the game world. Even more surprising-his mother’s there, too!


Was hat mich daran angesprochen?
Ich war vom Grundkonzept ziemlich begeistert. Gerade in der Pubertät kann das Verhältnis zwischen Jugendlichen und deren Müttern sehr schwierig sein. Es ergeben sich viele Möglichkeiten, wie man dies in einer Buchreihe verarbeiten kann. Ich hatte gehofft, dass hier auf die Dynamik zwischen Masato und Mamako eingegangen wird. Mamakos Design gefiel mir ebenfalls sehr.

Meine Meinung:
Die Illustrationen und das Cover gefallen mir.
Mit den meisten Character-Designs bin ich leider nicht warm geworden.
Zum einen, weil mich die Designs wenig ansprechen, aber auch, weil die Charaktere so furchtbar stereotypisch sind.
Masato war die meiste Zeit ein Arschloch und Mamako dumm wie Brot.
Das Verhältnis der Beiden wirkt für mich nicht realistisch oder interessant, sondern wird auf Comedy und Ecchi reduziert. Besonders die Ecchi-Elemente habe ich als sehr unangenehm empfunden.
Stilistisch und vom Pacing her war ich von dem Light Novel nicht überzeugt.
Im Vergleich fand ich den Anime etwas weniger anstrengend. (Band 1 wird innerhalb der ersten 5 Episoden umgesetzt.)

TLDR: Tolle Idee, zu viele Inzest-Anspielungen.  


Orte in Riesenthal

Der Mondweg

Der Mondweg ist eine ca 120 km lange Straße und verbindet Funkelstadt im Norden mit Vielbrück im Süden.
Er wurde bei der Besiedelung Riesenthals vor 350 Jahren angelegt und wird seit rund 100 Jahren nur in seltenen Fällen von Reisenden genutzt- meistens nur wenn diese einen ausreichenden Geleitschutz mitbringen.
Neben dem wandernden Wald zählen Mondweg und Wald zu den gefährlichsten Orten in Riesenthal.
Auf der gesamten Strecke gibt es keine Raststädten oder Unterschlupfe.

Der Mondwald

Der Mondwald ist ein ca 9000 qkm großer Mischwald im Herzen Riesenthals.
Er beherbergt eine große Vielfalt an Lebewesen. Neben den klassischen Waldbewohnern leben in ihm Schlingfatze, Pilzmännchen, Baumlämmer und Gobbser.
Das größte Lebewesen des Waldes ist ein ca 1000qm großer Hallimasch.
Er war früher ein Teil des wandernden Waldes, wurde jedoch durch die Besiedlung des Landes und das Abholzen der Wälder von diesem abgetrennt.

Der Mondwald als Domäne

Trotz seiner Größe besitzt der Wald wenig eigene Essenz, weswegen er diese aus dem Umfeld zieht.
Dies führt dazu, dass es nur zwei echte Domänen in Riesenthal gibt und sorgt auch dafür, dass keine weiteren Wälder im Landesinneren entstehen.
Der Wald und Teile des Weges stehen zu Vollmond unter der Domäne der Mondgottheit Branwen.
Da das Gebiet ansonsten keinen Protektor hat, gilt es als Pseudo-Domäne.

Orte in Riesenthal 1- Die Funkel

Die Funkel ist der östlichste Fluss in Riesenthal.
Innerhalb des Landes ist sie ungefähr 180km lang und durchschnittlich 120m breit.
Ihr Ursprung ist irgendwo im wandernden Wald und unbekannt.

Sie endet im ca 1000 qkm großen Funkelsee.

Ungefähr 20 Brücken sorgen für eine sichere Überquerung.
Die größten drei sind (v.o.n.u)

1-Stadttorbrüke (bei Funkelstadt)
2- Turmbrücke
3- Die neue Brücke

Ihren Namen verdankt sie ihrem besonders klaren und funkelndem Wasser.
Es wird behauptet, dass sie Gold und Schätze aus dem wandernden Wald mit sich nach Riesenthal führt. In seltenen Fällen werden Gewittern Halbedelsteine oder Kadaver von unbekannten Tieren durch sie angespült.

Die Funkel ist Lebensraum für viele Tier und Pflanzenarten. Am prominentesten sind die Funkelforelle und die Schimmermuschel.

Zenobias Entwicklung

Das erste Design


Zenobias fertiges Design entstand kurz bevor mein erstes Buch Knochenfrost erschien.
Fröhlich-frech war sie eine gute Ergänzung zur Hauptfigur Sigma und deren Love Interest Niall.
In dieser Version war sie eine Dämonin. Jede ihrer Verletzungen heilte automatisch, dafür bekam sie an der Stelle sofort eine Narbe. Sie war bi, Frauen jedoch stärker zugeneigt.
Ihre Primärwaffe war ein Schwert.
Generell waren alle meine Dämonen intergender.
Einen Bezug zu Ordeal/Theodor hatte sie damals ebenfalls schon.
Sie hatte eine startende Beziehung mit Sonya und eine ältere Schwester namens Apollinaria.  
Nach der Veröffentlichung des Buches war sie mein beliebtester Charakter.

Zenobia, gezeichnet von Yunuyei

Theodor aus Riesenthal


!Dieser Absatz enthält Spoiler für das fertige Buch. Daher nur lesen, wenn das für euch in Ordnung ist!
 
Mir war schnell klar, dass Theodor und Zenobia eine gute Charakterdynamik haben.
Er ist sehr lebhaft und aktiv, während sie in die Kategorie „harte Schale, weicher Kern“ fällt.
Er bring sie aus der Fassung, sie beschützt ihn.  
Das rein platonische Verhältnis zwischen den Beiden hat eine sehr angenehme Dynamik und die Szenen mit ihnen zu schreiben macht mir sehr viel Spaß.
Meine Dämonen wurden im laufe der Zeit irgendwann zu Mondfeen.
Da Zenobia auf Theodor aufpassen muss (und nicht sehr beliebt unter Menschen ist), war ich gezwungen ihr Design zu überarbeiten. Auch wenn ich das alte Design noch sehr mag, ist es für den Zweck sehr ungeeignet. Ihre spitzen Zähne durfte sie behalten, die Hörner und die Narben mussten gehen. Die spitzen Zähne durfte sie jedoch noch behalten 😊
Es passt so jedenfalls viel besser zu der geheimen Beschützerin, die unauffällig bleiben muss.
Ihre Kleidung ist nun auch viel schützender und wenig abstrakt und ihre Primärwaffe ist ein Bogen. (Immer nur Schwerter ist langweilig).
Zenobia ist noch immer inter, jedoch ausschließlich an Frauen interessiert.

Zenobia, gezeichnet von Primarella

Wird es irgendwann wieder zu der Ausganssituation von Knochenfrost kommen?
Schwer zu sagen, wahrscheinlich nicht in der Form.
Zum einen, weil die Welt sich sehr verändert hat. Aber auch, weil ich nicht so weit in die Zukunft geplant habe. Sollte ein Treffen zwischen den Dreien möglich sein, wird es dies aber auf jeden Fall geben.

Ein Licht unter der Erde S1

Story+Charaktere: Martina Kald
Zeichnung: Dramie

Theodors Entwicklung

Das erste Design

Es wird für einige sicher eine Überraschung sein, dass Theodor nicht von Anfang an der niedlichste Alkemist aller Zeiten war. In seiner ursprünglichen Version war er Jorys Lehrmeister.
(Für alle, die den ersten Post nicht gelesen haben: Jory war der Charakter, der das ganze Universum bzw. mein Interesse am Schreiben angestoßen hat)
Theodor war also irgendwo zwischen 50 und 60, Blutmagier und in wenigen Sätzen ein Ripoff von Uldred aus Dragon Age mit einem etwas detaillierteren Charakter-Design… und noch mehr Edgelord-Persönlichkeit. Er hörte auch damals auf den Namen Ordeal.
Als Mentor viel er mehr in die Kategorie „genial aber sehr anstrengend“, wie ich sie eigentlich nur aus Animes und Mangas kenne. Und natürlich hat er in einem Turm gewohnt.
Sein Gegenspieler war ein Sternenpriester namens Aldebaran, dessen Schicksal es war in regelmäßigen Abständen (von Ordeal) getötet und danach wiedergeboren zu werden.

Ordeal, gezeichnet von Yunuyei

Reboot

Nachdem ich mit meiner Idee zu einem Neuanfang nicht ganz zufrieden war (und ich kein Interesse hatte mit dem Verlag weiterzuarbeiten), war ich wieder auf der Suche nach einem guten „Startpunkt“ um mein ganzes Universum neu aufzurollen. Einen Punkt komplett am Anfang zu finden und (fast) keine „Rückblicke“ oder „Prequels“ einbauen zu müssen war mir wichtig.
Theodors Kindheit schien mir da relativ passend.
Sein Design mit den langen, schwarzen Haaren existiert schon seit ein paar Jahren so und hat sich in der Zeit bis auf die Kleidung kaum verändert.
Der Grund dafür war, dass ich es historisch korrekter gestalten wollte.
Der neue Theodor bekam also schöne, bunte Kleidung, die zu seiner fröhlichen Persönlichkeit passt.
Inwieweit sich sein Charakter geändert hat, fällt mir sehr schwer zu formulieren. Zum einen, weil sein altes Ich wenig Substanz hatte, aber auch weil durch das bessere Worldbuilding Theodor viel mehr, wie ein Teil von dieser wirkt. Er hat also Wünsche, Träume und eine Meinung zu vielen Dingen, die um ihn herum passieren. Er ist also viel involvierter in sein Umfeld, was ich sehr positiv empfinde.
Wenn ich ein einen Vorbildcharakter nennen müsste, dann wäre es Son-Goku aus der klassischen Dragonball-Serie.

Theodors aktuelles Design, gezeichnet von Aves Noctis

Zusammenfassung
Ordeal hat als 50-60 jähriger Magiermeister gestartet und ist zu einem niedlichen 9-Jährigen Alkemisten-Lehrling mutiert. Was für eine Entwicklung!

Wird Theodor irgendwann wieder zu Ordeal?

Wie jeder kleine Junge wird Theodor auch irgendwann einmal wieder erwachsen. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit werden wir das auch in den Büchern miterleben. (Einfach, weil ein Wiedersehen mit Charakteren wie Sigma, Jory oder Siegbert wirklich schön wäre und das nicht ohne Theodor geht :D)
Die Welt und das Magiesystem haben sich im laufe der Zeit so sehr verändert, dass sein Leben sich zwangsweise anders entwickeln muss. In welche Richtung dies gehen wird, lasse ich mir jedoch komplett offen. Ihr dürft also gespannt sein. 😊   

Theodor auf dem Cover von „Vergraben“, gezeichnet von Yunuyei

Arukemia- Wie alles begann

Die ersten Charaktere
Ende 2009 erschien das Videospiel Dragon Age: Origins. Mein Ex-Freund (damals haben wir noch zusammengewohnt) hatte es sich gekauft und regelmäßig gespielt.
Früher interessierten mich nur JRPGs, von daher wollte ich es eigentlich nicht spielen.
Warum auch immer habe ich dann selbst damit angefangen.
Ich habe das Spiel dann als Kriegerin durchgespielt und mein zweiter Durchgang war dann als Magier.
Wann es genau passiert ist, kann ich nicht sagen. Jedoch fand ich die Magier etwas zu interessant.
Das ist die schöne Formulierung für: Ich bin voll reingekippt und hab eigentlich die ganze Zeit damit verbracht Fanarts zu zeichnen, Text-RPGs zu spielen und mit anderen Leuten über das Spiel und die Charaktere zu reden.
Diese Phase hat sicherlich 1-2 Jahre angehalten.
In der Zeit habe ich meinen OC Jory entworfen. Zu ihm werde ich euch noch irgendwann, wenn er endlich seinen großen Auftritt hat, mehr sagen.
Jedenfalls hat es mir damals nicht gereicht, ihn einfach so in das vorhandene Thedas einzubauen. Irgendwann hatte er Freunde, einen Love-Interest und auch einen eigenen Lehrmeister. Auch das war nicht genug: Eine eigene Welt musste her.
Zu der Zeit entstand auch das erste Design für Theodor.

Das erste Buch
Vor 8 oder 9 Jahren veröffentlichte ich dann meinen ersten Roman.
Im Nachhinein ist er mir ein bisschen peinlich und ich bin so erstaunt wie viele Leute mich damals unterstützt haben… und den auch noch gut fanden!
Highlights von dem ganzen waren: Beschissenes Worldbuilding, kein richtiges Lektorat, Kein Korrektorat, Kein Buchsatz,
ab Kapitel 6 habe ich vergessen die Kapitel zu beschriften, Klischees ohne Ende.
Dafür war das Cover ziemlich nett.
So wie ein erstes Buch eben sein sollte.
Zum Glück war ich schon damals nicht besonders konsequent. (Auch wegen meiner komplizierten Lebenssituation)
Ich plante also Bücher, begann damit sie zu schreiben und verwarf sie bzw. brach sie ab.
Im Nachhinein bin ich froh darüber, dass ich in der Zeit nichts veröffentlichte.
In der Zeit entstand das Design für Zenobia.

Reboot
2015 war es dann soweit, dass erneut ein Roman von mir erschien- aber diesmal bei einem Verlag. Ich bildete mir ein als nächstes unbedingt ein Buch mit einer Transfrau als Protagonistin schreiben zu müssen. (Ganz, ganz schlechte Idee.)
Dieses Buchprojekt nahm ich zum Anlass, um meine Welt neu zu ordnen und zu Planen.
Die Atelier-Videospielreihe war hierzu meine Hauptinspiration.
Auch wenn ich sehr viele, schlechte Ideen hatte, ist auch erstaunlich viel positives übrig geblieben: Der Name Riesenthal für das Land in dem die Geschichte spielt, mein Magie-System, sowie der komplette Plot des Buches, den ich irgendwann in einer relativ ähnlichen Form übernehmen werde.

Theodor aus Riesenthal
Innerhalb der letzten 4 Jahre habe ich für mich den richtigen Punkt gefunden, um mit meiner Geschichte anzufangen: Theodors Kindheit.
Ich habe an dieser Idee gezweifelt, aber schlussendlich daran festgehalten. (Made in Abyss und Somali and the Forest Spirit haben mich darin bestärkt, dass Serien mit jungen Protagonisten auch sehr interessant für Erwachsene sein können)
Meine Dämonen wurden zu Mondfeen und haben sich optisch, sowie auch charakterlich verändert. Die Verbindung zwischen ihnen und Alkemisten (ehemals Magiern) war nun eine Art Pakt. Die Fate/-Reihe war für mich hierzu eine sehr große Inspiration. Das Verhältnis zwischen Master und Servant wird mir dort meist viel zu oberflächlich behandelt, bietet aber sehr viele Möglichkeiten, um die Dynamik zwischen den Charakteren spannend darzustellen. Dabei war es mir natürlich wichtig, dass ich ein vorhandenes Konzept nicht kopiere, sondern nur ein paar Elemente davon übernehme.

Noch einmal kalte Füße bekommen
Eigentlich hätte Theodor aus Riesenthal schon erscheinen sollen. Aber dann hat Covid die Situation ordentlich durcheinandergewirbelt.
Dies habe ich mir zum Anlass genommen, um das fast fertige Buch noch einmal komplett umzuschreiben. Daran sitze ich gerade.
Die größte Änderung ist, dass Theodor sehr viel mehr Eigeninitiative als zuvor zeigt. Er ist richtiggehend zur treibenden Kraft hinter der Geschichte geworden. Eine Rolle, die ihm sehr gut passt.
Ich mag meine Änderungen jedenfalls sehr und bin mit dieser Version echt zufrieden.
Diesmal mache ich jedenfalls ernst und versuche, dass ich das Buch zum Jahreswechsel herausbringen kann.  

Ich und meine Projekte

Da es jetzt länger kein neues Buch von mir gegeben hat, möchte ich einmal alle meine laufenden Projekte zusammenfassen und ein bisschen etwas dazu sagen:

Ginga+
Mein eigentlicher Plan war, dass ich zwei Bücher pro Jahr herausbringe.
Ich habe gemerkt, dass dies nicht funktioniert. Blöd.
Ich habe noch Ideen für gut 10 weitere Kurzgeschichten, Novellen und auch längere Projekte- also keine Sorge, die Reihe wird weitergehen. In welchen Tempo wird sich zeigen.
Da bis jetzt alles in sich abgeschlossen ist, sehe ich es nicht so tragisch.
Es wird frühestens 2021 weitergehen. Dafür gibt es zwei Gründe.
1: Durch den Wegfall der Messen sind die Verkaufszahlen eingebrochen.
Gerade Riamu und die CD von Momo sind direkt vor der aktuellen Situation erschienen und haben auch dadurch wenig Abnehmer gefunden. Ich möchte zuerst mehr Bücher verkaufen, ehe ich mich an einen nächsten Band herantraue.  
2: Novellen sind grauenhaft zu vermarkten. Warum auch immer ist diese Textgattung in manchen Kreisen völlig unbekannt. Bei Rezensionen oder in Gesprächen höre ich meistens „Kurzgeschichte“ oder „Kurzroman“, was beides nicht stimmt. Zusätzlich haben Leser*innen oft an eine Novelle dieselben Erwartungen wie an einen Roman.  Natürlich würde ich gerne Werbung schalten, Rezensionsexemplare verschicken und mehr mit dieser Reihe machen. Ich habe nur aktuell keine Ahnung wie. Ich liebe alle meine Leser, aber auf Dauer muss ich einfach mehr Menschen erreichen.

Turul
Ich bereue es so sehr, dass ich Mykorrhiza nicht einfach als Kurzgeschichte ohne Hinweise auf eine Reihe herausgebracht habe.
Ich habe jetzt zweimal versucht Autor*innen hierfür zu begeistern, aber ich habe schlichtweg niemanden gefunden, der nicht nur Ideen für dieses Universum hat, sondern auch wirklich etwas dafür schreiben will.
Ideen für dieses Universum sind vorhanden und ich schwanke regelmäßig zwischen „ich muss daran weiterschreiben“ und „das Projekt ist grauenhaft, ich will es nie wiedersehen“
Ich habe mir selbst für die Reihe ein Ziel gesetzt:
2020 werde ich noch daran schreiben. Alles was Ende des Jahres fertig ist, wird auch verlegt.  Danach gilt das Projekt als abgeschlossen. Es ist also auch für mich eine Überraschung was da noch passieren wird. Da Mykorrhiza in sich abgeschlossen ist, sehe ich es auch nicht als Problem an, wenn es keine weiteren Bände gibt.

Arukemia KG:
Die Kurzgeschichte leidet wegen zwei Dingen.
1- Dem Wegfall der Cons.
2- Meinem Ehrgeiz etwas draußen zu haben, weswegen ich das Korrektorat schleifen lassen habe.
Es hat mir Spaß gemacht sie zu schreiben, aber ich bekomme nur relativ schlechtes Feedback dafür.
Die Geschichte selbst ist abgeschlossen und es ist eine Kurzgeschichte. Von daher hat der Leser auch keinen Nachteil, wenn es keine neuen geben wird.
Das Projekt gilt also für mich als abgebrochen. Eventuell werde ich es irgendwann überarbeiten und neu aufgreifen. Ich schreibe noch immer gerne erotische Fantasy, aber anscheinend muss ich noch sehr viel mehr üben. Die vorhandenen Exemplare werde ich jedenfalls noch unter die Leute bringen, aber nicht nachdrucken.

Arukemia (Theodor aus Riesenthal)
Ich bin ehrlich. Ich habe das Buch noch nicht herausgebracht, weil ich zurück an den Startpunkt gegangen bin und wieder am Worldbuilding/Aufbau des Buches arbeite.
Theodors Geschichte ist mein erstes Buch, bei dem ich sage „Es ist sehr gut und ist massentauglich“.
(Normalerweise denke ich mir „Es ist sehr gut, aber wird nur eine kleine Zielgruppe erreichen“.)
Deswegen muss es für mich perfekt sein. Und deswegen dauert es aktuell länger.
Dafür wird es auch ein Roman und keine Novelle.
Aber keine Sorge: Ich habe die größten Probleme schon gelöst und bin wieder fleißig am Schreiben.
Wie es aussieht werde ich Band 1 auch nach Feenis Oberon 1 herausbringen können.


(Nec)Romantic
Ich habe das Projekt 1-2 mal schon erwähnt und liste es jetzt eigentlich nur zur Vollständigkeit auf.
Ich möchte spätestens ab 2021 daran schreiben.
Es wird ein abgeschlossener One-Shot Roman über einen Necromancer, der in die Tochter des Bürgermeisters verliebt ist.
Es wird Comedy und trotz des Titels nicht romantisch. Ich möchte mehrere Geschichten in dem Universum schreiben, weil ich die Charaktere mag- aber alle werden eigenständig für sich stehen. Keine Ahnung, wann es erscheint.

Fantasy-Restauranttester:
Erwähne ich auch zur Vollständigkeit. Das Projekt wollte ich eigentlich dieses Jahr schreiben, aber durch die aktuelle Situation hat sich alles verändert.
Irgendwann werde ich es schreiben und ich sammle auch noch immer Ideen dafür.
Da es ein in sich abgeschlossenes Projekt wird, hat es aktuell keine hohe Priorität bei mir.

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